{"id":1456,"date":"2010-03-24T05:27:27","date_gmt":"2010-03-24T04:27:27","guid":{"rendered":"http:\/\/susannealbers.de\/blog\/?p=1456"},"modified":"2010-03-24T05:31:51","modified_gmt":"2010-03-24T04:31:51","slug":"studie-ubers-letzte-abendmahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/susannealbers.de\/blog\/2010\/03\/24\/studie-ubers-letzte-abendmahl\/","title":{"rendered":"Studie \u00fcbers letzte Abendmahl"},"content":{"rendered":"<p>Studie \u00fcbers letzte Abendmahl:<br \/>\nWas auf den Tisch kommt, wird gegessen<br \/>\nWie gro\u00df sind die Brotlaibe? Und was kommt dazu auf den Tisch? Zwei US-Forscher haben Abendmahl-Darstellungen aus den vergangenen tausend Jahren untersucht. Denn die Gem\u00e4lde sollten Nahrungsknappheit oder -\u00fcberfluss in ihrer Epoche wiederspiegeln. <\/p>\n<p>Nahrungsknappheit ist bei uns kaum ein Thema. Im Gegenteil: Ein gro\u00dfer Teil der Deutschen ist \u00fcbergewichtig, die Portionen auf den Tellern sind also nicht zu klein, sondern zu \u00fcppig. Nach Angaben von zwei US-Forschern ist dies Teil eines Trends, der bereits seit eintausend Jahren zu erkennen ist.<\/p>\n<p>Die beiden Wissenschaftler haben sich eines ungew\u00f6hnlichen Mittels bedient, um ihre These zu untermauern: Sie untersuchten diverse Gem\u00e4lde, die das letzte Abendmahl, bei dem Jesus mit seinen J\u00fcngern speist, als Motiv haben. &#8220;Die vergangenen tausend Jahre haben deutliche Verbesserungen bei der Herstellung, Verf\u00fcgbarkeit, Sicherheit, F\u00fclle und Bezahlbarkeit von Nahrungsmitteln gebracht&#8221;, schreiben Brian und Craig Wansink in der aktuellen Ausgabe des &#8220;International Journal of Obesity&#8221;. &#8220;Gehen wir davon aus, dass Kunst dem Leben nachempfunden ist und dass Nahrungsmittel im vergangenen Jahrtausend zunehmend verf\u00fcgbar waren, sollte sich dies auch in den Portionen auf den Gem\u00e4lden widerspiegeln.&#8221; Brian Wansink unterrichtet Marketing und angewandte Wirtschaft an der New Yorker Cornell-Universit\u00e4t, sein Bruder lehrt Religionswissenschaften am Virginia Wesleyan College in Norfolk, Virginia.<\/p>\n<p>Die Br\u00fcder untersuchten 52 der popul\u00e4rsten Abendmahl-Bilder, die seit dem Jahr 1000 gemalt wurden &#8211; darunter auch die ber\u00fchmte Darstellung von Leonardo da Vinci, das zwischen 1495 und 1497 entstand. Mit einem computergesteuerten Messprogramm verglichen sie die Gr\u00f6\u00dfe der Teller, der darauf servierten Portionen und des dazu gereichten Brotes. Um die Daten ma\u00dfstabsgerecht zu erfassen, setzten die Wissenschaftler sie ins Verh\u00e4ltnis zur jeweiligen Kopfgr\u00f6\u00dfe der J\u00fcnger.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Die Gr\u00f6\u00dfe der Teller nahm um 66 Prozent zu, die der Portionen um 69 Prozent und die der Brotlaibe um 23 Prozent. Dabei sei der Anstieg zwischen den Jahren 1500 und 2000 noch gr\u00f6\u00dfer als der zwischen 1000 und 1500.<\/p>\n<p>Dem neuen Testament zufolge fand das letzte Abendmahl w\u00e4hrend des j\u00fcdischen Pessach-Festes statt, am Tag bevor Jesus verraten und ans Kreuz geschlagen wurde. Dass Wein und Brot gereicht wurden, ist vermerkt, anderes Essen allerdings nicht. Auf fast der H\u00e4lfte der Gem\u00e4lde (46 Prozent) ist demnach kein Hauptgang abgebildet. Gibt es ein solches Gericht, ist es meist Fisch (18 Prozent) oder Lamm (14 Prozent), in selteneren F\u00e4llen auch Schwein (sieben Prozent).<\/p>\n<p>Quelle: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.stern.de\/wissen\/mensch\/studie-uebers-letzte-abendmahl-was-auf-den-tisch-kommt-wird-gegessen-1553114.html\">Stern<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studie \u00fcbers letzte Abendmahl: Was auf den Tisch kommt, wird gegessen Wie gro\u00df sind die Brotlaibe? Und was kommt dazu auf den Tisch? Zwei US-Forscher haben Abendmahl-Darstellungen aus den vergangenen tausend Jahren untersucht. Denn die Gem\u00e4lde sollten Nahrungsknappheit oder -\u00fcberfluss in ihrer Epoche wiederspiegeln. Nahrungsknappheit ist bei uns kaum ein Thema. 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