Goethe Faust I. für’s IPHONE und Android Handy

auch der Tragödie erster Teil von Goethe’s Faust habe ich für das IPHONE und Android Handys flott gemacht.

1. Zueignung - 2. Vorspiel auf dem Theater - 3. Prolog im Himmel - 4. Nacht - 5. Vor dem Tor - 6. Faust und Wagner - 7. Bauern unter der Linde. Tanz und Gesang - 8. Studierzimmer - 9. Studierzimmer - 10. Auerbachs Keller in Leipzig - 11. Hexenküche - 12. Straße (I) - 13. Abend. Ein kleines reinliches Zimmer - 14. Margarete mit einer Lampe - 15. Spaziergang - 16. Der Nachbarin Haus - 17. Straße (II) - 18. Garten - 19. Ein Gartenhäuschen - 20. Wald und Höhle - 21. Gretchens Stube - 22. Marthens Garten - 23. Am Brunnen - 24. Zwinger - 25. Nacht. Straße vor Gretchens Türe - 26. Faust. Mephistopheles. - 27. Dom - 28. Walpurgisnacht - 29. Walpurgisnachtstraum - 30. Trüber Tag. Feld - 31. Nacht, offen Feld - 32. Kerker

Heideröslein

Goethe – Heideröslein

Das „Heidenröslein“ oder „Heideröslein“ ist neben dem „Lindenbaum“ das wohl bekannteste Lied von Franz Schubert. Der Text stammt, wie bei vielen Schubert-Liedern, von Johann Wolfgang von Goethe.

Heidenröslein D. 257 – Opus 3 / 3
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)

Sah ein Knab’ ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
war so jung und morgenschön,
lief er schnell, es nah zu sehn,
sah’s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: „Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!“
Röslein sprach: „Ich steche dich,
dass du ewig denkst an mich,
und ich will’s nicht leiden.“
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach
‘s Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
half ihm doch kein Weh und Ach,
musst’ es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Interpreten: Peter Schöne – Bariton / Boris Cepeda – Piano
Aufnahme: Dienstag, 15. Juli 2008 – Berlin

Ich ging im Walde

Gefunden

Ich ging im Walde
So vor mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümlein stehn,
Wie Sterne blinkend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt’ es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Mit allen Wurzeln
Hob ich es aus,
Und trugs zum Garten
Am hübschen Haus.

Ich pflanzt es wieder
Am kühlen Ort;
Nun zweigt und blüht es
Mir immer fort.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Blinde Kuh

Blinde Kuh.

O liebliche Therese!
Warum seh’ ich so böse
Mit offnen Augen dich?
Die Augen fest verbunden,
Hast du mich gleich gefunden,
Und warum fingst du eben — mich?

Du faßtest mich auf’s beste,
Und hieltest mich so feste,
Ich sank in deinen Schooß.
Kaum warst du aufgebunden,
War alle Lust verschwunden;
Du ließest kalt den Blinden los.

Er tappte hin und wieder,
Verrenkte fast die Glieder,
Und alle foppten ihn.
Und willst du mich nicht lieben;
So geh’ ich stets im Trüben,
Wie mit verbundnen Augen hin.

Johann Wolfgang von Goethe

… sooooooviele Schafe…??? …. Moment mal:

schafe

Schäfers Klagelied, D 121
Schubert, Franz
Text: Johann Wolfgang Goethe 1749-1832

Schubert – Schäfer’s Klagelied D121

1. Da droben auf jenem Berge,
Da steh ich tausendmal
An meinem Stabe gebogen
Und schaue hinab in das Tal.

2. Dann folg ich der weidenden Herde,
Mein Hündchen bewahret mir sie,
Ich bin herunter gekommen
Und weiß doch selber nicht wie.

3. Da stehet von schönen Blumen
Die ganze Wiese voll;
Ich breche sie, ohne zu wissen,
Wem ich sie geben soll.

4. Und Regen, Sturm und Gewitter
Verpaß ich unter dem Baum.
Die Türe dort bleibet verschlossen;
Denn alles ist leider ein Traum.

5. Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist weggezogen,
Und weit in das Land hinaus.

6. Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, vorüber!

Quelle des Bildes: per e-mail von Alfred zugesandt bekommen

Erlkönig

Erlkönig von Johann Wolfgang von Goethe

Erlkönig gesungen

Interpreten: Peter Schöne – Bariton / Boris Cepeda – Piano

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

»Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.«

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –

»Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.«

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –

»Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

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