Jahrestag

Heute vor einem Jahr ist mir etwas schlimmes passiert. So fühlt sich also ein besonderer Jahrestag an.
Epilepsie – Keppra – Psychose – Hand ab
Was soll ich groß schreiben? Die Hand wurde wieder angenäht, funktioniert aber noch nicht besonders gut, auf meinem Kopf sind drei kahle Stellen mit Transplantaten von meiner Beinhaut und ich nehme jetzt soviel Risperdal, daß ich vom Antiepileptikum Keppra keine Psychosen mehr bekommen kann. Es waren insgesamt 31 Wochen Krankenhaus und 13 Operationen.
Dankbarkeit wäre wohl sehr passend. Meiner Liebsten, Bettina, bin ich dankbar, daß sie den Notarzt, die Polizei und die Feuerwehr verständigt hat und mir auch heute noch ihre Liebe schenkt. Den Ärzten und Pflegekräften im Unfallkrankenhaus Berlin und im Urban Krankenhaus bin ich für die gelungenen Operationen und die Pflege, sowie gute Gespräche dankbar, Frank bin ich dankbar, daß er den Blutfleck entfernt hat und meine Wohnung wieder auf Vordermann gebracht hat, allen Angehörigen und Freunden danke ich für all die verständnisvollen Worte, deren Anteilnahme, Krankenhausbesuche und Telefonate.
Und dem lieben Gott danke ich, daß ich noch lebe, und er mich immer wieder spüren läßt, daß er für mich da ist.

Reinhard Mey – Hab Dank fuer deine Zeit

Urteil

Bevor Du über mich oder mein Leben urteilen willst, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden…
und erst DANN kannst Du über mich urteilen…

Lucy

Der Monat März 2010 kann nur toll anfangen, wenn ich mir alte Lucy Bilder anschaue. Lucy kam 1991 zu uns und lebte bis 2005 ein wunderschönes Hundeleben.

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Doppelkopf

Doppelkopf

Auf diesem Photo sind wir am Doppelkopf-Spielen. Links von mir sitzt mein Opa, Wilhelm Knoop, von dem ich gerade ein paar Pfennige fordere, Mir gegenüber sitzt meine lachende Mutter, Ulla Knoop, und rechts sitzt mein Papa, Klaus Knoop, und bereitet sich auf das Mischen der Karten vor.
Ich liebe das Doppelkopf Kartenspiel. Schon meine Urgroßmutter hatte immer ein Kartenspiel in der Kittelschürze. Unsere gesamte Familie nutzt jedes Familientreffen zum Kartenspielen – es macht riesig viel Spaß.

Zu sein

Zu sein
ist Wunder genug.
Zu spüren, daß ich bin,
hier,
in dieser Zeit
in diesem Raum
so einmalig und besonders.
Eines Tages auf dieser Erde erschienen
und später gesagt: Ich bin ich.
Das ist Wunder genug.
In den unendlichen, leeren Räumen des Universums,
lm Wunder des geheimen Ablaufs aller Dinge
ist es das größere Wunder,
daß ich bin,
daß ich die Leere ausfülle
mit dem Wunder des Lebens,
daß ich mich selbst erlebe,
daß ich um mich weiß
und dann nach außen vorstoße
und dir begegne.
Ich will nicht nach Wundern suchen,
sondern mir bewußt machen,
daß ich Wunder genug bin.
Ich will mich feiern,
wie Gott mich feiert.

Ulrich Schaffer

zu finden im Loccumer Brevier

Ich liebe Schafe

Hier auf dem Film sind total niedliche Osterlämmer. Ich konnte vom Filmen garnicht genug bekommen.

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Proust Fragebogen

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Hier kannst Du ihn ausfüllen:
Proust Fragebogen

Vorbild für die 31 Fragen ist der berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn aber nicht entworfen, sondern nur ausgefüllt, das heisst, genau genommen sogar zwei: Um die Jahrhundert-Wende war es ein beliebtes Gesellschaftsspiel, Gäste an einer gehobenen Party einen persönlichen «Questionnaire» ausfüllen zu lassen. So füllte auch der 13-jährigen Proust auf einer Geburtstagsparty von Antoinette Faure, Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure diesen Bogen aus. Einer ihrer Söhne veröffentlichte die Antworten 1924 zum ersten Mal.

Name
Susanne

E-Mail
webmaster@susannealbers.de

Wohnort
Berlin

1. Sie dürfen sich bei einer guten Fee etwas wünschen. Wie lautet Ihr Wunsch?
finanzielle Unabhängigkeit

2. Wann sind Sie am glücklichsten?
wenn ich Liebe geben kann

3. Wo möchten Sie am liebsten leben?
überall, wo ich glücklich sein kann

4. Worüber lachen Sie am liebsten?
über eigene Fehler

5. Was bringt Sie zum Weinen?
wenn mich jemand auf dummdreiste Art und Weise verletzt

6. Wovor haben Sie Angst?
vor Kriegshandlungen

7. Sie werden auf eine einsame Insel verbannt. Wen (Partner oder Familie ausgenommen) hätten Sie gerne als Begleitung?
Lucy oder einen vergleichbaren Hund

8. Welche drei Gegenstände würden Sie auf die einsame Insel mitnehmen?
einen Ferrari, genügend Sprit und eine Rennstrecke p.s. auch das können Gegenstände sein

9. Was ist Ihre Lieblingsmusik?
wenn Brendel Schuberts Impromptus 90 spielt

10. Ihre Lieblings-Musikgruppe respektive Ihr(e) Lieblings-Interpret(in) oder -Komponist(in)?
Beethoven

11. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
Jenseits von Afrika

12. Ihre Lieblingsschauspielerin?
Meryl Streep

13. Ihr Lieblingsschauspieler?
Robert Redford

14. Wer ist Ihre liebste Romanfigur, und was verkörpert diese für Sie?
Sofie in Sofies Welt wenn sie die Philosophie kennen lernt

15. Ihr(e) Lieblingsschriftsteller(in)?
Elias Canetti

16. Ihr(e) Lieblingsmaler(in)?
Michelangelo

17. Ihre Lieblingsfarbe?
dieses Grün

18. Ihre Lieblingsblume?
Sonnenblume

19. Ihr Lieblingstier?
Hund

20. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Menschen besonders?
wenn sie oder er verzeihen kann

21. Was verabscheuen Sie am meisten?
psychische Verletzungen

22. Was war/ist für Sie das grösste Unglück in der Menschheitsgeschichte?
die Atombombe

23. Was bedeutet Ihnen Glaube/Religion?
sehr viel

24. Was sind für Sie die drei wichtigsten Dinge im Leben?
mein PC, meine Bücher,

25. Der schönste Moment in Ihrem Leben?
als ich mit den verfänglichen und schwierigen Momenten meiner Vergangenheit abschliessen konnte

26. Wovon träumen Sie am liebsten?
von Bettina

27. Welche Träume wollen Sie im Leben verwirklichen?
mit meiner Liebsten glücklich werden

28. Ihre grösste Tugend?
ich kann so gut, wie alles verzeihen

29. Ihr grösstes Laster?
ich bin superungeduldig

30. Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
fotografisches Gedächtnis

31. Mein Leitspruch
Nicht an Sprüchen gemessen werden. Keine Schau abziehen müssen. Den Schild absetzen dürfen, ohne verwundet zu werden. Keine Entschuldigung nötig haben. Nichts erklären, nichts beweisen müssen. Verstanden, angenommen sein, wie man ist, wortlos.

#####Und, willst Du ihn auch mal ausfüllen?#####
hier kannst Du es machen.

Dat du min Leevsten bist

osterglocke

Mit einem lieben Kuß für Bettina. Godewind singt:

Dat du min Leevsten büst,
Dat du woll weeßt.
|: Kumm bi de Nacht,
Kumm bi de Nacht,
Segg mi wat Leevs.

Kumm du üm Middernacht,
Kumm du Klock een!
|: Vader slöpt,
Moder slöpt,
Ick slap aleen.

Klopp an de Kammerdör,
Fat an de Klink!
|: Vader meent,
Moder meent,
Dat deit de Wind.

Kummt denn de Morgenstund,
Kreiht de ol Hahn.
|: Leevster min,
Leevster min,
Denn mößt du gahn!

Sachen den Gang henlank,
Lies mit de Klink!
|: Vader meent,
Moder meent,
Dat deit de Wind.

Lied

Das Denken

leonardo01a

Das Denken

Ja, ich gebe zu, daß es mir ungeheuer schwer fällt, mal nicht über alles herumzugrübeln. Vielleicht werde ich im Alter von 90 Jahren einmal feststellen, daß diese ganze Denkerei mir persönlich und meinem Umfeld etwas positives beschert hat. Bis jetzt hab ich den Eindruck, daß ich im normalen Leben eher über all die Gedanken stolpere, als daß sie mir etwas nützen. *grins*

Freiheit

potsdam09

Freiheit

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas zu sehnen und es zu verwirklichen. Schiffbruch zu erleiden, und Erfolg zu haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten als ein gesichertes Dasein führen, lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen dies ist mein Werk.

Der Text wurde von Albert Schweitzer verfasst und spricht mir aus der Seele.

potsdam08a

Das … bin … ich …

susi

… und so unterschiedlich, wie die Bilder sind, ist meine gesamte Persönlichkeit. Am 13. Februar 1965 wurde ich im Krankenwagen zwischen Adendorf und Lüneburg geboren. Wenn Du etwas über mich und meine Interessen erfahren möchtest, dann kannst Du diesen Blog durchblättern oder meine Homepage erkunden.

Und das ist das erste Photo, welches mein Vater 1965 von mir machte:

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Weil ich Geburtstag hab`

Mit eigenen Worten kann ich meine Wünsche nicht viel besser formulieren. Vielleicht nur drei Anmerkungen: Ich wünsche mir, daß meine linke Hand wieder funktioniert, daß Papa noch lange lebt und ich mit Bettina noch sehr lange glücklich bin. Und nun lasse ich einfach Gerhard Schöne sprechen.

Weil ich Geburtstag hab`
Komp. Gerhard Schöne Text: Gerhard Schöne

Bitte heute keinen giftigen Nebel,
keinen Unfall im Atomkraftwerk,
keinen Schwefelschnee im Erzgebirge,
weil ich Geburtstag hab’.

Bitte heute keinen Toten in Beirut
und kein Blut heut’ in Afghanistan,
keinen Anschlag heute auf Nicaragua,
weil ich Geburtstag hab’.

Weil ich Geburtstag hab’ und mir was wünschen darf.

Vielleicht ‘ne Flasche Sekt aus der SU,
‘ne Tüte Gummibärchen dazu,
vielleicht im Bett ein Rendezvous,
weil ich Geburtstag hab’.
Doch bitte heut’ kein Attentat in Neu-Delhi,
bitte heute keinen Giftskandal,
bitte heute keine Flugzeugentführung,
weil ich Geburtstag hab’.

Bitte heute keine Ölpest an der Nordsee,
keine Folter heut’ in der Türkei,
keine Kinderarbeit in Taiwan,
weil ich Geburtstag hab’.

Weil ich Geburtstag hab’ und mir was wünschen darf.

Keinen Polenwitz in Frankfurt an der Oder,
keinen Türkenwitz in Frankfurt am Main,
keinen Schlagstock auf die Kinder Sowetos,
weil ich Geburtstag hab’.

Bitte heute keine Rüstungserfolge,
kalten Kriegern heute keinen Trumpf.
kein Manöverspiel im Kinderzimmer,
weil ich Geburtstag hab’.

Weil ich Geburtstag hab’ und mir was wünschen darf.

Vielleicht, dass mir ein Lied gelingt,
die Postfrau gute Briefe bringt,
vielleicht, dass uns der Mut nicht sinkt,
weil ich Geburtstag hab’.

Zeit

Zeit

Ich verliere dich.
Du stehst zwischen mir und den anderen.
Du veränderst die Tiefe des Eindrucks,
den ich von anderen Menschen habe.
Du bist der Helfer meiner selbst,
weil ich ohne das Vergessen
nicht imstande wäre,
die Lasten der Erinnerung
auf meinen Schultern zu tragen.
Dennoch schleichst du um mich herum
und legst auch all diese kleinen
und wunderschönen Erinnerungen
in die unterste Schublade.
Wenn ich dann an die mir lieben Menschen denke,
sind mir jeweils nur die großen,
atemberaubenden Momente gegenwärtig.
All das, woran es sich wirklich
lohnen würde, zu denken,
liegt versteckt in der hintersten Ecke.