Ruhe

Ruhe

Einmal, nur einmal
möchte ich dich erleben.
Dich, die du einhergehst,
mit einer Stille,
die wir nicht im Leben,
sondern erst im Tod zu spüren bekommen.
Selbst wenn ich um mich herum
so etwas, wie Ruhe wahrnehme,
machen mir solche Momente bewußt,
wie groß meine innere Unruhe ist.
Wie gesegnet wird der Augenblick sein,
der mich für fünf Minuten
ausschließlich das Jetzt erleben läßt.
Und wie entsetzt werde ich dreinschauen,
wenn ich das in dem Moment
nicht mitbekomme?

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