Heute vor genau 10 Jahren Psychose gehabt

heute vor 10 Jahren hatte ich am 19. März 2009 meine medikamenteninduzierte Psychose.

Im Nachhinein betrachtet ist noch einmal fast alles gut gegangen, Gott sei Dank habe ich es überlebt.

All die Jahrestage vom 1. – 9. Jahrestag sind mir nicht so schwer gefallen, wie heute.

Hier kann man es noch einmal nachlesen, was geschehen ist:

https://www.susili.de/person.html

Ein wahrlich denkwürdiger Tag.

Ich danke allen lieben Freunden, die sich damals mehr oder weniger vergeblich um mich bemüht haben,

denn der Sozialpsychiatrische Dienst in Berlin Friedrichshain hat nur unzureichend reagiert.

ich danke Bettina – sie hat mir das Leben gerettet;

und ich danke den Ärzten im Unfallkrankenhaus Berlin Marzahn für die Reparaturarbeiteten an Hand, Kopf und Hals.

All das, was mir gerade im Kopf herum schwirrt, fällt mir unglaublich schwer in Worte und sinnvolle Sätze zu verwandeln.

Ich bin sehr bewegt….

Susanne Albers – Kurze Texte

Download als e-book mit *.epub Datei

Hallo ihr Lieben 🙃 hier findet ihr den Link zum Buch.

Es finden sich alle Texte der Seiten https://www.susili.de/text.html

Leben – Nachthimmel – Ruhe – Vergebung – Vertrauen – Zeit – Schmerz – Morgens halb sechs – Anfall – Psychose – Morgendämmerung – Opium – Cornflakes im Industrie 4.0 Zeitalter – Kraftvoller Appell an die UN – Wer ist Gott? – Ich denke nicht, also bin ich nicht – Ein Aneurysma Missverständnis – Wollte ich nur mal kurz schreiben… – Du siehst mich – Dopamin – Spirituelle Freude – Vaterunser 2017 – du – Raumforderung

Ich wünsch euch viele erquickliche Minuten beim Lesen.

Herzliche Grüße, Susanne

Mama’s 91. Geburtstag


Liebe Mama, ich vermisse Dich sehr. Du starbst 2002 an ALS. Ich bin immer noch traurig. Mögest Du mit Papa an einem Ort sein, wo es Euch immer gut geht, und Ihr keine Sorgen mehr habt. Danke für alles.

Frohes Weihnachtsfest

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch und Euren Familien ein gesegnetes, frohes, glückliches und gesundes Weihnachtsfest im Kreise aller Menschen und Tiere, die Ihr liebt.

Mögen es wunderschöne und besinnliche Tage sein.

Schaut bitte auf meine Weihnachtsseiten auf der großen Homepage:

https://www.susannealbers.de

Herzliche Grüße, Susanne Albers

Schicht im Schacht

Schicht im Schacht

Mit Prosper-Haniel in Bottrop schließt heute, am 21. Dezember 2018, die letzte deutsche Steinkohlezeche im Ruhrgebiet. Die Ära des Ruhrkohlebergbaus geht damit nach 200 Jahren zu Ende.

Danke an alle Kumpel!

Das Steigerlied

Glück auf, Glück auf,
der Steiger kommt
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt,
schon angezündt.

Schon angezündt,
das gibt einen Schein,
und damit so fallen wir bei der Nacht,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
ins Bergwerk ein,
ins Bergwerk ein.

Der Eine gräbt das Silber,
der Andere gräbt das Gold,
Und dem schwarzbraunem Mägdelein bei der Nacht,
und dem schwarzbraunem Mägdelein bei der Nacht,
dem sein sie hold,
dem sein sie hold.

Adé, nun Adé, herzliebste Mein,
Und dadrunten im tiefen, finsteren Schacht bei der Nacht,
Und dadrunten im tiefen, finsteren Schacht bei der Nacht,
Da denk ich dein,
da denk ich dein.

Und kehr ich heim,
zur liebsten Mein,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,
Glück auf, Glück auf,
Glück auf, Glück auf

Die Bergleut sein kreuzbrave Leut’,
denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
und saufen Schnaps,
und saufen Schnaps

Die letzte Schicht – dat glaub ich einfach nicht.
Warum steh ich hier jede Nacht am Schacht?
Und Sankt Barbara hält für uns die Wacht
passt schön auf uns auf,
Glück auf, Glück auf.

Wikipedia schreibt: Die Ursprünge des Steigerliedes reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Die dritte und die vierte Strophe erschienen in ähnlicher Form bereits als elfte und zwölfte Strophe in dem Lied Es soll ein Meidlein frü auf stan, das in dem 1531 in Zwickau erschienenen Liederbuch Bergreihen I enthalten war. Der erste Beleg für das Steigerlied als solches findet sich in der Beschreibung einer Festveranstaltung, die 1678 in Schneeberg zu Ehren des sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. abgehalten wurde. Diesem Bericht zufolge ließ „der Berg-Chor / bestehende aus dem Directore / 14 Adjuvanten / als 10 Bergleuten und 4 Schul-Knaben / samt 3 Cyther-Schlägern seine Berg-Reyhen erschallen und mit voller Stimme zu erst hören: Wach auff! wach auff! der Steiger kömmt“.[2] Als eigenständiges Werk wurde der Marsch mit der ursprünglichen Zeile „Wache auff, der Steyer kömmt“ zuerst in dem um 1700 im sächsischen Freiberg veröffentlichten Bergliederbüchlein abgedruckt.[3]
Thema des Steigerliedes ist die Hoffnung der Bergleute, nach der harten und gefährlichen Arbeit im Bergwerk wieder ans Tageslicht und zu ihren Familien zurückzukehren. Andere Quellen sprechen davon, dass der Refrain „Glück auf!“ das Glück beschwört, der Berg möge sich auftun und den Abbau von Bodenschätzen ermöglichen. Während die ersten vier Strophen die Gemeinsamkeit haben, dass das Ende der vorangehenden Strophe in der ersten Textzeile der Folgestrophe aufgegriffen wird, fehlt diese Kontinuität in der fünften und sechsten Strophe. Es ist anzunehmen, dass diese Strophen zu einem späteren Zeitpunkt hinzugedichtet wurden. Details des Liedtextes weichen je nach Gebiet ab.