Das Bild, welches es nicht gibt

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20141003relativ

Das Bild, welches es nicht gibt – Gedanken zur Relativitätstheorie
hier habe ich die Zeit herausgefordert. Ich stellte mich vor einen großen Spiegel. Mit dem Handy fotografierte ich mein Spiegelbild.
In der rechten Hand hielt ich einen größeren Handspiegel, der das Handydisplay mit mir drauf spiegelte.
Oben neben der Handylinse ist noch ein Minispiegel, auch dort sehe ich mich.
Es stellt sich also analog zur Relativitätstheorie die Frage:
Welches Spiegelbild von mir war zuerst da?
Seeeeeehr kompliziert…..

bei einer streamenden Webcam ist klar, daß ich eine Zehntelsekunde vorher den Finger heben, und es erst danach im Webcambild erscheint, oder auf dem Desktop. auch wenn ich mich mit dem Iphone selbst filmen möchte, sehe ich auf dem Display erst ca. eine hundertstel Sekunde später die Bewegung des Fingers…. wie gesagt, bei bewegten Bildern.

Aber mit Spiegeln funktioniert das so nicht. wenn ich vor dem Spiegel stehe und den Finger hebe, ist das sofort da. zunächst – und bei so vielen Spiegeln – gibt es ja in einem gewissen Moment ein erstes Bild – wenn überhaupt.. aber wo sehe ich es zuerst.. im großen Spiegel, im mini Handyspiegel oder im Handspiegel, denn das sind ja sofort Reaktionen..

aber ich frage ja nach dem ersten Bild in dem Moment, wo ich den Aufnahmeknopf drücke. wo war da das erste Spiegelbild von mir?

p.s. und es spiegelt sich auch ein wenig in meiner Brille

in dem Moment, wo ich den Auslöser drücke, sehen ich und die Spiegel das Bild auch die ganze Zeit, oder eher das eine (theoretische) Bild vor der Verwacklung

dann wäre mein Verwackler während des Fotografierens die kinetische Energie (hihi), das zur Ruheenerige – das in Lichtgeschwindigkeit – dann ist der Lorentzfaktor aber nie zu berechnen.

hmm… es gibt kein erstes Bild…

das Einzige, was ich jetzt noch spannend finde, ist, daß sich das Spiegelbild ja je nach Abstand verkleinert – wenn ich jetzt aber in nahezu Lichtgeschwindigkeit auf den ersten vordersten großen Schrankspiegel zurase, können die Spiegelbilder weder größer noch kleiner werden… hmmm…. dann gibt es erst recht kein erstes Bild… höchstens noch die Nervenimpulse in meinem Gehirn beim Betrachten aller Spiegelbilder in nahezu Lichtgeschwindigkeit… ja… dann ist das erste Spiegelbild in meinem Auge und dann im ersten angesteuerten Atom des Augennervs… wars das jetzt?

hui…hui.. hui…

wenn alles sich in nahezu Lichtgeschwindigkeit auf den großen Schrankspiegel, vor dem ich mit kleinem Spiegel und Handykamera stehe, zu bewegen würde, würde das gemachte Photo nahezu unendlich groß werden, jedenfalls nahezu meine Größe – denn ich fotografiere ja auch nur das Spiegelbild – es gibt ja kein anderes Bild – also Spiegeltunnel wenn es einen Film gäbe, von klein nach groß.

es sei denn der Schrankspiegel, vor dem ich stehe, würde sich in der gleichen Geschwindigkeit mitbewegen, dann wäre das Photo gleich.

die 100 oder 200stel Sekunde für das auslösen des Bildes wäre aber immer vorhanden, also kann dann das Bild überhaupt nicht entstehen – oder gilt das auch in der Lichtgeschwindigkeit…? dann wäre das Photo zu jeder Zeit gleich… oder überhaupt nicht vorhanden….???

Liebe Grüße, Susanne

Die Sieben Todsünden

http://www.susannealbers.de/03philosophie-todsuenden.html

Das Bild „Die Sieben Todsünden“ und „Die vier letzten Dinge“, im Museo del Prado in Madrid aufbewahrt, ist die Oberfläche einer Tischplatte.

‚Lemma’ und ‚Epigramm’ enthalten lateinische Stellen aus Deuteronomium: „gens absque consilio est et sine prudentia utinam saperent et intellegerent ac novissima providerent“ (32:28f., Übersetzung nach Luther: „Denn es ist ein Volk, darin kein Rat ist, und ist kein Verstand in ihnen. O, daß sie weise wären und vernähmen solches, daß sie verstünden, was ihnen hernach begegnen wird!“).[2] „abscondam faciem meam ab eis et considerabo novissima eorum“ (32:20): „Ich will mein Antlitz vor ihnen verbergen, will sehen, was ihnen zuletzt widerfahren wird.“.[2]
Die Sieben Todsünden
Die Darstellung
Das Hauptbild, die Todsünden, bildet den größeren Mittelteil des Tisches. Um dieses Rundbild (Tondo) herum sind in den Ecken des Tischs vier weitere Tonden angeordnet, die „Die vier letzten Dinge“, nämlich das „Sterben“, das „Jüngste Gericht“, den „Himmel“ und die „Hölle“ abbilden. Sie sind in ihrer Darstellung eher starr und konservativ, es ist auch nicht sicher, ob Hieronymus Bosch diese Bilder angefertigt hat.

„Die Sieben Todsünden“ ranken sich um „Das Auge Gottes“, in dessen Pupille Jesus Christus zu sehen ist, der seine Wundmale zeigt. Untertitelt ist diese Abbildung mit dem lateinischen Text: „Cave cave dominus videt“ („Hüte dich, hüte dich, der Herr sieht [es]“). Den einzelnen Darstellungen der Todsünden hat Bosch eine Richtung zugewiesen: Der kompositorische Schwerpunkt der Bilder neigt sich – durch eine angedeutete Bewegung, durch Blicke der Figuren – nach rechts. Ein Betrachter, der sich von den Abbildungen leiten lässt, würde daher automatisch gegen den Uhrzeigersinn um den Tisch herumlaufen.

Die Bilder sind mit den lateinischen Begriffen der Todsünden untertitelt: Beginnend mit der am Fuße der Jesusdarstellung sind dies „ira“ (Zorn), „superbia“ (Hochmut), „luxuria“ (Wollust), „acedia“ (das einzige griechische Wort: Gleichgültigkeit, hier als Trägheit verstanden), „gula“ (wörtlich: Kehle, gemeint: Völlerei), „avaritia“ (Habgier) und „invidia“ (Neid). Im Gegensatz zu den Figuren in den Tonden „Die vier letzten Dinge“ sind die dargestellten Personen der „Sieben Todsünden“ bis zur Fratze verzerrt.

Die Abbildung des „Zorns“ zeigt eine Schlägerei vor einem Wirtshaus, bei der auch das Mobiliar nicht verschont bleibt. Eine Frau versucht einzugreifen
„Hochmut“ (im Mittelalter oft als „Hoffart“ bezeichnet) stellt sich dar als eine Frau, die keinen Blick für ihre Umgebung und schon gar nicht für den Betrachter übrig hat, wendet sie ihm doch den Rücken zu. Der vor Ihr befindliche Hausaltar scheint sich zu schließen und statt diesem gilt ihr Blick ausschließlich einem Spiegel, den ihr ein teuflisches Wesen vorhält.
Die Abbildung der Todsünde „Wollust“ präsentiert ein Zeltgelage. Während Männer und Frauen sich handelseinig werden, verdrischt ein Mönch den entblößten Hintern eines Narren mit einem Kochlöffel. Die Harfe, Symbol für ein himmlisches Instrument, ist achtlos beiseite geworfen.
Mit „Trägheit“ ist die des Geistes gemeint. Bosch setzt sie in seinem Bild als Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben und Gott um. Ein Geistlicher hat es sich in seinem Lehnstuhl bequem gemacht, die Bibel liegt geschlossen neben ihm.
In Zeiten, als Hunger noch eine reale Gefahr nach jedem Winter war, galt die „Völlerei“ als besonders verwerflich, da zukunftsgefährdend. Die Szene beherrscht ein widerwärtiger Fettwanst, der von einem ebenso fetten und hässlichen Kind bedrängt wird, damit er ihm von seinem reichhaltigen Mahl abgebe.
Das Bild über die „Habgier“ scheint sich in zwei Szenen aufzuteilen: Ersichtlich handelt es sich um eine Gerichtsszene. Während ein Mann seinen Geldbeutel umklammert, lässt sich der Richter von dem hinter ihm Stehenden bestechen, nämlich Geld zustecken. Er nimmt diese unrechte Leistung bedenkenlos an.
Die letzte Abbildung, der „Neid“, ist von missgünstigen Blicken getragen. Nicht einmal die Tiere sind von dieser Todsünde verschont. Ein Hund, dem ohnehin schon zwei Knochen vorliegen, giert nach einem dritten, ein weiterer Hund neidet seinem Artgenossen diese Beute.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilder_von_Hieronymus_Bosch

Deutsche Mark: 5 DM, 10 DM, 20 DM – wer ist drauf?

hier ein Renaissancerätsel:

http://www.susannealbers.de/R095deutschemark.html

Junge Venezianerin (nach einem Gemälde von Albrecht Dürer, Kunsthistorisches Museum Wien)

Bildnis eines jungen Mannes (nach älterer Ansicht nach einem Gemälde von Albrecht Dürer oder Anton Neupauer, nach neuerer Forschung nach einem frühen Bildnis von Lucas Cranach dem Älteren, welches sich in landgräflich-hessischem Privatbesitz befindet und nicht öffentlich zugänglich ist)

Die Nürnberger Patrizier- und Kaufmannsfrau Elsbeth Tucher (nach einem Gemälde von Albrecht Dürer, zu sehen in der Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel)