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United Buddy Bären für Unicef Madagaskar

von vorn
von vorn

von hinten
von hinten

WIR MÜSSEN UNS BESSER KENNENLERNEN,

dann können wir uns besser verstehen, mehr vertrauen und besser zusammenleben.

Künstler: Catherine Dietl nee Robinson

Sponsor: UBB-Förderkreis

Interpretation: Der Bär, Berliner Emblem, macht sich mit seinem Fotoapparat auf, Madagaskar zu entdecken. Seine Gastgeber begrüßen dieses Interesse an ihrem Land und heißen ihn willkommen: "Tonga sao".
Die Anwesenheit eines Fremden ruft unvermeidlich die Neugier der Autochthonen hervor. Der maky (Lemur), Symboltier Madagaskars, scheint aus seinem Unterschlupf hervorgekommen zu sein. Der Blick der auf einen anderen gerichtet ist, impliziert einen Blick auf sich selbst. Wenn im Laufe seiner Madagaskar-Rundreise der vazaha (europäische Fremde) dazu gebracht wird, über seine eigene Lebensart und sein Land nachzudenken, dem Autochthonen wird es geradeso ergehen.
Dieses Werk ist auch ein Kommentar zu den Beziehungen auf Madagaskar: die ethnische Diversität und der Gegensatz zwischen Tanindrana, der Küstenbevölkerung und Ambany-andro (der Bevölkerung des Hochlands).
Die ethnische Diversität wird durch die unterschiedlichen Landschaften Madagaskars gezeigt. Indem diese gegensätzlichen Landschaften zusammen angeordnet werden, appelliert die Künstlerin, die Identität eines jeden zu achten. Ein Land kann von ethnischen Rivalitäten geschwächt oder auch im Gegenteil durch Solidarität gestärkt werden. Der Spruch "Ny mita-be, tsy lanin'ny mamba" ist eindeutig: Wenn eine Menschenmenge einen Fluss zusamnmen überquert, werden sie nicht von Krokodilen gefressen. Denn dabei macht sie so viel Lärm, dass die Krokodile aus Furcht die Flucht ergreifen.
Catherine Dietl née Robinson

http://www.united-buddy-bears.com/

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