Freiheit

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Freiheit

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas zu sehnen und es zu verwirklichen. Schiffbruch zu erleiden, und Erfolg zu haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten als ein gesichertes Dasein führen, lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen dies ist mein Werk.

Der Text wurde von Albert Schweitzer verfasst und spricht mir aus der Seele.

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Das … bin … ich …

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… und so unterschiedlich, wie die Bilder sind, ist meine gesamte Persönlichkeit. Am 13. Februar 1965 wurde ich im Krankenwagen zwischen Adendorf und Lüneburg geboren. Wenn Du etwas über mich und meine Interessen erfahren möchtest, dann kannst Du diesen Blog durchblättern oder meine Homepage erkunden.

Und das ist das erste Photo, welches mein Vater 1965 von mir machte:

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Weil ich Geburtstag hab`

Mit eigenen Worten kann ich meine Wünsche nicht viel besser formulieren. Vielleicht nur drei Anmerkungen: Ich wünsche mir, daß meine linke Hand wieder funktioniert, daß Papa noch lange lebt und ich mit Bettina noch sehr lange glücklich bin. Und nun lasse ich einfach Gerhard Schöne sprechen.

Weil ich Geburtstag hab`
Komp. Gerhard Schöne Text: Gerhard Schöne

Bitte heute keinen giftigen Nebel,
keinen Unfall im Atomkraftwerk,
keinen Schwefelschnee im Erzgebirge,
weil ich Geburtstag hab’.

Bitte heute keinen Toten in Beirut
und kein Blut heut’ in Afghanistan,
keinen Anschlag heute auf Nicaragua,
weil ich Geburtstag hab’.

Weil ich Geburtstag hab’ und mir was wünschen darf.

Vielleicht ‘ne Flasche Sekt aus der SU,
‘ne Tüte Gummibärchen dazu,
vielleicht im Bett ein Rendezvous,
weil ich Geburtstag hab’.
Doch bitte heut’ kein Attentat in Neu-Delhi,
bitte heute keinen Giftskandal,
bitte heute keine Flugzeugentführung,
weil ich Geburtstag hab’.

Bitte heute keine Ölpest an der Nordsee,
keine Folter heut’ in der Türkei,
keine Kinderarbeit in Taiwan,
weil ich Geburtstag hab’.

Weil ich Geburtstag hab’ und mir was wünschen darf.

Keinen Polenwitz in Frankfurt an der Oder,
keinen Türkenwitz in Frankfurt am Main,
keinen Schlagstock auf die Kinder Sowetos,
weil ich Geburtstag hab’.

Bitte heute keine Rüstungserfolge,
kalten Kriegern heute keinen Trumpf.
kein Manöverspiel im Kinderzimmer,
weil ich Geburtstag hab’.

Weil ich Geburtstag hab’ und mir was wünschen darf.

Vielleicht, dass mir ein Lied gelingt,
die Postfrau gute Briefe bringt,
vielleicht, dass uns der Mut nicht sinkt,
weil ich Geburtstag hab’.

Zeit

Zeit

Ich verliere dich.
Du stehst zwischen mir und den anderen.
Du veränderst die Tiefe des Eindrucks,
den ich von anderen Menschen habe.
Du bist der Helfer meiner selbst,
weil ich ohne das Vergessen
nicht imstande wäre,
die Lasten der Erinnerung
auf meinen Schultern zu tragen.
Dennoch schleichst du um mich herum
und legst auch all diese kleinen
und wunderschönen Erinnerungen
in die unterste Schublade.
Wenn ich dann an die mir lieben Menschen denke,
sind mir jeweils nur die großen,
atemberaubenden Momente gegenwärtig.
All das, woran es sich wirklich
lohnen würde, zu denken,
liegt versteckt in der hintersten Ecke.

Epileptiker

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Ich bin Epileptikerin, auch wenn Epileptiker ein sog. Schimpfwort ist, welches man eigentlich nicht verwenden soll. 1997 hatte ich einen sehr schweren Anfall, bei dem ich mir den Oberkiefer, das Stirnbein und das Jochbein gebrochen hatte, weil ich im Anfall voll auf mein Gesicht gestürzt bin. Einen Tag später machte ich dieses Photo per Selbsauslöser.

Ich habe die Epilepsie 1976 bekommen, wie aus dem Nichts krampfte ich plötzlich bei einem Zelturlaub. Annette hatte es mitbekommen und mir (wir waren 11 Jahre alt) erzählt, daß etwas komisches geschehen sei. Irgendwann berichteten wir meinen Eltern davon und dann kamen auch schon Anfälle in deren Gegenwart, so daß sie mit mir zum Neurologen gingen.

Epilepsie ist eine wirklich schreckliche Erkrankung, denn bei mir war es so, daß ich zu den unmöglichsten Zeiten einfach so auf der Straße umgekippt bin, und erst im Krankenhaus wieder erwachte. An dieser Stelle danke ich allen Ersthelfern. Heutzutage bin ich mit dem Medikament Keppra gut eingestellt. Aber das tröstet nur wenig über meine Vergangenheit mit 300 Grand Mal Anfällen und unzähligen Stürzen hinweg.

Nun gebe ich dir noch ein paar Ausschnitte aus der Geschichte der Epilepsie:

Der Begriff Epilepsie stammt aus dem Griechischen, von Epilambanein und bedeutet ergriffen, überwältigt werden. Bereits in der 400 v. Chr. erschienenen Charaka Samhita gibt es eine ausführliche Beschreibung epileptischer Anfälle. “Apasmara” = Bewusstseinsverlust wird dort detailliert mit verschiedenen Symptomen und Syndromen beschrieben. Die Krankheit wird dort auf übernatürliche Kräfte, in der Regel die Besessenheit von einem bösen Geist zurückgeführt. Entsprechend war die Behandlung spiritueller Natur. Auch heute noch werden in manchen ländlichen Regionen Indiens Epilepsiekranke an Bäume gebunden, ausgehungert und geschlagen, es werden ihnen dann Teile des Haupthaares abgeschnitten und Zitronensaft wird auf ihren Kopf geträufelt. All dies in dem Bemühen sie von dem bösen Geist zu befreien.

Auch 40 Babylonische Tafeln die bis 2000 v. Chr zurückreichen beschreiben recht genau die Anfallstypen wie wir sie heute kennen. “Seleniazetai” wurden Menschen mit einer Epilepsie dort genannt, da man davon ausging, dass sie von den Mondphasen und besonders dem Mondgott Selen beeinflusst wurden. Hier entstand auch die Auffassung dass Epilepsie etwas mit Mondsüchtigkeit zu tun habe. Diese Babylonischen Beschreibungen waren die Vorläufer griechischer Beschreibungen die von einer heiligen Krankheit. Erst Hippokrates (im 5. Jahrhundert vor Chr.) erkannte in der Epilepsie eine Erkrankung des Gehirns und empfahl auch körperliche Behandlungen. Dennoch setzte sich diese Sichtweise der Epilepsie erst im 18. und 19. Jahrhundert durch, in Vorurteilen leben die alten Auffassungen noch weiter.

Beispiele für Vorurteile gegenüber Epilepsiepatienten aus einem fact sheet der WHO:

In Cameroon glaubt man, dass Menschen mit einer Epilepsie vom Teufel besessen sind. Sie werden deshalb nicht unbedingt als schlecht gesehen, sondern als von dieser bösen Macht besessen, und der Teufel greift ab und zu Besitz von ihnen und verursacht dann die Anfälle.
In Indonesien, wird Epilepsie oft als eine Bestrafung durch unbekannte dunkle Mächte gesehen.
In Liberia, und anderen Afrikanischen Ländern sieht man oft eine Verbindung von Epilepsie und Hexerei oder damit zusammenhängende böse Geister
In Nepal, wird Epilepsie als Schwäche oder Besessenheit von einem bösen Geist oder auch eine Reaktion auf rote Farben gesehen.
In Swaziland, sehen viele traditionelle Heiler in der Epilepsie Hexerei.
In Uganda, wie in vielen anderen Ländern wird Epilepsie als ansteckend angesehen, den Kranken wird deshalb oft der Zugang zum dörflichen Kochtopf verweigert, da man befürchtet, dass man sich an ihrem Speichel anstecken könnte.
Wer nun glaubt man sei von solchen Vorurteilen und mittelalterlichen Verhältnissen bei uns Jahrhunderte entfernt, der sollte nicht nur an die Euthanasie im Naziregime denken, sondern sich auch bewußt machen, dass es noch 1970 in England für Menschen mit einer Epilepsie verboten war zu heiraten, und noch bis 1980 manche Staaten der USA dies ebenfalls als Grund für ein Verbot einer Heirat sahen. 18 Bundesstaaten der USA erlaubten noch bis 1956 eine eugenische Sterilisation für Menschen mit einer Epilepsie. Bis in die 70er Jahre war es legal in den USA Menschen mit einer Epilepsie den Zugang zu Restaurants, Theatern, Freizeiteinrichtungen und anderen öffentlichen Veranstaltungen oder Gebäuden zu untersagen.

Epilepsien sind organische oder Gehirnerkrankungen. Die Kranken sind nicht geisteskrank. Epilepsie mindert nicht die Intelligenz. Auch eine Vielzahl berühmter und sehr leistungsfähiger Menschen litt unter epileptischen Anfällen.

Prinzipiell kann jeder Mensch einen epileptischen Anfall bekommen, da in jedem Gehirn eine individuelle Krampfbereitschaft vorliegt. Das bedeutet, daß der epileptische Anfall lediglich ein Symptom und noch kein eigenes Krankheitsbild darstellt.

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Zeigt her eure Brust

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Zeigt her Eure Brust. Dieses Bild hat Tintoretto 1570 gemalt. Und das ist doch eigentlich eine gute Idee. Über meine rechte Brust habe ich mir einen Skorpion tätowieren lassen. Das ist für mich das Sinnbild von Leben und Tod. Es führt mir täglich vor Augen, wie kostbar ein Menschenleben eigentlich ist und wie sorglos wir damit umgehen. Dazu kenne ich eine Geschichte: Ein Skorpion steht am Ufer eines reißenden Flusses und will auf die andere Seite. Er kann aber nicht schwimmen und weiß nicht, wie er rüber kommen soll. Da entdeckt er einen Frosch der auch auf die andere Seite will. “Frosch” sagte er “nimm mich doch auf deinem Rücken mit, wenn du rüber schwimmst.” Der Frosch entgegnet: “ich bin doch nicht blöd, du bist ein Skorpion, wenn du mich stichst, dann bin ich tot.” Darauf der Skorpion: “Das würde ich nicht machen, denn wenn ich dich steche, stirbst du sofort und ich würde in den Fluten jämmerlich ertrinken.” Das leuchtete dem Frosch ein, und nach einigem hin und her ließ er den Skorpion auf seinen Rücken steigen und schwamm los. Genau in der Mitte des Flusses stach der Skorpion zu. Im Todeskampf fragte der Frosch den Skorpion, warum er das gemacht hat, denn er würde ja jetzt auch sterben. Der Skorpion erwiederte: “Ich konnte nicht anders, ein Skorpion ist eben ein Skorpion!”

Wenn, dann macht man ein Tattoo hier. … 🙂 …

scorpio

Stahlhochbau

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Ich habe vor meinem Architekturstudium Technische Zeichnerin im Stahlhochbau gelernt. Das ist zwar schon viele Jahre her, jedoch kann ich mich auch heute noch an tollen Stahlkonstruktionen erfreuen. In jüngerer Vergangenheit zählt dazu die Brücke in Millau und der Berliner Hauptbahnhof. Wenn ich viel Zeit habe male ich gern mal ein Aquarell, so wie oben zu sehen.

Le Viaduc de Millau

…:-)))… klar, Sir Norman Foster…:-)))… wer sonst…baut die höchste Brücke der Welt bzw. die längste Multischrägseilbrücke der Welt…eröffnet am 15.12.2004 in Millau bei Montpellier (relativ weit im Süden Frankreichs)

Gesamtlänge: 2.460 m – Größte Spannweite: 342 m – Höhe der Straße über dem Tal: 270 m

Der Architekt Foster war nur beim Entwurf “beteiligt”, wie sehr auch immer. Der eigentliche Erbauer ist selbstverständlich ein Bauingenieur, einer der besten Brückenbauer der Welt. Sein Name Michel Virlogeux.

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Stolz

zugriffe

Stolz ist zwar eine Todsünde, aber das macht nix. Hier zeige ich Euch mal die Zugriffszahlen auf meine Homepage. Offensichtlich habe ich einer Menge Menschen eine große Freude gemacht.

Epidauros und Asklepios

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Hier sitze ich inmitten des imposanten Amphitheaters in Epidauros. Es war ein wunderschöner Urlaub. Wikipedia schreibt: Epidauros (griechisch eπίδαυρος, lateinisch: Epidaurus) ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios in Griechenland. Sie liegt auf dem Gemeindegebiet der gleichnamigen Stadt auf der Peloponnes, in der Region Argolis etwa 30 km von der Stadt Nafplio und etwa 13 km vom der Stadtteil Archea Epidavros (ehemals Palea Epidavros) entfernt.

Theater

Das imposanteste und auch heute noch auffälligste Bauwerk von Epidauros ist zweifellos das große, in einen Hang gebaute Theater mit grandiosem Blick auf die Berglandschaft der Argolis. Es stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. (~ 330 v. Chr.), also aus hellenistischer Zeit. Besonders die große, halbkreisförmige Zuschauertribüne (koilon), die nach einem Umbau um etwa 170/160 v. Chr. bis zu 14.000 Personen Platz bietet, beeindruckt auch heutige Besucher. Die runde Orchestra, der Spielort des Chores im klassischen antiken Drama, wurde nach hinten von einem mächtigen Bühnenhaus (skene) abgeschlossen, von dem heute jedoch nur noch die Fundamente erhalten sind. Die Skene diente einst als Umkleidemöglichkeit, zur Lagerung wichtiger Theaterrequisiten und – nach einem Wandel in der Aufführungspraxis zu Anfang des 3. Jahrhunderts v. Chr. – auch als Auftritts- und Spielort der Darsteller. Die Bühnenwand war entweder mit Bildern bemalt oder mit Tafeln behangen, wodurch für das jeweilige Stück die Theaterkulisse kreiert werden konnte.

Das Theater verfügt über eine exzellente Akustik, sodass man auch von den obersten Reihen jedes Wort verstehen kann. Erreicht wird dies vermutlich durch die nach unten gewölbte Form der Sitzsteine. Ein beliebter „Akustik-Test“ im Theater von Epidauros ist das Fallenlassen einer Münze auf die Steinplatte im Zentrum des Bühnenrings, das auch vom obersten Rang problemlos gehört werden kann.

Seit 1952 werden hier wieder regelmäßig klassische Dramen vorgeführt und ziehen – wie damals – Zuschauer aus ganz Griechenland in den Sommermonaten nach Epidauros.

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Quengelschiene

Um meine Grundgelenke der linken, replantierten Hand nach der Psychose am 19. März 2009 zu quengeln, trage ich eine so genannte Quengelschiene, die von der ergotherapeutischen Praxis Manufraktur maßangefertig wurde.

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Quengeln erklärt die Wikipedia ganz gut:

Quengeln bezeichnet in der Medizin eine Behandlung von versteiften Gelenken mittels geeigneter Hilfsmittel. Typische Hilfsmittel sind dabei Verbände, Spanner und Schrauben. Das Grundprinzip dieser Hilfsmittel besteht darin, dass auf das Gelenk eine der Richtung der Kontraktur entgegenwirkende Spannung ausgeübt wird. Das Anlegen von Quengelverbänden ist eine ärztliche Leistung. Der Begriff Quengelverband findet sich in der Literatur auch als Synonym für die dynamischen Schiene, die zur Nachbehandlung von Sehnenverletzungen verwendet wird. In diesen Fällen ist der Zweck der Zugvorrichtung jedoch nicht die Behandlung einer Gelenkkontraktur, sondern die Entlastung der operativ (wieder-)adaptierten Sehne.

Ein Quengelverband besteht grundsätzlich aus zwei proximal und distal des behandlungsbedürftigen Gelenks angelegten Befestigungsmöglichkeiten für eine geeignete Zugvorrichtung. Als Befestigungsmöglichkeiten eignen sich mittels Scharnier verbundene Verbandhülsen (zirkuläre Gipsverbände, Schienen oder auch Lederhülsen) oder, beispielsweise für die Fingergelenke, eine Unterarmschiene (Quengelschiene), ergänzt durch eine Halterung am Fingernagel, und als Zugvorrichtung Federn oder auch einfache Haushaltsgummis. Abnehmbare Vorrichtungen mit den gleichen Eigenschaften werden auch als Quengelapparat bezeichnet.

Historisch gesehen ist das Quengeln eine seit Jahrhunderten bekannte Behandlungsform. Die erste Quengelschiene wurde bereits 1530 von Hans von Gersdorff beschrieben.

Pippi Langstrumpf

… ich dachte, es wäre doch ganz nett, diesen kleinen Artikel zu basteln. Dazu habe ich meine Pippi Langstrumpf Bücher aus dem Regal genommen und gescannt, sowie das Lied in eine *.mp3 Datei umgewandelt…. sooooooo schön………ach übirgens… Michel aus Lönnaberga gefällt mir natürlich auch ganz toll … und überhaupt … Astrid Lindgren hat so tolle Kinderbücher geschrieben.. also, informiert Euch kurz bei der wikipedia und schaut danach doch mal im Buchladen vorbei.

Astrid Lindgren (* 14. November 1907 auf Näs bei Vimmerby als Astrid Anna Emilia Ericsson; † 28. Januar 2002 in Stockholm) war eine schwedische Schriftstellerin.

Astrid Lindgren gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Sie ist die geistige Mutter von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Madita, Mio und vielen anderen Figuren.

Pippi
Langstrumpf Kinderlied

2 x 3 macht 4 – widdewiddewitt und 3 macht 9e !!
Ich mach’ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt ….
Hey – Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla-hopsasa
Hey – Pippi Langstrumpf – die macht, was ihr gefällt.
Ich hab’ ein Haus, ein kunterbuntes Haus
ein Äffchen und ein Pferd, die schauen dort zum Fenster raus.
Ich hab’ ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd,
und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1×1 gelehrt.
3 x 3 macht 6 – widdewidde Wer will’s von mir lernen ?
Alle groß und klein – trallalala lad’ ich zu mir ein.

mein erstes Pippi Langstrumpf Buch von Susanne Dulz 1973 zum Geburtstag bekommen:

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mein zweites Pippi Langstrumpf Buch von meinen Eltern 1974 zum Geburtstag bekommen:

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mein drittes Pippi Langstrumpf Buch von Tante Käthe zu Weihnachten 1973 bekommen:

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Mehr Informationen zu Astrid Lindgren bei http://www.astrid-lindgren.de/ und natürlich im Oetinger Verlag.

Annette und ich

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Meine älteste Freundin ist Annette. Auf dem Photo ist sie links zu sehen, ich stehe auf dem Sandberg. Annette lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern im alten Land. Wir haben schon unseren ersten Geburtstag zusammen gefeiert. Annette ist ein beeindruckender und wundervoller Mensch.

Annette bedeutet:
Geschlecht weiblich
Herkunft deutsch
Bedeutung von hebräisch „hnnx” [khan-naw’] = Gnade
Wissenswertes Der Vorname Annette ist eigentlich die französische Koseform für Anna, wird aber bereits seit dem 17./18. Jahrhundert in Deutschland als eigenständiger Vorname vergeben.
Bekannte Namensträger Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Annette von Droste-Hülshoff, bedeutende Schriftstellerin und Dichterin
Nebenformen Annett
Anette
Annett
Kurzformen
Namenstag 17. Juli

Nachthimmel

Nachthimmel

Auch wenn ich
nur einen kleinen Moment
unter dir verweilen darf,
und auch noch die Muße finde,
dich zu betrachten,
bin ich für dieses Erlebnis dankbar.

Nicht nur,
daß ich mich selbst
und all meine kleinen und großen Sorgen
mit der Größe eines Staubkornes vergleiche,
sondern auch die Gewißheit,
als Staubkorn sehr wohl etwas wert zu sein
und beachtet und behütet zu werden,
läßt mich ehrfurchtsvoll erstarren.

Jeder Stern, ein Universum für sich.
Jede erlöschende Sonne
raubt uns das Verständnis von Größe und Zeit.
Wir geben ihnen Namen
und fassen sie zu Gruppen zusammen.
All das tun wir,
um wenigstens die Macht zu offenbaren,
ihnen ihren Namen gegeben zu haben.
In solchen Momenten
würden wir es als
eine Unverschämtheit empfinden,
wenn wir darauf aufmerksam gemacht würden,
daß die Bewohner anderer Welten
auf die gleiche Idee gekommen sind.

Wir verrichten derart viele Aufgaben,
um nicht von der Angst vor
unserer eigenen Minderwertigkeit
vor diesem großen Ganzen
aufgefressen zu werden.

Damals, als die Sterne noch der Bestandteil der Geschichten waren
die uns von unseren Alten überliefert wurden,
haben wir ihnen wenigstens das Recht zugestanden,
ein Teil unseres Lebens zu sein.
Damals war das Wort Ehrfurcht
ein normaler Bestandteil unseres Vokabulars.
Heute haben wir es ersetzt durch den Wunsch,
alles zu erobern und zu besitzen.

Das Leben

Das Leben

Eine Laune,
die sich jeden Tag ändern kann.
Menschen
Einflüsse
Sind wir stark genug?
Jeden Tag auf’s Neue –
Können wir uns treu bleiben?
Wissen wir überhaupt schon,
was unser ich ausmacht?
Wollen wir vermeiden,
daß unsere Ecken und Kanten
geglättet werden?
Oder sehnen wir uns danach,
das, was wir als Fehler betrachten,
mit Hilfe eines Anderen zu verlieren?
Oder haben wir das Glück,
vom Anderen zu erfahren,
daß unsere Selbstzweifel
nur selbstauferlegte Einschränkungen sind,
derer wir gar nicht bedürfen?