{"id":483,"date":"2010-02-09T02:31:08","date_gmt":"2010-02-09T01:31:08","guid":{"rendered":"http:\/\/susannealbers.de\/blog\/?p=483"},"modified":"2010-02-09T02:31:08","modified_gmt":"2010-02-09T01:31:08","slug":"ausgrabungen-in-olympia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/2010\/02\/09\/ausgrabungen-in-olympia\/","title":{"rendered":"Ausgrabungen in Olympia"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia06a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia06a.jpg\" alt=\"olympia06a\" title=\"olympia06a\" width=\"470\" height=\"290\" class=\"aligncenter size-full wp-image-481\" srcset=\"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia06a.jpg 470w, https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia06a-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In den 90er Jahren besuchte ich Olympia in Griechenland. Es war wirklich superinteressant. Am meisten Beachtung fand bei mir die Rekonstruktionsarbeiten am Pflaster. Dort setzt man doch tats\u00e4chlich all die kleinen Steine wieder ins Pflaster &#8211; Wahnsinn.<\/p>\n<p>Die <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olympia_(Griechenland)\">Wkipedia<\/a> schreibt zu den Ausgrabungen in Olympia folgendes:<\/p>\n<p>Olympia (griechisch \u039f\u03bb\u03c5\u03bc\u03c0\u03af\u03b1) war das Heiligtum des Zeus in Elis, im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike.<\/p>\n<p>Wiederentdeckung und Ausgrabungen<br \/>\nBereits am 14. August 1723 regte der Kunstschriftsteller Bernard de Montfaucon in einem Brief an Quirini, den Erzbischof von Korfu, der als Kenner der Antike galt, zur Ausgrabung von Olympia an. 1766 suchte der englische Theologe und Reisegelehrte Richard Chandler den Ort auf. Johann Joachim Winckelmann fasste 1768 Pl\u00e4ne, in Olympia zu graben, doch ereilte ihn bald darauf pl\u00f6tzlich der Tod. Der Franzose Fauvel schuf 1787 eine erste topografische Skizze und Beschreibung der Umgebung. Es folgten mehrere bedeutende englische Arch\u00e4ologen: 1805 Oberst William Martin Leake, 1806 Dodwell und Gell, die eine erste kleine Grabung auf den Resten des Zeustempels vornahmen, 1811 Cockerell, 1813 Lord Spencer Stanhope und sein Architekt Allason, die auf Grundlage systematischer Messungen einen topografischen Lageplan erstellten. Eine Gruppe franz\u00f6sischer Gelehrter legte 1829 unter der arch\u00e4ologischen Federf\u00fchrung des Bildhauers Dubois und des Architekten Abel Blouet in knapp zwei Monaten gro\u00dfe Teile des Zeustempels frei.<\/p>\n<p>Die Arbeiter der ersten deutschen Grabung (1875\/1876)Eine systematische Freilegung weiterer Bereiche der antiken St\u00e4tte erfolgte erst durch die deutsche Ausgrabung 1875 bis 1881 unter dem Direktorium in Berlin, dem die Arch\u00e4ologen Ernst Curtius und Friedrich Adler sowie der Geheime Legationsrat Dr. Busch vom Ausw\u00e4rtigen Amt angeh\u00f6rten. Die Leitung am Ausgrabungsort wechselte mehrmals. Die Arch\u00e4ologen Gustav Hirschfeld und Adolf B\u00f6tticher erkrankten in der Sumpfgegend des Tals an Malaria. Es folgten die Arch\u00e4ologen Rudolf Weil, Georg Treu, sp\u00e4ter Adolf Furtw\u00e4ngler und Karl Purgold, sowie als Architekten und Bauf\u00fchrer Richard Bohn, Wilhelm D\u00f6rpfeld und Hans Schleif. Die ausf\u00fchrliche Beschreibung Olympias durch Pausanias (2. Jhd. n. Chr.) erm\u00f6glichte dabei die Identifizierung fast aller ausgegrabenen baulichen Reste. Die Funde wurden in einem neu errichteten Museum am Rand der Ausgrabungsst\u00e4tte untergebracht. Bis 1897 wurde eine umfassende, wissenschaftliche Publikation der Ausgrabung vorgelegt.<\/p>\n<p>Die Grabungen wurden durch das Arch\u00e4ologische Institut des Deutschen Reiches ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Berlin von 1936 wieder aufgenommen und dauern mit Unterbrechungen bis heute an. So wurde beispielsweise in aufw\u00e4ndigen Grabungen das Stadion freigelegt, restauriert und 1961 wieder eingeweiht. Ebenfalls freigelegt wurde die Werkstatt des Bildhauers Phidias. Die neueren gro\u00dfen Ausgrabungen wurden von Emil Kunze, in seiner Nachfolge Alfred Mallwitz und seit 1985 von Helmut Kyrieleis geleitet; sein Nachfolger ist seit etwa 2000 Reinhard Senff. Bei den schweren Waldbr\u00e4nden, die Ende August 2007 in Griechenland w\u00fcteten, wurde ein gro\u00dfer Teil des Baumbestandes rund um die antiken St\u00e4tten vernichtet, auch das Museum entging nur knapp der Zerst\u00f6rung. Inzwischen erfolgte eine umfassende Wiederaufforstung.<\/p>\n<p>Im Juli 2008 gab die Universit\u00e4t Mainz bekannt, dass die antike Pferderennbahn durch geophysikalische Messungen, die im Mai desselben Jahres durchgef\u00fchrt wurden, lokalisiert werden konnte. Die Existenz eines Hippodroms in Olympia war bisher nur aus schriftlichen Quellen bekannt, ein arch\u00e4ologischer Nachweis fehlte. Nach Angaben der Forscher hatte die Pferderennbahn parallel zum Stadion gelegen. Aufgrund geradliniger Strukturen auf einer L\u00e4nge von knapp 200 Metern sind die Wissenschaftler \u00fcberzeugt, \u00dcberreste der antiken Rennbahn gefunden zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia05a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia05a.jpg\" alt=\"olympia05a\" title=\"olympia05a\" width=\"470\" height=\"309\" class=\"aligncenter size-full wp-image-482\" srcset=\"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia05a.jpg 470w, https:\/\/susannealbers.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/olympia05a-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 90er Jahren besuchte ich Olympia in Griechenland. Es war wirklich superinteressant. Am meisten Beachtung fand bei mir die Rekonstruktionsarbeiten am Pflaster. 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