{"id":675,"date":"2010-02-09T07:09:17","date_gmt":"2010-02-09T06:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/susannealbers.de\/blog\/?p=675"},"modified":"2010-02-09T07:09:17","modified_gmt":"2010-02-09T06:09:17","slug":"bauernregeln-fur-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/2010\/02\/09\/bauernregeln-fur-februar\/","title":{"rendered":"Bauernregeln f\u00fcr Februar"},"content":{"rendered":"<p>Februar<\/p>\n<p>Der Feber muss st\u00fcrmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen. &#8212; Wenn im Feber die M\u00fccken geigen, m\u00fcssen sie im M\u00e4rzen schweigen. &#8212; Spielen die M\u00fccken im Februar, frier&#8217;n Schaf&#8217; und Bien&#8217; das ganze Jahr. &#8212; L\u00e4sst der Februar Wasser fallen, so l\u00e4sst&#8217;s der M\u00e4rz gefrieren. <\/p>\n<p>02. Februar: Mari\u00e4 Lichtme\u00df, Darstellung des Herrn <\/p>\n<p>An Lichtme\u00df f\u00e4ngt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an. &#8212; Lichtme\u00df im Klee, Ostern im Schnee. &#8212; Auf Lichtme\u00df la\u00dft es Winter sein, dann kommt der Fr\u00fchling bald herein. &#8212; Nach Lichtme\u00df kann&#8217;s gern Winter sein, dann kommt der Fr\u00fchling fr\u00fch herein. &#8212; Gibt&#8217;s an Lichtme\u00df Sonnenschein, wird&#8217;s ein sp\u00e4ter Fr\u00fchling sein. &#8212; An Lichtme\u00df Sonnenschein, der bringt noch viel Schnee herein; gibt es aber Regen und keinen Sonnenblick, dann ist der Winter fort und kehrt nicht mehr zur\u00fcck. &#8212; Scheint an Lichtme\u00df die Sonne klar, gibt&#8217;s noch sp\u00e4ten Frost und kein fruchtbar&#8217; Jahr; doch wenn es an Lichtme\u00df st\u00fcrmt und schneit, dann ist der Fr\u00fchling nicht mehr weit. &#8212; Um Lichtme\u00df hell und sch\u00f6n &#8211; da wird der Winter niemals geh&#8217;n. &#8212; F\u00e4llt Regen um Lichtme\u00df nieder, dann kommt auch der Winter kaum wieder. &#8212; Wenn&#8217;s zu Lichtme\u00df st\u00fcrmt und tobt, der Bauer sich das Wetter lobt; scheint jedoch die Sonne froh &#8211; dann Bauer, verwahr&#8217; dein Stroh. &#8212; Je st\u00fcrmischer es um Lichtme\u00df ist, desto sicherer ein gutes Fr\u00fchjahr ist. &#8212; Um Lichtme\u00df sehr kalt, wird der Winter nicht alt. &#8212; Es wird gew\u00f6hnlich sehr lang kalt, wenn der Nebel zu Lichtme\u00df fallt. &#8212; Scheint an Lichtme\u00df die Sonne, geraten die Bienen gut. &#8212; Um Lichtme\u00df Lerchengesang, macht um den Lenz nicht bang. &#8212; Singt die Lerche jetzt schon hell, geht&#8217;s unserm Bauern an das Fell. &#8212; Sonnt sich der Dachs in der Lichtme\u00df-Woche, geht er auf 4 Wochen wieder zu Loche. <\/p>\n<p>03. Februar: Blasius <\/p>\n<p>St. Blasius st\u00f6\u00dft dem Winter die H\u00f6rner ab. <\/p>\n<p>05. Februar: Agatha <\/p>\n<p>Am F\u00fcnften, am Agathentag, da rieselt das Wasser den Berg hinab. &#8212; Agathe, unsere Gottesbraut, die macht, da\u00df Schnee und Eis wegtaut. &#8212; Den Tag der heiligen Agathe, der war oftmals reich an Schnee. &#8212; An St. Agathe Sonnenschein, bringt recht viel Korn und Wein. <\/p>\n<p>06. Februar: Dorothea <\/p>\n<p>Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee. &#8212; Die Heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee. &#8212; St. Dorothee gibt den meisten Schnee. &#8212; Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag. <\/p>\n<p>09. Februar: Apollonia <\/p>\n<p>Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da. &#8212; Ist&#8217;s an Apollonia feucht, der Winter oft sehr sp\u00e4t entfleucht. <\/p>\n<p>12. Februar: Eulalia <\/p>\n<p>St. Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein. <\/p>\n<p>14. Februar: Valentinstag <\/p>\n<p>Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt M\u00fchle ein. &#8212; Hat der Valentin viel Regenwasser, dann wird der Fr\u00fchling noch viel nasser. <\/p>\n<p>18. Februar: Simon <\/p>\n<p>Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage. &#8212; Friert es um den Simon pl\u00f6tzlich, dann bleibt der Frost nicht lang &#8220;gesetzlich&#8221;. &#8212; Nach dem Simonstage soll uns der Frost nicht lange plage&#8217;. <\/p>\n<p>22. Februar: Petri Stuhlfeier in Antiochien <\/p>\n<p>Der Klemens (23.11.) uns den Winter bringt, St. Petri Stuhl dem Fr\u00fchling winkt; den Sommer bringt uns St. Urban (25.05.), der Herbst f\u00e4ngt nach dem Barthel (24.08.) an. &#8212; Wenn&#8217;s friert auf Petri Stuhlfeier, friert&#8217;s noch vierzehnmal heuer. &#8212; Weht es sehr kalt um Petri Stuhl, denn bleibt&#8217;s noch 14 Tag kuhl. &#8212; Die Nacht zu &#8220;Petri Stuhl&#8221; zeigt an, was wir noch 40 Tag f\u00fcr Wetter han. &#8212; Ist Petri Stuhlfeier kalt, dann hat der Winter noch 40 Tage Gewalt. &#8212; War&#8217;s in der Petersnacht sehr kalt, dann hat der Winter noch lange Gewalt. &#8212; Ist St. Petrus kalt, hat die K\u00e4lt&#8217; noch lang Gewalt. &#8212; Petri Stuhlfeier kalt, da wird der Winter sehr alt. &#8212; Gefriert es in der Petersnacht, dann auch noch lang das Eise kracht. &#8212; Hat Petri Stuhlfeier noch viel Eis und viel Ost (= Wind), dann bringt der Februar noch starken Frost. &#8212; Nach der K\u00e4lte der Petersnacht, verliert bald der Winter seine Kraft. &#8212; Ist&#8217;s noch so kalt um Petri Stuhl, dann bleibt&#8217;s nicht mehr lange so kuhl. &#8212; Ist es mild und nach Petri offen der Bach, dann kommt auch kein gro\u00dfes Eis mehr nach. &#8212; Wenn zu St. Petri die B\u00e4che sind offen, wird sp\u00e4ter kein Eis mehr auf ihnen getroffen. &#8212; Ist an Petrus das Wetter gar sch\u00f6n, dann kann man bald Kohl und Erbsen s\u00e4en. &#8212; Schlie\u00dft Petrus die W\u00e4rme auf und der Matthias (24.02.) dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh. <\/p>\n<p>24. Februar: Matthias <\/p>\n<p>Schlie\u00dft Petrus (22.02.) die W\u00e4rme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh. &#8212; Der Matthias bricht&#8217;s Eis, doch sacht&#8217;, sonst kommt die K\u00e4lte im Fr\u00fchjahr zu Macht. &#8212; Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er kein&#8217;s, so macht er ein&#8217;s. &#8212; War es an Matthias kalt, dann auch der Frost noch lang anhalt&#8217;. &#8212; Ist es an St. Matthias kalt, dann hat die K\u00e4lte noch lang Gewalt. &#8212; Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert es noch 14 Tage; wenn noch so sch\u00f6n die Lerche singt &#8211; die Nacht bringt neue Plage. &#8212; Trat Matthias st\u00fcrmisch ein, dann kann&#8217;s bis Ostern Winter sein. &#8212; Hat der Matthias endlich seine Hack&#8217; verloren, dann wird der Joseph (19.03.) schon das Eis durchbohren. &#8212; Die Sonne an Matthias, die wirft &#8216;nen hei\u00dfen Stein in&#8217;s Eis. &#8212; Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb. &#8212; Nach dem Matthais, da geht kein Fuchs mehr \u00fcber&#8217;s Eis. &#8212; Nach dem Matthais, da trinkt die Lerche aus dem Gleis. &#8212; Wenn der Matthias kommt herbei, dann legt das Huhn das erste Ei. &#8212; Bald nach dem Matthiastag, da springen die Fr\u00f6sche in den Bach. &#8212; Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag. <\/p>\n<p>28. Februar: Roman <\/p>\n<p>Februar warm &#8211; Fr\u00fchling kalt. St. Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr. &#8212; War der Romanus hell und klar, bedeutet es ein gutes Jahr. &#8212; An Romanus und Lupizinius &#8211; unsere Sonne scheinen mu\u00df. <\/p>\n<p>30. Februar: Humorius <\/p>\n<p>Am 30. Februar ganz gewi\u00df, immer sch\u00f6nes Wetter ist. &#8212; Am 30. Februar hat Petrus frei, da ist ihm der Winter einerlei. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Februar Der Feber muss st\u00fcrmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen. &#8212; Wenn im Feber die M\u00fccken geigen, m\u00fcssen sie im M\u00e4rzen schweigen. &#8212; Spielen die M\u00fccken im Februar, frier&#8217;n Schaf&#8217; und Bien&#8217; das ganze Jahr. &#8212; L\u00e4sst der Februar Wasser fallen, so l\u00e4sst&#8217;s der M\u00e4rz gefrieren. 02. 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