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Hilfe bei Long Covid Syndrom – meine Tips

ihr lieben – ich versuche es so kurz, wie möglich:

meine covidinfektion war 12 / 2020 wildtyp

  1. biontech impfung 06 / 2021
  2. biontech impfung 12 / 2021

ich hab so gut, wie alles, was long covid oder auch impfnebenwirkungen bieten, durch – und – kein arzt konnte mir helfen.

fast alles, was ich habe und hatte, rührt immer von der histaminintoleranz und den mastzellen-problemen her, die ich entweder durch covid, oder durch die impfungen bekommen habe.

ich bin mitglied der long covid deutschland facebookgruppe – und – lese oft studien usw. .. was das internet so hergibt… gesundheitlich hatte und habe ich viel durch und bin KEIN arzt.

meine abschließenden tips:

  1. an den vagusnerv und vegetative nervensystem denken und sich darüber schlau machen
    ich hab z.b. 1 – 2 monate lang (natürlich in absprache mit meinen ärzten) akineton tabletten (biperiden) und atrovent-spray (ipratropiumbromid) genommen, um die actylcholinausschüttung zu bremsen.
    das sind schon “hammer” medikamente, und es geht nur mit unbedingter ärztlicher unterstützung.
    damit habe so eine art vorlage geschaffen, um dem vagusnerv zu helfen. (dazu folgendes posting auf diesem blog lesen: https://susannealbers.de/blog/2022/04/21/vagusnerv-ausser-kontrolle/
  2. den größten durchbruch erzielte ich mit purem vitamin c pulver (reine ascorbinsäure)
    vor jeder mahlzeit (trotz histaminarm) nehme ich eine kleine messerspitze vitamin c pulver in einen 1/2 glas leitungswasser aufgelöst
  3. ganz, ganz vorsichtig alle muskeln in bewegung halten…. damit meine ich z.b. mal so 2 oder 5 minuten auf der stelle gehen, und wenn das klappt, langsam etwas steigern, auf keinen fall mehr, als 30 minuten spazieren gehen.
  4. immer daran denken, daß auch positiver streß (15 minuten lieblingsmusik hören) zu erhöhter histaminausschüttung führt
  5. grundsätzlich…. egal was, wie wo ich erlebt habe, auch so kleinigkeiten, wie das telefonat mit einer guten freundin…. ob nett oder doof….. nie länger, als 5 – 15 minuten…. alles, was länger ist, bezahlt ihr wieder mit erhöhter histaminausschüttung.. und dann gehen sämtliche symptome los….. und dann z.b. bei hammerkopfweh oder muskelschmerzen… kein novalgin nehmen, sondern wieder “nur” vitamin c pulver
  6. vielleicht noch abschließend: bildet euch nicht ein, ihr könnt der erschöpfungssymptomatik entkommen….. versucht immer unter der schwelle zu bleiben… stichwort “pacing”
  7. kognitive probleme sehr ernst nehmen….. bei mir ist es so, daß nach 10 minuten (irgendein) gespräch oder telefonat… es sich anfühlt, als hätte jemand den stecker gezogen… jedenfalls kann ich absolut garnichts mehr denken….. und brauche minimum 2 stunden pause…
  8. oft hinlegen oder ins grüne setzen.. und … nix machen und nix denken….. einfach nur da sein….

soweit… ich bin jetzt in monat 20….. es tut sich wenig …. aber diese tips helfen mir….

liebe grüße, susanne

Vagusnerv ausser Kontrolle

hallo ihr lieben,

ich glaub, ich hab da was…

thema momentan bei mir: sehstörungen, herzrasen, schweißausbrüche, kleine pupillen, oft kopfschmerzen und dauerspeichelproduktion, so daß ich immer schlucken muß.

lösung: an das vegetative nervensystem denken, parasympathikus (vagusnerv) außer kontrolle – wird von covid total gestört… oder zeigt, daß man unter dauerstrom steht…

sofortversuch von stanley rosenberg: folgendes kurzvideo zum reset des vagusnerv man wird “yawn, sigh or swallow” deutsch: gähnen, seufzen oder schlucken

näheres folgende seite: https://www.gq-magazin.de/body-care/artikel/dieser-nerv-soll-heilende-krafte-besitzen-was-hat-es-mit-dem-vagusnerv-auf-sich

liebe grüße, susanne

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ich hab jetzt nochmal “um die ecke” gedacht…. in sog. medizindenken…. ist für mich das covid virus… und wenn es falsch läuft, auch der mRNA impfstoff etwas, was … ich weiss… ganz abwegig oder nicht, das was das “cholinerge syndrom” auslöst… im weitesten sinne ist nur das für mich am ende mit all unseren symptomen schlüssig… hier der link zum weiterdenken: https://medlexi.de/Akutes_cholinerges_Syndrom

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frage: kann man jetzt einfach atropin nehmen?

wenn es so einfach wäre… atropin ist ein “gegengift”… so easy peasy kann man das nicht nehmen… grundsätzlich ist es meiner ansicht nach bei uns ja keine fette sarinvergiftung… nein… es ist alles ein kleiner beständiger und schleichender prozeß… als ich covid bekam, sagte ich sofort: sowas hatte ich noch nie, das ist eine biowaffe…. und so wie es jetzt bei mir seit 16 monaten läuft…. mal ganz doof, dann denk ich wieder “geht besser”… dann gehts wieder los…. man muß sich da auch ein bißchen schlau lesen… was macht der sympathikus, was der parasympathikus (vagusnerv)… was ist das vegetative nervensystem…. man muß ein gefühl dafür bekommen… was ist acetylcholin, was ist adrenalin, was macht es, wie läuft der prozeß im stoffwechel ab, wenn davon zuviel gefeuert und ausgeschüttet wird (und dafür sorgt das covid virus) … ich denke du “quälst” mal ein bißchen das internet, und versuchst die prozesse des vegetativen nervensystems zu begreifen… das mach ich auch seit ein paar tagen… in gedanken an meinen bio-leistungskurs vor 37 jahren…. 

23.04.2022

ich hab jetzt noch etwas probiert…. gegen mein restless leg syndrom hatte mir mein psychiater mal akineton (wirkstoff biperiden) verschrieben, das ist ein parkinson medikament, ein alter klassiker…. ich habs noch hier und hab um 21:20 uhr 2 mg genommen…. nach etwa einer stunde wirkte es… mir gehts besser, speichelfluss hat auch aufgehört…. ist aber auch ein medikament mit ziemlichen nebenwirkungen…. aber es reduziert die acetylcholin ausschüttung…. ist verschreibungspflichtig…. und kein einfaches medikament…. ich denke ihr fragt mal euren arzt, was er oder sie – zusammen mit meinen obigen gedanken – davon hält… liebe grüße, susanne

24.04.2022

der von mir hoch geschätzte prof. dr. d. m. hatte mir am mittwoch, den 20.4.2022, ganz wundervoll bei diesem thema meiner ganz oben genannten derzeitigen long covid symptome (dieser doofe dauerspeichelfluss) geholfen, und mich insgesamt ärztlich beraten, und empfahl mir das atropinderivat “atrovent” (wirkstoff ipratropiumbromid) als nasenspray (auch verschreibungspflichtig) zu versuchen. ein rezept habe ich noch nicht, daher versuche ich es erst einmal mit akineton.

24.04.2022 abends

ich wurde gefragt, warum ich schon gebloggt habe, bevor ich atrovent ausprobiert habe,
darauf habe wie folgt geantwortet:

lieber …
im moment bin ich bei akineton, das hilft…
es geht insgesamt um den gedankengang …
hin zu der idee „akutes cholinerges syndrom“ in seiner herleitung damit gleichzusetzen,
was das covid spike protein und die covid autoantikörper
mit den neurotransmittern acetylcholin oder auch adrenalin machen,
und wie in dem sinne bei der ausschüttung in den synapsen alles durcheinander gebracht wird,
was ohne covid vorher okay war.
auch wenn jetzt atrovent und akineton nicht gleichzusetzen sind.
für mich sind das riesige schlüsselgedanken um long covid etwas entgegen zu setzen, bzw. einen behandlungsansatz zu „denken“ der vorher nicht da war.
herzliche grüße, susanne

30.04.2020 früh um 1:40 uhr

update: ich bin ja immer noch mit dem akineton am probieren, denn das atrovent rezept ist leider noch nicht hier.

am 26.04. war ich um 11:15 uhr bei meiner psychiaterin. schon als ich dort war, merkte ich, das ist viel zu viel – auch wenn ich mit dem taxi hin und zurück gefahren bin, es waren sowohl zuviel schritte, die ich gegangen bin, als auch zuviel kognitiver streß, mit ihr zu reden.

und tatsächlich, seit dem 27.04. k.o. und crash vom feinsten.

am 27.04. habe ich dann nachmittags um 16:00 uhr akineton 4 mg retard genommen. nach einer stunde wirkte es…. allerdings nur bis 1:00 uhr nachts am 28.04. … dann gingen all meine symptome wieder los, die nacht war gelaufen.

gestern am 29.04. ganz schlimm fatigue… selbst der weg vom bett in die küche war zuviel. und auch die schlaflosigkeit bzw. der nicht erholsame schlaf war echt schlimm. vom gefühl her körperlich und geistig so fertig, als hätte ich 3 valium genommen.

lange rede, kurzer sinn: vorhin um 00:30 uhr hab ich akineton 4mg retard genommen – und jetzt 1:40 uhr fühle ich mich, was die long covid symptomatik angeht, wesentlich besser, fatigue ist auf keinen fall weg, aber ich fühle eine leichte entspannung.

ich weiss nicht, akineton scheint schon ein bißchen “aufputschmittel” zu sein…. aber es blockiert die acetylcholin ausschüttung.

so de le…. bis hier…. ich werde weiter berichten. liebe grüße, susanne

30.04.2022 nachmittags

gute nachrichten: die apotheke bringt mir am dienstag das atrovent spray.

ich konnte 7 stunden trotz 4 mg akineton retard schlafen. und es war erholsam.

im verlauf des heutigen mittags, ging fatigue wieder los. ich hab um 13:40 uhr akineton 2 mg genommen… jetzt ist es 16:10 uhr. alle symptome sind besser geworden.

05.05.2022 atrovent ist da

atrovent spray (dosier aerosol) ist seit gestern da.

es ist also ein atropin derivat, das von mir oben bezeichnete gegengift (meine grundannahme: akutes cholinerges syndrom = long covid syndrom), wenn der körper durch das covid spikeprotein und die autoantikörper zuviel und unkontrolliert acetylcholin ausschüttet.

wichtig: es ist ein geringer anteil alkohol drin.

ich hab bis jetzt 3x einen stoß genommen.

negatives kann ich so nicht berichten.

eher vorsichtig positiv, denn ich habe eine relativ gute, ruhige nacht hinter mir.

meine long covid symptome waren unterdrückt.

also: ich bleibe optimistisch.

09.05.2022 

 superviel weiter bin ich noch nicht gekommen. es war wochenende. tagsüber ist es einigermaßen okay, kopfschmerz definitiv weniger. was aber oft auftritt, sind essensprobleme, wenn ich nicht an die histaminintoleranz denke… und …. erschöpfung….

nun bin ich auch nicht der mensch, der von akineton bzw. atrovent übermäßig viel in mich rein kippe…. immer supervorsichtig… in der regel abends 1 stoß atrovent oder 1x akineton 2 mg….. hmmm…. ich bin auch auf euer feedback gespannt…. was denkt ihr so?

…. ach so….. ein grundsatzding hab ich noch…. ich fühle mich darin bestärkt, die covid erkrankung wirklich und echt als schleichende vergiftung zu erleben…. und bei bis jetzt etwa 3 millionen long covid bzw. post covid patienten und CFS nicht zu vergessen…. gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich…. ist das schon ein “supergau”…. wir alle werden definitiv allein gelassen, so, als wäre das gewollt… hmmm …. liebe grüße, susanne 

Seit 9 Monaten das Long Covid Syndrom

Noch am 20.11.2020 war mein Corona PCR Test negativ. Meine Freundin Bettina wurde am 17.11.2020 aus der Charité entlassen, wo sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, und mich ansteckte. Nun saßen wir hier also beide, am 3. Dezember 2020 positiv vom Gesundheitsamt Neukölln auf Corona getestet, und durchlebten einen einigermaßen milden Verlauf. Leider hatte Corona mein Immunsystem völlig durcheinander gebracht, es feuerte in alle Richtungen, auch ins Gehirn, so daß mir glücklicherweise Prof. Dr. Dag Moskopp aus dem Berliner Vivantes Klinikum am Friedrichshain ambulant für 3 Tage hochdosiert das Cortisonpräparat Dexamethason verordnete. Es hat super geklappt und war eine goldrichtige Idee, sonst hätte ich mich stationär behandeln lassen müssen. Bis heute kann ich immer noch nicht richtig riechen und nur wenig schmecken, hab Schlafstörungen, bin schnell erschöpft, absolut heisere Stimme, Kopfschmerzen, große kognitive Probleme und noch so einiges Anderes vom Typ Long-Covid-Syndrom.

Am 16. Juni 2021 bin ich mit Biontech/Pfizer 1x gegen Corona geimpft worden und hatte eher milde Nebenwirkungen. Ich bin auch nicht gerade der Impffan, aber ich möchte um nichts in der Welt noch einmal solche Probleme, wie von Dezember bis heute durchmachen. Meiner Ansicht nach hat dieses jetzige Coronavirus alle Qualitäten einer Biowaffe.

Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meinem Mantra: “Alles war, ist, wird wunderschön, oh Gott ich danke dir .”