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Alles Liebe und Gute für 2012

Gedicht zum Neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit – das wäre doch was!

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh’,
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemm

ung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut!

Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern – da blüh’n sie zu spät!

Peter Rosegger

Ludwig van Beethoven – 9. Sinfonie

Ode an die Freude

Fröhliche Ostern

Fröhliche Ostern
Ja, der Winter ging zur Neige,
holder Frühling kommt herbei,
Lieblich schwanken Birkenzweige,
und es glänzt das rote Ei.
Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
bei der Glocken Feierklang,
und auf oft betretnen Bahnen
nimmt der Umzug seinen Gang.

Nach dem dumpfen Grabchorale
tönt das Auferstehungslied,
und empor im Himmelsstrahle schwebt er,
der am Kreuz verschied.

So zum schönsten der Symbole
wird das frohe Osterfest,
daß der Mensch sich Glauben hole,
wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

Jedes Herz, das Leid getroffen,
fühlt von Anfang sich durchweht,
daß sein Sehnen und sein Hoffen
immer wieder aufersteht.

Ferdinand von Saar

Mein Lieblingsgedicht

cdf1822mondaufgang

Mondaufgang von Caspar David Friedrich 1822 passend zum folgenden Gedicht:

Min Jehann ein Gedicht von Klaus Groth

Ina Müller (zur Homepage) hat dieses Gedicht wundervoll vertont:

Lied

Ik wull, wi weern noch kleen, Jehann,
Do weer de Welt so grot!
Wi seten op den Steen, Jehann,
Weest noch? bi Nawers Sot.
An Heben seil de stille Maan,
Wi segen, wa he leep,
Un snacken, wa de Himmel hoch
Un wa de Sot wul deep.

Weest noch, wa still dat weer, Jehann?
Dar röhr keen Blatt an Bom.
So is dat nu ni mehr, Jehann,
As höchstens noch in Drom.
Och ne, wenn do de Scheper sung
Alleen, int wide Feld:
Ni wahr, Jehann? dat weer en Ton!
De eenzige op de Welt.

Mitünner inne Schummerntid
Denn ward mi so to Mod.
Denn löppt mi’t langs den Rügg so hitt,
As domals bi den Sot.
Denn dreih ik mi so hasti um,
As weer ik nich alleen:
Doch allens, wat ik finn, Jehann,
Dat is – ik sta un ween.

Hochdeutsche Übersetzungshilfen:

Bom (Boom) = Baum
dar (daar) = da, dort
deep = tief
do = dann, damals, da
dreih = drehe
Drom (Droom) = Traum
he = er
Heben (Heben, Heven) = Himmel
Jehann = Johannes
hitt = heiß leep = lief
löppt = läuft
Maan = Mond
Mod (Mood) = Mut
Nawer (Naver, Naber) = Nachbar
röhr = rührte (sich)
Rügg = Rücken
Scheper (Scheper) = Schäfer
Schummerntid (Schummerntied) = Dämmerung
segen (sehgen) = sahen seil = segelte
seten (seten) = saßen
snacken = redeten, plauderten
Sot (Soot) = Brunnen
sta (stah) = stehe
sung = sang
wa (wa’, wat) = was, wie
ween = weine
weern = waren, waren
wull = wollte

Kurt Tucholsky – Mutterns Hände

altermann02

Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffe jekocht
un de Töppe rübajeschohm –
un jewischt und jenäht
un jemacht und jedreht…
alles mit deine Hände.

Hast de Milch zujedeckt,
uns Bonbongs zujesteckt
un Zeitungen ausjetragn –
hast die Hemden jezählt
und Kartoffeln jeschält…
alles mit deine Hände.

Hast uns manches Mal
bei jroßen Schkandal
auch’n Katzenkopp jejeben.
Hast uns hochjebracht.
Wir wahn Stricker acht
sechse sind noch am Leben…
alles mit deine Hände.

Heiß warn se un kalt
Nu sind se alt
nu bist du bald am Ende.
Da stehn wa nu hier,
und denn komm wir bei dir
und streicheln deine Hände.

(Kurt Tucholsky, Arbeiter Illustrierte Zeitung 30, 1929)

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