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Rubik's Cube

Wenn man sich über den Zauberwürfel unterhält, oder eine Lösung für das Ordnen des Würfels angeben möchte, muß man sich zwangsläufig über die Bezeichnungen der Teile des Würfels (Terminologie) und über die Beschreibung von den Bewegungen dieser Teile (Zug-Notation) verständigen. © Dipl. Ing. R. Sitter (1999), allerdings ist dieses Copyright recht fragwürdig, denn damals wurde die erste Lösung zu Rubics Cube im Spiegel veröffentlicht - und das war Anfang der 80er.
 

 

Als erstes muß man wissen, wie im folgenden die Teile genannt werden...

Ecke
Kante
Mitte
Scheibe
 
 
Dann muß man wissen, wie was verdreht sein kann (Orientierung)...
 
Ecke links verdreht
Ecke rechts verdreht
Ecke ist richtig orientiert

obere Scheibe verdreht
mittlere Scheibe verdreht
untere Scheibe verdreht

Kante gekippt
Kante ist richtig orientiert
 
 
Als nächstes müssen die Züge geklärt werden...
 
Dabei beziehen sich alle aufgeführten Züge auf eine Drehung um 90 Grad! Wenn du den Würfel von dir weghältst und von der Seite auf ihn draufschaust, dann siehst du die 9 kleinen Würfel, auf die sich die nachfolgenden Bilder beziehen...


1. Bewegungen des ganzen Würfels

 
nach oben kippen
(ao)
nach unten kippen
(au)
nach links drehen
(al)
nach rechts drehen
(ar)
 
 

2. Scheiben-Sandwichzüge

mittlere Scheibe nach oben drehen (mo)
mittlere Scheibe nach unten drehen (mu)
mittlere Scheibe nach links drehen (ml)
mittlere Scheibe nach rechts drehen (mr)
 
 

3. Scheiben-Außenzüge

linke Scheibe nach oben drehen (lo)
linke Scheibe nach unten drehen (lu)
rechte Scheibe nach oben drehen (ro)
rechte Scheibe nach unten drehen (ru)

obere Scheibe nach links drehen (ol)
obere Scheibe nach rechts drehen (or)
untere Scheibe nach links drehen (ul)
untere Scheibe nach rechts drehen (ur)

vordere Scheibe nach
rechts drehen (vr)
 
vordere Scheibe nach
links drehen (vl)
 

Das sind im Prinzip schon alle Züge. Man könnte noch mehr oder auch weniger angeben, z.B. den Zug des Drehens der hinteren Scheibe, aber dieser Zug kann auch durch die bereits genannten Züge (mit 2 oder mehr Zügen) umschrieben werden. Genauso könnten aber auch die hier beschriebenen Scheiben-Sandwichzüge durch Scheiben-Außenzüge und Bewegungen des ganzen Würfels beschrieben werden. Auf der einen Seite steht die Anzahl der zu notierenden Züge, auf der anderen Seite die Anzahl der verschiedenen Züge, die man benutzen muss.
 

Eine Lösung zum Ordnen des Würfels...

Achtung: Wenn der Würfel einmal auseinandergefallen ist und falsch zusammengesetzt wurde, kann es sein, dass folgende Lösung nicht zum Ziel führt!
 
1. Ordnen der Seite mit der weißen Farbe

1.1. Ordnen und Kippen der weißen Kanten
Wenn die weiße Mitte nach oben zeigt, dann kann es sein, dass alle vier Kanten schon am richtigen Platz sind, dann geht es mit 1.2. weiter. Meist sind sie aber am falschen Platz oder am richtigen Platz, aber gekippt. Dreh den Würfel so, dass die nicht richtige Kante oben vorn in der Mitte sitzt - Ziel (Z). Nun musst du die Kante suchen, die dahin gehört und sie in die Startposition bringen. Die Startposition ist genau unter der Position, wo die Kante hin soll, also unten vorn in der Mitte - Start (S).
 

a) Wenn die richtige Kante in der oberen Etage sitzt, muss sie durch drehen der entsprechenden Seitenscheibe um 180 Grad und anschließendem Drehen der unteren Scheibe in die Startposition gebracht werden.
b) Ist die richtige Kante in der mittleren Etage, so dreh eine der beiden Seitenscheiben so, dass die Kante nach unten kommt, dreh dann die untere Scheibe, bis die Kante in der Startposition ist und dreh anschließend die Seitenscheibe wieder zurück.
c) Ist die richtige Kante in der unteren Etage, so dreh die untere Scheibe, bis die Kante in der Startposition ist.
Auch jetzt gibt es wieder zwei Fälle:
 
a) die weiße Farbe der Kante zeigt nach unten, dann mach folgende Züge:
 


vr, vr (2 Züge)
 
 
b) die weiße Farbe der Kante zeigt nach vorn, dann mach folgende Züge:
 


ur, ro, vl, ru (4 Züge)
 
Du musst dies so oft wiederholen, bis alle Kanten geordnet sind.

1.2. Ordnen und Drehen der weißen Ecken
Such dir auf der oberen Etage eine Ecke, die nicht geordnet ist und dreh den Würfel so, dass diese Ecke rechts oben ist - Ziel (Z). Dann musst du die weiße Ecke, die dort hin soll, genau gegenüber der Zielecke, der unteren Scheibe, positionieren - Start (S).
 

Eine Ecke bekommt man nach unten, indem man eine der betroffenen Seitenscheiben so dreht, dass die Ecke nach unten in die unterste Scheibe kommt. Dann dreht man die untere Scheibe so, dass die Ecke beim Zurückdrehen der Seitenscheibe nicht mitgedreht wird und dreht die Seitenscheibe wieder zurück. Im Anschluss wird die untere Scheibe nur noch so gedreht, bis die Ecke die Startposition erreicht hat.
Nun gibt es drei Fälle:
 
a) die weiße Farbe der Ecke zeigt nach rechts, dann mach folgende Züge:
 


ru, ul, ro (3 Züge)
 
 
b) die weiße Farbe der Ecke zeigt nach links, dann mach folgende Züge:
 


vr, ur, vl (3 Züge)
 
 
c) die weiße Farbe der Ecke zeigt nach unten, dann mach folgende Züge:
 


ao, ru, ul, vr, vr, ur, ro, au (8 Züge)
 
 
Dies musst du natürlich so oft wiederholen, bis alle Ecken an der richtigen Stelle sind. Wenn du geschickt bist, kannst du schon beim Ordnen der ersten Ecken dafür sorgen, dass keine Ecke mit der weißen Farbe nach unten kommt, damit du nicht die 8 Züge ausführen musst!
 
2. Ordnen der zweiten Etage
 
Ab jetzt müssen die Züge so organisiert werden, dass die bereits zusammengesetzte weiße Farbscheibe nicht wieder zerstört wird. Dies lässt sich zwar machen, allerdings muss man 'vorrübergehend' die schöne weiße Fläche mal verdrehen.
Ab jetzt drehen wir den Würfel so, dass die bereits fertige weiße Scheibe nach unten zeigt!
Entweder ist eine Kante schon richtig gekippt an ihrem Platz, oder sie muss nach oben in die Mitte, in ihre Ausgangsposition gebracht werden - Start (S). Das Ziel der Kante ist je nach Farbzusammensetzung entweder rechts oder links in der Mitte.
 


2.1. Nicht richtige mittlere Kanten nach oben in die Startposition bringen

Halte den Würfel so, dass eine ungeordnete Kante der mittleren Etage nach vorn rechts zeigt und führe folgende Züge aus:
 

ol, ro, or, ru, or, vl, ol, vr (8 Züge)
 
 
Dreh nun die Kante durch drehen der oberen Scheibe noch in die Startposition!
 
2.2. Nicht richtige mittlere Kante aus der Start in die Zielposition bringen

Es gibt zwei Fälle:

a) die Kante muss nach rechts, dann mach folgende wie oben bei Punkt 2.1. bereits einmal benutzte Züge:
 

ol, ro, or, ru, or, vl, ol, vr (8 Züge)
 
 
b) die Kante muss nach links, dann mach folgende dazu symmetrische Züge:
 


or, lo, ol, lu, ol, vr, or, vl (8 Züge)
 
 
Auf diese Weise bekommst du alle mittleren Kanten an die richtige Position und hast zwei Etagen geschafft! Nun kommt aber die letzte und damit auch schwerste Etage an die Reihe.

3. Ordnen der dritten Etage

3.1. Ordnen der Kanten
3.1.1. Positionieren der Kanten

Es gibt zwei Fälle:
 
a) zwei benachbarte Kanten sind vertauscht, dann dreh die obere Scheibe so, dass diese vorn und links oben liegen, dann führe folgende Züge aus:
 

ol, vr, ro, ol, ru, or, vl (7 Züge)
 
 
b) zwei gegenüberliegende Kanten sind vertauscht, dann dreh die obere Scheibe so, dass diese rechts und links oben liegen, dann führe folgende Züge aus:
 


vr, ro, ol, ru, or, vl, or, vr, ro, ol, ru, or, vl (13 Züge)
 
 
3.1.2. Kippen der Kanten

Es gibt wieder zwei Fälle:

a) zwei Kanten sind gekippt, dann dreh die obere Scheibe so, dass die erste zu kippende Kante vorn oben liegt, dann führe folgende Züge aus:
 

vr, mr, vr, mr, vr, mr, vr, mr (8 Züge)
 
 
Danach ist zwar die erste der beiden Kanten richtig gekippt, aber der Würfel ist völlig durcheinander. Keine Panik, dreh nun die obere Scheibe so (nicht den ganzen Würfel!), dass die zweite zu kippende Kante vorn liegt und führe die eben gemachten Züge noch einmal aus!
 
b) alle vier Kanten sind gekippt, dann führe folgende Züge aus:
 



ol, mo, ol, mo, ol, mo, ol, mo, or, mo, ol, mo, ol, mo, ol, mo, ol, ol (18 Züge)
 
 
Natürlich könntest du auch die unter a) gezeigten Züge im Fall b) anwenden, dann musst du aber 32 Züge machen und nicht nur 18. Allerdings müsstest du dir weniger Züge merken, wenn du sie lernen möchtest...

3.2. Ordnen der Ecken
3.2.1. Positionieren der Ecken

Diesmal gibt es 4 Fälle, wie die Ecken vertauscht werden müssen:
 
a)    b)    c)    d)
 
 
im Fall a) mach folgende Züge:
 




ro, ur, ro, ro, ur, ur, ro, ro, ul, ru, ol, ro, ur, ro, ro, ur, ur, ro, ro, ul, ru, or (22 Züge)
 
 
im Fall b) mach folgende Züge:
 




ro, ur, ro, ro, ur, ur, ro, ro, ul, ru, or, ro, ur, ro, ro, ur, ur, ro, ro, ul, ru, ol (22 Züge)
 
 
im Fall c) dreh den Würfel so, dass die vorderen mit den hinteren Ecken vertaucht werden
müssen und mach folgende Züge:
 




ro, ur, ro, ro, ur, ur, ro, ro, ul, ru, or, or, ro, ur, ro, ro, ur, ur, ro, ro, ul, ru, or, or (24 Züge)
 
 
im Fall d) mach folgende Züge:

 
und noch einmal
 

mo, mo, ol, mo, mo, ol, ol, mo, mo, ol, mo, mo, ol, ol (14 Züge)
 
 
3.2.2. Orientieren der Ecken

Entweder sind zwei, drei oder alle vier Ecken falsch orientiert. Halte nun den Würfel so, dass die rechts herum zu drehende Ecke oben vorn rechts liegt und wende folgende Züge an:
 

ru, ur, ro, vr, ur, vl (7 Züge)
 
 
Danach ist zwar die erste von zwei Ecken richtig orientiert, aber der Würfel ist völlig durcheinander. Auch diesmal keine Panik, dreh nun die obere Scheibe so (nicht den ganzen Würfel!), dass die zweite zu orientierende Ecke oben vorn rechts liegt und führe folgende Züge aus:
 

vr, ul, vl, ru, ul, ro (7 Züge)
 
 
Nun musst du diese Züge sooft paarweise anwenden, bis alle Ecken richtig orientiert sind.
  
... und hier kann ich so richtig großkotzig sein ... :-))) ... in den 80ern brauchte ich 94 sek. für den Würfel ... :-))) ... und heute sind es 126 sek... :-)))

Kommt er dir bekannt vor ???

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