Das weiße Licht

Das weiße Licht

  1. Mai 2000, ein Nachmittag.

Eine Stimme sagte: „Entschuldigung Frau Albers, ich muss Sie das als Erstes fragen: Sie hatten 9 Minuten Nulllinie auf meinem Monitor, haben Sie auf der anderen Seite ein weißes Licht gesehen?“

Ich verstand nicht, ich lag in meinem Arbeitszimmer auf dem Teppichboden. 10 Augen blickten mich an. Neben mir kniete ein Notarzt, um mich herum standen 3 Sanitäter und mein damaliger Ehemann.

Eine spontane Idee blitzte in mir zur Beantwortung der Frage auf: „Das werde ich dir nie erzählen, wer das nicht erlebt hat, darf auch die Antwort nicht erfahren.“

Doch was war passiert? Der Notarzt klärte mich auf: „Sie hatten einen großen epileptischen Anfall, dabei hörte ihr Herz auf zu schlagen; ich musste sie mit dem Defibrillator wiederbeleben; Sie haben uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt, wir dachten Sie würden sterben, doch glücklicherweise sind sie ja wieder da.“

1 Million Gedanken schossen mir durch den Kopf. Ich hatte es also geschafft. Wer, wie und von wo hatte den Notarzt alarmiert? Warum ist mein damaliger Ehemann plötzlich da? Viele philosophische und theologische Gedanken bewegten mich. Mein Gehirn spülte mir die Möglichkeiten im Tausendstel Sekundentakt durch die Nervenbahnen.

Und dann war da ja noch seine Frage, was sollte ich ihm nur antworten? Unhöflich wollte ich auch nicht sein, schließlich hatte er mir das Leben gerettet. Aber verraten kam nicht in Frage. Also konzentrierte ich mich zunächst auf meine Antwort, ich sagte:

„Das möchte ich Ihnen nicht sagen, das bleibt mein Geheimnis.“

Etwas zerknirscht erhob er sich, er hätte schon gerne etwas mehr von mir erfahren, das merkte ich Ihm ganz deutlich an.

„Nun erholen Sie sich erst mal mal, kommen Sie in Ruhe wieder richtig zu sich.“ sagte der Notarzt. „Wir packen dann alles zusammen.“

Nachdem er noch meinen weiteren gesamten Gesundheitszustand überprüft hatte, merkte er an: „Eigentlich würden wir sie jetzt mit ins Krankenhaus nehmen“

Ich überlegte kurz, und antwortete: „Nein bitte nicht, Ich möchte hierbleiben.“

Ich musste noch das übliche Formular „gegen ärztlichen Rat“ unterzeichnen, und nach einigem hin und her sind sie dann gegangen.

Mein damaliger Ehemann tröstete mich und zeigte mir seine Zuneigung. Irgendwie mussten wir uns erst einmal sortieren.

Was war geschehen?

Nichts anderes, als das ich bei einem epileptischen Anfall im Vorjahr nach 5 Minuten Nulllinie bei einem anderen Notarzt mit dem Defibrillator wieder da war. Und auch nichts anderes, als ich noch ein weiteres zurückliegendes Jahr nach nur 3 Minuten Defibrillator wieder da war.

Nein, so war es an diesem Tag aber nun doch nicht.

Ich fühlte tief in mir, dass es dieses Mal anders war. Ich konnte es nur nicht beschreiben. Was ich genau wusste war, dass es haarschaf gerade noch einmal so geklappt hatte.

Und dann war da dieses unglaubliche Gefühl der Dankbarkeit Gott gegenüber. Irgendetwas wird er wohl noch mit mir vorhaben, sonst wäre ich nicht mehr da.

In meinem Gehirn ratterte es unentwegt. Mein gesamtes bisheriges Leben durchdachte ich im Schnelldurchlauf; sogar alle vergangenen epileptischen Anfälle hatte ich genau vor Augen. Alle philosophischen und theologischen Möglichkeiten die ich bis dato kannte und mir herleiten konnte, verglich ich mit diesem Nahtoderlebnis.

Schon nach wenigen Tagen Denkerei gab ich auf. Was auch immer, wo und wie auch immer gewesen sein mag und kommen würde, ich bekam es nicht zusammen gedacht. Es war so unglaublich kompliziert. Ich musste einfach – wie sagt man – abwarten und Kaffee trinken. Darin lag nun aber auf keinen Fall meine Stärke, ich war und bin die Ungeduld in Person.

Seit diesen 9 Minuten Nulllinie am 18. Mai 2000 schlitterte ich in allen folgenden Jahren von einem hochkarätigen persönlichen und gesundheitlichen Großereignis ins Nächste. Mir blieb die Spucke weg. Alles Schöne, aber auch Schlimme, was man sich vorstellen konnte, war und ist dabei. Und kaum hatte ich mich von dem Einen erholt, ging es mit dem Nächsten weiter.

Während dieser ganzen Zeit überlegte ich ständig: Wie konnte das nur wieder geschehen? Warum ich? Was kommt noch? Woher habe ich die Kraft? Wer schickt mir die vielen Ideen für meine Homepage? usw.

Auf viele dieser Fragen erhielt ich im Laufe der langen Jahre tatsächlich eine Antwort. Allerdings erhielt ich sie nicht im typischen Zwiegespräch mit anderen Menschen, sondern ich las sehr viele Bücher aus dem psychologischen, philosophischen und spirituellen Bereich und zog daraus meine Schlüsse.

Seit meiner frühen Jugend war ich im evangelischen Christentum beheimatet. Man könnte über mich sagen: „Ja, diese Person ist sehr religiös.“ Aber zu „glauben“ bedeutet für mich nicht, alle Regeln, Dogmen und Thesen die ich bis dato kannte, sang- und klanglos zu befolgen.

Glauben bedeutet immer auch zu fragen, zu überprüfen und sich weiter zu entwickeln. Da es angesichts meiner vielen existenziellen Erlebnisse nun aber nicht um Kleinigkeiten ging, stand mein Gottesbild Kopf. Ich stellte im Laufe vieler Überlegungen meinen gesamten Glauben auf den Prüfstein.

Der Gott, an den ich glaube und den ich mir vorstelle, muss immer auch der Gott sein, der über den indigenen Bewohner des südamerikanischen Regenwaldes, der noch niemals von unserer Zivilisation gehört hat und von ihr beeinflusst wurde, wacht und ihn beschützt.

Alles, was für mich gilt, das gilt auch für diesen Indianer.

Und damit bin ich noch lange nicht bei Jesus Christus und dem Neuen Testament.

Aber nicht nur das, es muss ein Gott sein, der nicht nur wacht und beschützt, sondern es ist ein Gott, den ich mir auch im Tier und in der Pflanze vorstellen kann.

Ich möchte dazu ein prägnantes Beispiel heran führen: Genau einen Tag nachdem meine Mutter zuhause gestorben war, waren alle ihre Pflanzen auf der großen Fensterbank im Wohnzimmer eingegangen. Es braucht niemand zu mir kommen, der mir erzählt, dass Pflanzen keine Gefühle hätten.

Wenn schon ich etwas Göttliches in mir fühle, dann gilt das für alles, was es um mich herum gibt. In jedem kleinsten und größten Teilchen in unserem Kosmos ist etwas Göttliches.

Die Größe dieses Gottes in uns lässt sich daran ermessen, wie sehr wir, im besten Fall, nur durch Liebe geleitet handeln.

Gott ist die Liebe.

In allen Religionen und philosophischen oder ethischen Betrachtungen der Welt gibt es eine mehr oder weniger gleich lautende Formel für ein gelingendes Miteinander. Man nennt sie die Goldene Regel:

Den Kindern sagt man: „Behandle jeden anderen Menschen, wie du selbst behandelt werden möchtest“, abgekürzt und gereimt: „was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“

So einfach dieser Satz klingt, so schwer kann im Einzelfall seine Umsetzung sein.

Nun hatte ich also diesen Gott, das Göttliche, in mir erspürt. Und nicht nur das, ich fühlte ihn überall. Und es ist nicht nur ein „er“, es kann auch eine „sie“ oder ein „es“ sein, das spielt keine Rolle.

Für mich war sonnenklar, dass das neben mir auch jeder andere fühlen kann. Gott im Menschen, Gott im Tier, Gott in der Pflanze – und ganz verwegen, Gott im Sand und im Stein.

Wenn irgendwo ein Kind geboren wird, liegt es nur an seiner Sozialisation und seinem Lebensverlauf, wieviel von dieser ursprünglichen 100 prozentigen Göttlichkeit übrig bleibt. Was lasse ich diesem Kind angedeihen, damit es sich bestmöglich entwickelt? Das ist die Frage, die zu jeder Zeit und in jeder Gesellschaft immer wieder geprüft und beantwortet werden muss. Das unschuldige Kind – und ich gehe weiter, das unschuldige Küken, das unschuldige Ferkel. Klar schreibe ich idealisiert. Aber das ist mir egal. Wir müssen immer wieder prüfen, wie weit wir als Menschen in unserer Allmacht gehen wollen.

Wie alt ist der Kosmos? Wie alt ist allein unser Planet? Und wie lange gibt es uns als Menschheit?

Ich spreche in diesem Text nur für meine Verantwortung für mich und mein Umfeld. Alles was ich tue, verantworte ich auch vor dem göttlichen Anteil in mir. Da ist nicht nur mein immer in Vormachtstellung tretendes Ego, nein, da ist auch Gott.

Gott und mein Ego. Ich könnte auch schreiben: Gut und Böse.

Im letzten Umkehrschluss wäre das die Lösung. Wer wirkt am stärksten in mir?

Ich muss das so genannte Böse, das Ego nicht erst im Außen suchen. In meinem gesamten Leben habe ich es oft genug gefüttert. Es gab Zeiten, da war es riesig groß in mir.

Ich will nicht darauf hinaus, mein Ego in Zukunft klein zu halten, oder wie die Buddhisten es nennen, allen Anhaftungen zu entsagen, um ins Nirvana einzugehen.

Ich bin ein Mensch mit positiven und negativen Zügen in und an mir. Wie alle anderen auch. Ich habe eine sehr lange Zeit, viel Kraft und Nervenstärke gebraucht, zu diesen, hier beschreibenen Erkenntnissen zu gelangen.

Für mich persönlich stelle ich fest, dass nicht nur ich in dem Sinne erleuchtet bin, sondern alle anderen Menschen, Tiere und Pflanzen es ebenso sind.

Erleuchtet zu sein, oder sich göttlich zu fühlen, ist nichts Besonderes, sondern es wurde uns allen in die Wiege gelegt.

Das Besondere ist nur, sich selbst zu erkennen, und diese unglaubliche und unendliche Glückseligkeit tatsächlich zu fühlen.


Und um noch einmal auf das weiße Licht zurück zu kommen: ich kann mich jetzt nicht daran erinnern, und konnte mich auch damals nicht daran erinnern, überhaupt etwas gesehen zu haben. Was ich allerdings kann, ist mich an einen Komazustand im Jahre 2009 zu erinnern, der mich mindestens 3, ich schreibe mal vage “vergangene Leben”, deren Bilder ich auch heute noch genau vor Augen habe, durchschreiten und erleben liess.

ENDE

Text: Susanne Albers (2019)

Was hast Du mit Gott in Dir erlebt?

Ich bin Mystikerin.

Das bedeutet, daß ich Gott, oder wie auch immer ich das nennen würde, in mir erlebe und fühle.

Dazu habe ich am 8. Februar 2019 einen Text geschrieben:

Bei mir oder bei dir? In dir oder in mir? Er, Sie oder Es? Im Menschen, im Tier oder in der Pflanze?

Wo ist Gott zuhause?

Gott ist jetzt da, ich spüre Sie ganz deutlich. Meine Katze liegt neben mir, auch da fühle ich Ihn.

Draußen vor dem Haus steht der Lindenbaum, dort rauscht Es in den Blättern.

Überall ist Gott.

Schaue ich in den Spiegel, lächelt Gott mich an.

Stehe ich im Supermarkt an der Kasse, schiebt Gott meine Einkäufe über den Scanner und kassiert.

Fällt Er draußen als Schnee, schiebt Sie ihn beiseite.

Es übernachtet unter der Brücke, und bettelt tagsüber in der Fußgängerzone.

Er kündigt den Abrüstungsvertrag, und Sie rüstet in Nordkorea auf.

Es flüchtet übers Mittelmeer, und Sie läßt Es in Italien nicht an Land.

Was tun wir mit dem Gott in uns? Wieviel davon bekommt unser Ich mit?

Wir müssen unser Bewußtsein schärfen; wir alle.

Er, Sie und Es ist die Liebe. Wir müssen der Liebe mehr Raum geben.

In dem Moment, wo ich dir Liebe sende, kannst du kein böser Mensch mehr sein.

Genau in dem Moment, wo die Liebe bei dir eintrifft, wirst du dir aller Schandtaten bewußt und bereust sie.

Und ebenso wird in dem Moment der Anteil Gottes in dir größer.

Du kannst dem Gott in dir, der den Abrüstungsvertrag kündigt, keine Schuld geben, nicht Gott, sondern dein Ego war zu groß, und hat Gott eines Schlechteren belehrt.

Ich mußte auch nicht der irrigen Annahme unterliegen, daß ich Gott in mein Herz lassen sollte.

Gott war schon vor mir in meinem Herzen. Mein Ego war allerdings so groß, daß mir das überhaupt nicht aufgefallen war.

Jetzt ist Gott eingeschlafen und schnurrt. Er, Sie und Es sind sehr glücklich und zufrieden.

Ab und an blinzelt Gott mich an, “Es ist gut, was Du gerade schreibst” schnurrt Gott.

Ich denke an Dich, der oder die Du diesen Text in diesem Moment liest.

Und ich frage Dich: “Ist Dir Er, Sie oder Es in Dir schon aufgefallen?”

Hat Er, Sie oder Es auch genug Platz neben Deinem Ego? Hat Du es Gott in Dir gemütlich gemacht?

Dein Ego kann ja mal darüber nachdenken…

—–Traum Ende——

Jetzt bist Du dran 🙂

Was hast Du mit Gott (Er, Sie oder Es) in Dir erlebt? Erzähle es uns bitte auf folgender Seite:

https://www.susannealbers.de/05information-gottinmir.html

Herzlichen Dank 🙂

Du siehst mich

Du siehst mich (1. Mose 16,13)

ist die Losung des diesjährigen Kirchentages.

Überall auf dieser Homepage kannst du mir in die Augen sehen.

Du, damit ist Gott gemeint.

Gott sieht mich.

Jederzeit.

Ich muß unweigerlich an Psalm 139 denken.

Von allen Seiten umgibst du mich.

Und dann gibt es das kleine Gedicht

wo jemand den Weg mit Gott geht,

und beim Blick über die Schulter bemerkt,

daß da aber zu manchen Zeiten nur ein Paar Spuren im Sand zu sehen sind.

Er sagte, daß Gott ihn in den schweren Stunden seines Lebens allein gelassen hätte.

Nein, du täuscht dich sagte Gott: in diesen Zeiten habe ich dich getragen.

Deshalb war da nur ein Paar Fußabdrücke zu sehen.

Wenn man meine Homepage betrachtet, stellt man relativ schnell fest,

daß ich in all den schweren Momenten auch getragen wurde.

Durch – getragen, durch all das Leid.

Mich erfüllt eine unglaubliche Freude und Dankbarkeit.

Ich habe stets die Gewissheit,

nicht nur gesehen, sondern auch getragen zu werden.

Egal, was geschieht.

Manchen Menschen ist es peinlich, wenn sie in kritischen Situationen gesehen werden.

Sie verstecken sich und sind um Heimlichkeit bemüht.

Jona ist vor Gott davon gelaufen.

Er konnte sich nicht vorstellen, daß Gott ihn auch auf dem fernen Ozean sehen würde.

Die Matrosen sahen in ihm den Schuldigen für den schweren Sturm, und warfen ihn ins Meer.

Gott schickte den Fisch, der Jona verschluckte und heil ans Festland brachte.

Ich weiss nicht, wie es weitergeht in meinem Leben.

Aber es ist schön zu wissen, dass ich von Gott gesehen –

und im Notfall auch getragen werde.

(Text: Susanne Albers 2017)

http://www.susili.de/text-dusiehstmich.html

Das Amt des Bundespräsidenten schwimmt – Sie auch lieber Herr Steinmeier?

Das Amt des Bundespräsidenten schwimmt – klicken Sie hier

Lieber Herr Bundespräsident Steinmeier,

mit oder ohne religiösen Zusatz?

Sie als Kirchentagspräsident 2019?

hmm… ich bin sehr gespannt auf Mittwoch den 22. März 2017.

Grundgesetz Art. 56. Amtseid

“Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde, So wahr mir Gott helfe.”

Strafgesetzbuch § 154 Meineid

(1) Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur Abnahme von Eiden zuständigen Stelle falsch schwört, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu fünf Jahren.

Bergpredigt im Matthäus-Evangelium “Vom Schwören”

5,33 Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.»

5,34 Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;

5,35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.

5,36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.

5,37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.

Zum Ergebnis der Bundespräsidentenwahl am 12. Februar 2017 … :-))) … tja, so steht’s geschrieben …:-)))… und nun?

kein Bild von Gott – Paare finden

keinbildvongott

http://www.susannealbers.de/Spiele/gott/memory.html

Jetzt habe ich ein kniffeliges Paare finden Spiel zu Gott.

Eigentlich soll man sich kein Bild von Gott machen. Jedoch kommen dann die Künstler daher und malen “ihn” – wer sagt überhaupt, daß “es” ein “er” ist und keine “sie”

Nun denn, ich wünsche Euch bei dem Spiel viel Freude.

Und ich hätte noch das Rätsel dazu:

http://www.susannealbers.de/R041gott.html

Papstbesuch

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Hallo zusammen,

schon seit ein paar Tagen lese ich im Internet alle verfügbaren Artikel zum Papstbesuch. Meine Meinung zum Papst ändert sich nicht, meine Kritik und meine Gegenargumente werden auch nach all den Stunden intensiven Lesens aller verfügbaren pro und contra Quellen nicht weniger. Ich mag die katholische Kirche einfach nicht und finde es nach, wie vor unmöglich, daß der Papst im Bundestag redet, ganz zu schweigen davon, was das alles kostet.

Das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß mir viel an der Ökumene liegt. Wäre es nicht wundervoll, wenn alle Christen in einer einzigen Kirche vereint wären?

Ich ringe schon seit Tagen mit mir, und überlege, ob und was ich zum Papstbesuch blogge. Nur meckern finde ich auch doof. Den Papst in den Himmel loben, finde ich unpassend.

Darum habe ich mir überlegt, daß es wohl am Besten wäre, wenn ich mich an die Menschen wende, die sich über den Papstbesuch freuen.

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen alles, was Ihr Euch von diesem Besuch erhofft – mögen die Tage für Euch gesegnet sein.

Ich ziehe mich jetzt wieder in mein stilles Kämmerlein zurück und bin nach, wie vor kritisch am Weiterverfolgen. Vielleicht schreibe ich dann ja am Ende des Papstbesuches ein kleines Resumée.

Grundsätzlich halte ich mich an Johannes Rau. Er war auch Protestant, auf seinem Grabstein steht: “Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.” So soll es bei mir auch mal auf dem Grabstein stehen, denn das gilt für alle Christen in der Ökumene.

Liebe Grüße, Susanne

Manfred Siebald singt: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth

Manfred Siebald 2011 in Berlin

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Heute, am 9. September 2011 war ich zum Manfred Siebald Konzert in der Bethel Gemeinde in Berlin Lichterfelde.
Es hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich kenne ja schon alle seine alten Lieder und bin begeistert, aber die neuen Lieder haben mir auch sehr gut gefallen.
Vor über 30 Jahren war ich zum ersten Mal in einem Manfred Siebald Konzert in der Lüneburger Heide. Auch damals war ich beeindruckt.
Manfred Siebald hat leuchtend lachende Augen und ein unvergleichliches Charisma, wenn er von Gott in seinen Liedern erzählt.
Ich bin immer noch bewegt und begeistert.

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Zur Maueröffnung 1989 ist Manfred Siebald folgendes Lied eingefallen:

Manfred Siebald – Über Nacht

Auf seiner Homepage findet Ihr alle CD’s und Bücher, sowie sämtliche Informationen.
Viel Spaß beim Stöbern.

Gott ist aus der Kirche ausgetreten

Da hat der liebe Andreas mir doch einen tollen Text geschickt:

Gott ist aus der Kirche ausgetreten

Als die Nachricht um die Erde lief, Gott sei aus der Kirche ausgetreten,
Wollten viele das nicht glauben. Lügenpropaganda und Legende, sagten sie.
Bis die Oberen und Mächtigen der Kirche sich erklärten
Und in einem sogenannten Hirtenbrief folgendes erzählten:

Wir, die Kirche, haben Gott, dem Herrn, in aller Freundschaft nahegelegt,
Doch das Weite zu suchen, aus der Kirche auszutreten
Und gleich alles mitzunehmen, was die Kirche immer schon gestört:
Seine Leichtigkeit, und vor allem Liebe, Hoffnung und Geduld.
Seine alte Krankheit, alle Menschen gleich zu lieben.
Seine gottverdammte Art und Weise, alles zu verzeihn und zu helfen,
Sogar denen, die ihn stets verspottet. Großzügig bis zur Selbstaufgabe…
Darum haben wir, die Kirche, ihn und seine große Güte unter Hausarrest gestellt.
Möglichst weit entlegen, das er keinen Unsinn macht
Und kaum zu finden ist.

Viele Menschen, als sie davon hörten, sagten, ist doch gar nicht möglich:
Kirche ohne Gott. Gott ist doch die Kirche, Gott ist doch die Liebe.
Und die Kirche ist die Macht – und es heißt die Macht der Liebe.
Andere sprachen: Auch nicht schlecht. Kirche ohne Gott, warum nicht?
Kirche ohne Gott ist doch gar nichts Neues. Gott kann sowieso nichts machen…
Doch den größten Teil der Menschen sah man hin und her
Durch alle Kontinente ziehn. Und die Menschen sagten: Gott sei Dank.
Endlich ist ER frei. Kommt, wir suchen ihn!!

Hans Dieter Hüsch

ich bin dankbar…

Ich bin dankbar…

…für die Steuern, die ich zahle, …
weil das bedeutet, dass ich Arbeit habe.

…für die Kleidung,
die ein bisschen zu eng sitzt, …
weil das bedeutet,
dass ich genug zu essen habe.

…für den Rasen, der gemäht werden muss, Fenster, die geputzt werden und Dachrinnen, die repariert werden müssen, …
weil das bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.

…für all’ die Beschwerden über die Regierung, die ich höre, …
weil das bedeutet, dass wir ein Recht auf freie
Meinungsäußerung haben.

…für die Parklücke, die ich am äußersten Ende des Parkplatzes finde, …
weil das bedeutet, dass ich laufen kann und mit der Benutzung eines Autos gesegnet bin.

…für den Mann, der in der Kirche sitzt und vielleicht falsch singt, …
weil das bedeutet, dass ich hören kann – und dass sogar Männer den Weg in die Kirche finden.

…für den Wäsche- und Bügelberg, …
weil das bedeutet, dass ich Kleidung habe.

…für Müdigkeit und schmerzende Muskeln am Ende des Tages, …
weil das bedeutet, dass ich fähig bin, durchzuhalten.

…für den Wecker, der früh morgens klingelt, …
weil das bedeutet, dass ich lebe.

Und schließlich…
…für „zu viele” Anrufe und E-Mails, …
weil das bedeutet, dass ich Freunde habe, die an mich denken.

Wer am meisten an mich denkt, ist der lebendige Gott.
Er rollt mir auch die Steine vom Herzen, die mich am Danken hindern.

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gefunden auf:
www.vitamin-c-online.com
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Friedensgebet am kommenden Montag 17:00 Uhr

Ihr Lieben alle miteinander,

In ganz Deutschland wird am kommenden Montagnachmittag um 17 Uhr für den Frieden in unserem Land gebetet, dass der Terror und die Angst keine Macht über uns gewinnt.

Geht einfach mit einer brennenden Kerze auf die Straße – da wo Ihr um 17 Uhr seid,- und schaut Euch um: es werden andere kommen und Euch suchen, und Ihr werdet in kleinen oder größeren Gruppen – aber immer mit Jesus in Eurer Mitte – den Herrn bitten:

Dein Reich komme, Dein Wille geschehe. Bleibe bei uns. Gib uns Deinen Frieden. Und hilf uns, auch in unseren Feinden das Feuer Deiner Liebe zu entzünden.

Es ist doch gerade erst 21 Jahre her, dass solche Gebete Mauern zum einstürzen gebracht haben.

Mache dich auf und werde Licht! Und gib (sende) es weiter. Dann „werden sie kommen, von Osten und von Westen…“

Herzliche Grüße
Susanne

Mensch, Benedikt

Video auf Youtube

Mensch, Benedikt

Mensch Benedikt, ich würde gerne ein paar Schritte mit dir gehen, denn ich hätte zwei, drei Fragen und kann vieles nicht verstehn:
Du bist Chef einer der Kirchen, du gehörst zum Christentum, nun ich frag mich was hat folgendes mit Christus denn zu tun?

Du warst doch bei den Indianern in Lateinamerika, Du kennst die Missionsgeschichte und der Christen Größenwahn. Wie kann einer da wie du vor den Indios stehn und behaupten ihre Väter hätten Christus still ersehnt.

Warum schmähst du andre Christen? Warum suchst du offen Streit und sagst: „Ihr seid keine Kirche, weil ihr fehlerhaft seid?“ Wer im Glashaus wirft mit Steinen endet schnell im Scherbenmeer und auch viele Katholiken decken diesen Stil nicht mehr.

Mensch Benedikt, ich würde gerne ein paar Schritte mit dir gehen, denn ich hätte zwei, drei Fragen und kann vieles nicht verstehn:
Du bist Chef einer der Kirchen, du gehörst zum Christentum, nun ich frag mich was hat folgendes mit Christus denn zu tun?

Du verbietest die Kondome auch den Armen dieser Welt, förderst damit AIDS Verbreitung, auch wenn dir das nicht gefällt. Zwischendurch schaffst du die Vorhölle für ungetaufte Babies ab – hast du im Ernst davor geglaubt, dass der Herrgott so was hat?

Bridge:
Und da wir, die armen Laien so wieso kaum was verstehn, hören wir demnächst lateinisch, wenn wir in die Messe gehn.

Mensch Benedikt, ich würde gerne ein paar Schritte mit dir gehen, denn ich hätte zwei, drei Fragen und kann vieles nicht verstehn:
Du bist Chef einer der Kirchen, du gehörst zum Christentum, nun ich frag mich was hat folgendes mit Christusdenn zu tun?

Jesus sagte: „‚das Reich Gottes bricht bald auf der Erde an!’ Leider kamen nur die Kirchen …“ Und der Kampf um Macht begann. Jener Priester, der das sagte, wurde exkommuniziert, denn in Rom und auch woanders wird man nicht gern demaskiert.

Mensch Benedikt, ich würde gerne ein paar Schritte mit dir gehen, denn ich hätte zwei, drei Fragen und kann vieles nicht verstehn:
Du bist Chef einer der Kirchen, du gehörst zum Christentum, bitte sag mir, was hat dies und mehr mit Christus noch zu tun.

Text und Musik: Clemens Bittlinger (Juli/August 2007)
Homepage Clemens Bittlinger

Leichenreden

Leichenreden

als sie mit zwanzig ein kind erwartete wurde ihr heirat befohlen

als sie geheiratet hatte wurde ihr verzicht auf alle studienpläne befohlen

als sie mit dreißig noch unternehmungslust zeigte wurde ihr dienst im hause befohlen

als sie mit vierzig noch einmal zu leben versuchte, wurde ihr anstand und tugend befohlen

als sie mit fünfzig verbraucht und enttäuscht war zog ihr mann zu einer jüngeren frau

liebe gemeinde wir befehlen zu viel wir gehorchen zu viel wir leben zu wenig

Kurt Marti