Alle 11 Sekunden…

GenitalverstĂĽmmelung

Weltweit gesehen wird alle 11 Sekunden ein Mädchen auf dieser Welt an seinen Genitalien verstümmelt.

Um sich dieser Zahlen bewusst zu werden, hat TERRE DES FEMMES im Rahmen der Kampagne „Kein Schnitt ins Leben” einen Kino Trailer produziert, mit dem Titel „Alle 11 Sekunden….”.

Beginnend mit dem Weltfrauentag am Montag, 8. März, bis zum 30. April 2010 zeigen Kommunales Kino in Wiesdorf und SCALA-Cinema in Opladen in Kooperation mit dem FrauenbĂĽro vor dem Hauptfilm diesen kurzen Filmspot, der mit einer eindrucksvollen Darstellung einer Schere die Kino-Besucherinnen und – Besucher mahnt, gegen GenitalverstĂĽmmelung Position zu beziehen und zu protestieren. Dazu liegen Unterschriftenlisten vor dem Kino aus.

Das Leverkusener Frauenbüro und Leverkusener Frauenforum und weitere soziale Organisationen rufen aktiv dazu auf, sich an der von TERRE DES FEMMES initiierten Unterschriftensammlung an den Bundesminister für Gesundheit, Philipp Rösler, zu beteiligen.

Ziel ist es, die nötige medizinische Versorgung und umfassende Beratung bei weiblicher Genitalverstümmelung als Kassenleistung zukünftig anzuerkennen. Die Kosten werden zurzeit nur selten von Kassen übernommen.

Link zu terre des femmes

Internationaler Frauentag am 8. März – Weltfrauentag

beauvoir_simone_buch_ardfoto

Missfits – Frauenhouse

Lange vor unserer Zeit:
Eva pflückte einen Apfel und schafft damit die ersten Arbeitsplätze.

2218 v. Chr.
Die Pharaonin Nitokris ĂĽbernimmt die Herrschaft in Ă„gypten. Nach 70 Tagen stirbt sie aber bereits und in Ă„gypten herrscht Chaos.

399 v. Chr.
Xanthippe hat ihrem Mann Sokrates sein Leben lang den RĂĽcken frei gehalten. Nicht immer war sie mit dieser Arbeitsteilung einverstanden. Nun ist sie alt – und Witwe.

188 v. Chr.
In China herrscht erstmals eine Frau – Kaiserin LĂĽ Zhi.

657
Königin Bathild, früher selbst Sklavin, schafft die Sklaverei in Frankreich ab.

1141
Hildegard von Bingen läßt ein Kloster bauen und zĂĽchtet dort ihre Heilpflänzchen. Mit dem Hinweis, “göttliche Eingebungen” zu haben, kann sie das öffentliche Rede- und Schreibverbot fĂĽr Frauen umgehen.

1350
Der französische König Johann II. bestimmt: Mägde bekommen nur halb so viel Lohn wie Knechte.

1431
Beim Basler Konzil finden 1.000 Prostituierte vorĂĽbergehend Arbeit.

1494
In Köln dürfen Frauen kein Bier mehr brauen; die Männer fürchten die Konkurrenz.

1517
Martin Luther sorgt dafĂĽr, dass Frauen ins Heim und an den Herd verbannt werden.

ca. 1625
Die Holländerin Anna Maria Schurmann darf zwar Philosophie und Theologie studieren, muß aber während der Vorlesung in einem Käfig sitzen.

1629
Frauen dĂĽrfen im japanischen Kabuki-Theater nicht mehr auftreten.

1789
Sturm der Marktfrauen nach Versailles – der französische König muĂź die Menschenrechte unterschreiben.

1792
Catherine Greene erfindet eine Baumwoll-Verarbeitungsmaschine. Weil aber Frauen keine Patente anmelden durften, gilt ihr Mieter als Erfinder.

1857
Die Demo der New Yorker Textilarbeiterinnen fĂĽr gleichen Lohn wird niedergeschlagen.

1860
Florence Nightingale flickt verwundete Soldaten erfolgreich zusammen.

1868
Die Gärtnerin Maria Ana Smith züchtet ihre knallgrünen Granny-Smith-Äpfel.

1883
Die Mantelnäherinnen in Berlin gründen die erste deutsche Frauengewerkschaft.

1886
Josephine Cochrane baut die erste GeschirrspĂĽlmaschine.

1907
In Dresden bringt Melitta Benz den Papier-Kaffeefilter auf den Markt.

1911
Erster Internationaler Frauentag.

1919
In Italien gilt das allgemeine Wahlrecht (aber nicht fĂĽr Prostituierte.)

1930
Als erst groĂźe Fluggesellschaft stellt Swissair weibliche Stewards ein. Die erste Stewardess starb kurz danach bei einem Flugzeugabsturz.

1945
Trümmerfrauen räumen zur Seite, was Männer zerbombt haben. Sie bekommen 0,60 Reichsmark Stundenlohn, Hilfsarbeiter 0,70 Reichsmark.

1953
F.J. Wuermeling wird erster Familienminister. Sein Motto: “Die Frau ist das segenspendende Herz der Familie – und die Familie das Bollwerk gegen die “kommunistische Gefahr”.

1962
Beate Uhse eröffnet den ersten Sex-Shop der Welt – in Flensburg.

1963
Walentina Wladimirowna Tereschkowa ist die erste Frau im All.

1969
Der Staat Israel hat mit Golda Meir zum ersten Mal eine Ministerpräsidentin gewählt.

1971
Innenminister Genscher ordnet an, daĂź alle unverheirateten weiblichen Berufstätigen in verantwortungsvoller Stellung mit “Frau” statt mit Fräulein anzureden sind.

1989
Gewichtszunahme bei Stewardessen gilt in Neuseeland als offizieller KĂĽndigungsgrund

2004
Die EU-Kommission bestätigt: In Deutschland verdienen Frauen durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer.

2005
Am 22.11. wird Angela Merkel zur ersten deutschen Bundeskanzlerin gewählt

2012
Die EU-Kommission meldet: Die Lohnschere zwischen Männern und Frauen in Deutschland schließt sich zunehmend.

2020
Das statistische Bundesamt meldet: Frauen und Männer verdienen erstmals gleichviel.

ENDE
Texte: Das Frauen-Spiel aus der Verdi Zeitung von Annette Jensen – Bild oben: Simone de Beauvoir

FrauenspaĂź

maennerklo

Wir Frauen wollen auch unseren SpaĂź haben – auch hier ein wenig Musik aus dem Club der Teufelinnen:
Bette Midler, Diana Keaton, Goldie Hawn – You don’t own me

You don’t own me
I’m not just one of your little toys
You don’t own me
Don’t say I can’t go with other boys

And don’t tell me what to do
And don’t tell me what to say
And when I go out with you
Don’t put me on display

You don’t own me
Don’t try to change me in anyway
You don’t own me
Don’t tie me down, cos I’ll never stay

I don’t tell you what to say
I don’t tell you what to do
So just let me be myself
That’s all I ask of you

I’m young, (I’m young) and I love to be young
I’m free, (so free) and I love to be free
To live my life the way that I want
To say and do whatever I please.

Das ist die Realität

Das ist die Realität

Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:

57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner (nord u. süd), 8 Afrikaner, 52 wären Frauen, 48 wären Männer.

70 nicht – weiĂźe, 30 weiĂźe, 70 nicht Christen, 30 Christen, 89 heterosexuelle, 11 homosexuelle.

6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus der USA.

80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse 70 wären Analphabeten 50 wären unterernährt.

1 wĂĽrde sterben 2 wĂĽrden geboren.

1 hätte einen PC, 1 (nur einer) hätte einen akademischen Abschluss.

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das BedĂĽrfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung selbstverständlich – und vorhanden ist.

Denk auch darĂĽber nach:

Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.

Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glĂĽcklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

Falls sich in Deinem KĂĽhlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach ĂĽber dem Kopf hast und ein Bett zum hinlegen, bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.

Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Falls Du diesen Text liest, bist Du doppelt gesegnet worden, denn:

1. Du bist bereit ĂĽber dich nachzudenken

2. Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können.

Und… Du hast einen PC!

Einer hat irgendwann mal gesagt: Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen, Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt, Tanzt, als würde keiner hinschauen, Singt, als würde keiner zuhören, Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

Quelle: Dr. Philip Harter von der Medizinischen Fakultät der Stanford-Universität

Männergehirn

maennergehirn

Na, wenn das nichts ist… gerade in den Weiten des WWW gefunden…:-))) Aber so sind sie… :-)))

Soziologische Bedeutung aus der Wikipedia (Geschlechterrollen)
Die Soziologie dokumentiert diverse Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen in der menschlichen Gesellschaft, sowie signifikante Unterschiede in den Rollenverteilungen (vgl. Männlichkeit, Weiblichkeit).

Die Menschheitsgeschichte war und ist teilweise heute noch durch die Dominanz des Mannes in politischer, intrafamiliärer und gesamtgesellschaftlicher Hinsicht geprägt. Oftmals wird dies religiös begründet; viele Weltreligionen predigen oder praktizieren eine Überlegenheit des Mannes. Die körperlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen prägen das Vorurteil einer intellektuellen Überlegenheit von Männern. Dies ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Im Durchschnitt kommen sowohl Hochbegabung als auch die intellektuelle Minderbegabung bei Männern etwas häufiger als bei Frauen vor.

Die Bandbreite verschiedener Verhaltensweisen von Männern und Frauen ist sehr groß und oftmals nicht eindeutig oder nur unscharf zu belegen. Männern wird als Beispiel eine größere Durchsetzungskraft, dafür aber auch ein höheres Aggressionspotential nachgesagt. Bei Frauen hingegen sind häufig die sozialen Fähigkeiten stärker ausgeprägt.

„Der Mann ist ein Opfer der Weltrevolution geworden, in der wir seit mehr als einem halben Jahrhundert leben“
– Sebastian Haffner: Der Abstieg des Mannes (s. u.)., S 273

Und für die männlichen Leser dieses Blogs habe dann auch noch ein Bild gefunden:

augentest