Ein Mann ist krank

Eine Frau begleitet ihren Ehemann zum Arzt. Nach der Untersuchung ruft der Arzt die Ehefrau allein in sein Zimmer und sagt: “Ihr Ehemann ist in einer schrecklichen Verfassung, er leidet unter einer sehr schweren Krankheit, die mit Stress verbunden ist. Sie müssen meinen Anweisungen folgen, oder er wird sterben: Machen Sie ihm jeden Morgen ein nahrhaftes Frühstück. Zum Mittagessen geben Sie ihm ein gutes Essen, das er mit zur Arbeit nehmen kann und am Abend kochen Sie ihm ein wirklich wohlschmeckendes Abendessen. Nerven Sie ihn nicht mit Alltäglichem und Kleinigkeiten, die seinen Stress noch verschlimmern könnten. Besprechen Sie keine Probleme mit ihm. Versuchen Sie ihn zu entspannen und massieren Sie ihn häufig. Er soll vor allem viel Teamsport im Fernsehen ansehen und am wichtigsten, befriedigen Sie ihn komplett mehrmals die Woche sexuell. Wenn Sie das die nächsten zehn Monate tun, wird er wieder ganz gesund werden.” Auf dem Weg nach Hause fragt ihr Ehemann: “Und was hat der Arzt Dir gesagt?” – “Dass Du sterben wirst”, antwortet die Frau trocken.

Der Eid des Hippokrates

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Der Eid des Hippokrates

Zu Hippokrates – Arzt und Begründer der wissenschaftl. Medizin – etwa 460 – 370 v.Ch. / griech. Insel Koz

“Ich schwoere, Apollon den Arzt und Asklepios und Hygieia und Panakeia und alle Goetter und Goettinnen zu Zeugen aufrufend, dass ich nach bestem Vermoegen und Urteil diesen Eid und diese Verpflichtung erfuellen werde:

den, der mich diese Kunst lehrte, meinen Eltern gleich zu achten, mit ihm den Lebensunterhalt zu teilen und ihn, wenn er Not leidet, mitzuversorgen; seine Nachkommen meinen Bruedern gleichzustellen und, wenn sie es wuenschen, sie diese Kunst zu lehren ohne Entgelt und ohne Vertrag; Ratschlag und Vorlesung und alle uebrige Belehrung meinen und meines Lehrers Soehnen mitzuteilen, wie auch den Schuelern, die nach aerztlichem Brauch durch den Vertrag gebunden und durch den Eid verpflichtet sind, sonst aber niemandem.

Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermoegen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkuerlichem Unrecht

Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein toedliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren. Auch werde ich den Blasenstein nicht operieren, sondern es denen ueberlassen, deren Gewerbe dies ist.

Welche Haeuser ich betreten werde, ich will zu Nutz und Frommen der Kranken eintreten, mich enthalten jedes willkuerlichen Unrechtes und jeder anderen Schaedigung, auch aller Werke der Wollust an den Leibern Frauen und Maennern, Freien und Sklaven.

Was ich bei der Behandlung sehe oder hoere oder auch ausserhalb der Behandlung im Leben der Menschen, werde ich, soweit man es nicht ausplaudern darf, verschweigen und solches als ein Geheimnis betrachten.

Wenn ich nun diesen Eid erfuelle und nicht verletze, moege mir im Leben und in der Kunst Erfolg zuteil werden und Ruhm bei allen Menschen bis in ewige Zeiten; wenn ich ihn uebertrete und meineidig werde, das Gegenteil.”