Manfred Siebald 2011 in Berlin

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Heute, am 9. September 2011 war ich zum Manfred Siebald Konzert in der Bethel Gemeinde in Berlin Lichterfelde.
Es hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich kenne ja schon alle seine alten Lieder und bin begeistert, aber die neuen Lieder haben mir auch sehr gut gefallen.
Vor über 30 Jahren war ich zum ersten Mal in einem Manfred Siebald Konzert in der Lüneburger Heide. Auch damals war ich beeindruckt.
Manfred Siebald hat leuchtend lachende Augen und ein unvergleichliches Charisma, wenn er von Gott in seinen Liedern erzählt.
Ich bin immer noch bewegt und begeistert.

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Zur Maueröffnung 1989 ist Manfred Siebald folgendes Lied eingefallen:

Manfred Siebald – Über Nacht

Auf seiner Homepage findet Ihr alle CD’s und Bücher, sowie sämtliche Informationen.
Viel Spaß beim Stöbern.

Gesichter der Renaissance

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Leonardo da Vinci – Dame mit Hermelin

Endlich gibt es mal wieder eine tolle Ausstellung zur Renaissance. Ich kopiere Euch hier den Text vom Bode Museum hinein. Und nicht vergessen: schön hingehen, es wird bestimmt zauberhaft.

Gesichter der Renaissance

25. August bis 20. November im Bode-Museum in Berlin

Die Staatlichen Museen zu Berlin und das Metropolitan Museum, New York, organisieren eine einmalige Ausstellung zur Portraitkunst der italienischen Renaissance.

Schöne Frauen und reiche Kaufleute entführen nach Florenz und Venedig. Intriganten, Höflinge und Heerführer erzählen ihre Geschichte. Die großen Museen entsenden Meisterwerke von Donatello bis Leonardo da Vinci in das Bode-Museum.

Das Portrait erfasst Aussehen und Persönlichkeit des Menschen. Die Anfänge des Bildnisses als eigenständige Gattung liegen im 15. Jahrhundert. In den Kunstzentren Italiens entwickeln sich rasch vielfältige Formen der Portraitdarstellung. Neben Gemälden entstehen so auch Büsten, Medaillen und Zeichnungen.
Künstler wie Sandro Botticelli und Leonardo da Vinci halten die großen Persönlichkeiten der Epoche, aber auch unbekannte Schönheiten in unvergleichlichen Meisterwerken fest.

Die großangelegte Publikumsschau führt über 150 Hauptwerke italienischer Portraitkunst von mehr als 40 Meistern der Frührenaissance im Bode-Museum zusammen.
Über 50 große Museen, darunter die Uffizien in Florenz, der Pariser Louvre und die Londoner National Gallery, sind mit kostbaren Leihgaben beteiligt.

Die Ausstellung gibt Gelegenheit zur einzigartigen Begegnung mit weltberühmten Kunstwerken auf Augenhöhe und vermittelt – dank der außergewöhnlichen Fülle der Exponate – einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Erscheinungsformen der italienischen Portraitkunst im 15. Jahrhundert.
Neben der Entwicklung von den frühen Bildnissen im Profil bis hin zu ausdrucksstarken Charakterschilderungen werden die unterschiedlichen Medien und Techniken der Portraitkunst erfahrbar: Fein ausgeführten Gemälden stehen die ersten imposanten Portraitbüsten in Marmor gegenüber, fragile Handzeichnungen zeugen mit ihrer Unmittelbarkeit vom Studium nach dem Leben, bronzene Bildnismedaillen im Miniaturformat wanderten einst von Hand zu Hand.

Der Rundgang verdeutlicht in drei großen Sektionen die Besonderheiten der einzelnen italienischen Kunstzentren. In der Handelsmetropole Florenz entstehen Darstellungen idealer weiblicher Schönheit und die Bildnisse der herrschenden Medici. An den Höfen der italienischen Fürsten und Condottieri spiegeln die Portraits neben erlesenem Geschmack auch die zeitgenössische humanistische Gedankenwelt wider. In der Seerepublik Venedig tritt das Portrait erst spät auf, dann jedoch mit erstaunlicher Intensität.
Den idealen Rahmen der Schau bilden die historischen Räume des Bode-Museums auf der Museumsinsel Berlin (UNESCO Welterbe).
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des Außenministers der Republik Italien.

Homepage des Bode Museums zur Ausstellung

Mauerbau 13. August 1961

Heute gedenken wir der Opfer des DDR Mauerbaus. Vor 50 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der menschenverachtenden Grenze auf Befehl der DDR-Führung unter Walter Ulbricht. Noch wenige Wochen zuvor hatte Ulbricht die Weltöffentlichkeit getäuscht. Sein Satz „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ erlangte traurige Berühmtheit. Mit dem Mauerbau wurde die deutsche Teilung zementiert, die erst am 9. November 1989 zu Ende ging.

FAZ

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Ronald Reagan – Rede an die Nation zur Berliner Mauer

Die deutsche Kapitulation am 7. Mai 1945

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Die Kapitulationsurkunde (ACT OF MILITARY SURRENDER) vom 7. Mai 1945 – erste Seite.
Die Kapitulationsurkunde (7. Mai 1945) – zweite Seite.KAPITULATIONSERKLAERUNG

Die deutsche Kapitulation am 7. Mai 1945

Als die Rote Armee in der Schlacht um Berlin schon im Stadtzentrum stand, beging Adolf Hitler am Nachmittag des 30. April 1945 Selbstmord. Zu seinem Nachfolger hatte er Großadmiral Karl Dönitz bestimmt. Aufgrund der vollkommen aussichtslosen militärischen Situation für Deutschland beabsichtigte dieser eine Teilkapitulation gegenüber den Westmächten. Dönitz wollte den Kampf gegen die Rote Armee noch fortsetzen, um möglichst viele “deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den vordringenden bolschewistischen Feind zu retten” und sie nach Westen flüchten zu lassen. Zudem hoffte er, die Westmächte würden sich mit Deutschland gegen die Sowjetunion verbünden.
Dönitz beauftragte Generaloberst Alfred Jodl, bei den Kapitulationsverhandlungen im Amerikanischen Hauptquartier entweder eine Teilkapitulation zu vereinbaren oder aber eine viertägige Frist zwischen der Unterzeichnung einer Gesamtkapitulation und der Einstellung aller Gruppenbewegungen zu erhalten. General Dwight D. Eisenhower sah hierin den Versuch, das Bündnis der Alliierten zu sprengen, und bestand auf einer sofortigen und bedingungslosen Gesamtkapitulation, billigte jedoch eine Frist von 48 Stunden für die Übermittlung der Kapitulation an alle Truppenteile der Wehrmacht zu. Am frühen Morgen des 7. Mai 1945 unterzeichnete Jodl im Namen des deutschen Oberkommandos die Gesamtkapitulation aller Streitkräfte im Alliierten Hauptquartier in Reims. Um den Beitrag der Roten Armee an der Befreiung Europas vom NS-Regime zu würdigen, wurde die Kapitulation nochmals im Sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst unterzeichnet. Hier ratifizierten, wie von Josef Stalin gefordert und in Reims festgelegt, die hochrangigen deutschen Militärs Wilhelm Keitel, Hans-Georg von Friedeburg (1889-1945) und Hans-Jürgen Stumpff (1889-1968) in Anwesenheit von Marschall Georgi K. Schukow die Kapitulationsurkunde für alle Wehrmachtsteile kurz nach null Uhr in der Nacht zum 9. Mai. Damit war der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Deutschland stand in den folgenden vier Nachkriegsjahren unter alliierter Besatzung.

(kpm/ba)

Text der Kapitulationsurkunde

1. Wir, die hier Unterzeichneten, handelnd in Vollmacht für und im Namen des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht, erklaeren hiermit die bedingungslose Kapitulation aller am gegenwaertigen Zeitpunkt unter deutschem Befehl stehenden oder von Deutschland beherrschten Streitkraefte auf dem Lande, auf der See und in der Luft gleichzeitig gegenueber dem Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditions-Streitkraefte und dem Oberkommando der Roten Armee.

2. Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht wird unverzueglich allen Behoerden der deutschen Land-, See- und Luftstreitkraefte und allen von Deutschland beherrschten Streitkraeften den Befehl geben, die Kampfhandlungen um 23:01 Uhr Mitteleuropaeischer Zeit am 8. Mai einzustellen und in den Stellungen zu verbleiben, die sie an diesem Zeitpunkt innehaben und sich vollstaendig zu entwaffnen, indem sie Waffen und Geraete an die oertlichen Alliierten Befehlshaber beziehungsweise an die von den Alliierten Vertretern zu bestimmenden Offiziere abliefern. Kein Schiff, Boot oder Flugzeug irgendeiner Art darf versenkt werden, noch duerfen Schiffsruempfe, maschinelle Einrichtungen, Ausruestungsgegenstaende, Maschinen irgendwelcher Art, Waffen, Apparaturen, technische Gegenstaende, die Kriegszwecken im Allgemeinen dienlich sein koennen, beschaedigt werden.

3. Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht wird unverzueglich den zustaendigen Befehlshabern alle von dem Obersten Befehlshaber der Alliierten Expeditions Streifkraefte und Oberkommando der Roten Armee erlassenen zusaetzlichen Befehle weitergeben und deren Durchfuehrung sicherstellen.

4. Diese Kapitulationserklaerung ist ohne Praejudiz fuer irgendwelche an ihre Stelle tretenden allgemeinen Kapitulationsbestimmungen, die durch die Vereinten Nationen und in deren Namen Deutschland und der Deutschen Wehrmacht auferlegt werden moegen.

5. Falls das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht oder irgendwelche ihm unterstehenden oder von ihm beherrschte Streitkraefte es versaeumen sollten, sich gemaess den Bestimmungen dieser Kapitulations-Erklaerung zu verhalten, werden das Oberkommando der Roten Armee und der Oberste Befehlshaber der Alliierten Expeditions Streitkraefte alle diejenigen Straf- und anderen Massnahmen ergreifen, die sie als zweckmaessig erachten.

6. Diese Erklaerung ist in englischer, russischer und deutscher Sprache abgefasst. Allein massgebend sind die englische und die russische Fassung.

Unterzeichnet zu Berlin am 8. Mai 1945

gez. v. Friedeburg gez. Keitel gez. Stumpff
für das Oberkommando der deutschen Wehrmacht

Berliner Unterwelten

kanaldeckel

Dieser Kanaldeckel steht für mich symbolisch für Berlins Unterwelten, einen tollen Verein hier in Berlin.

Berlin ist auf Sand gebaut

Umso gewichtiger erscheint daher die Frage, warum sich ausgerechnet in der „Märkischen Streusandbüchse“, die doch traditionell eigentlich eher eine Armenkammer gewesen ist, aus einem kleinen, unbedeutenden Fischerdorfe die heutzutage – mit Abstand – größte deutsche Metropole hat entwickeln können. Noch erstaunlicher wird es, wenn man bedenkt, dass sich dieser Prozess eigentlich nur dadurch erklären lässt, wenn man nachvollzieht, wie der sandig-moorige Untergrund zunehmend für großstädtische Versorgungssysteme, ob nun die Kanalisation, die Gas-, Wasser- und Stromleitungen oder der öffentliche Nahverkehr, nutzbar gemacht werden konnte.

Der Verein Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert diese Zusammenhänge. 1997 ist er als ein Zusammenschluss von Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen begründet worden. Es fanden sich Akademiker (Architekten, Historiker, Juristen, Kunsthistoriker, Ökonomen, Stadt- und Regionalplaner, Studenten aller Fachrichtungen) ein, aber auch Handwerker, Justizbeamte, Lehrer, Pensionäre, Polizisten, Rentner, Schüler und viele andere. Jeder von ihnen kann, darf und soll seine bzw. ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Talente einbringen, um diesem ambitionierten Projekt auf die Sprünge zu helfen. Denn mit dem Forschungsschwerpunkt des „Berliner Untergrundes“ ist der Verein offenkundig auf ein bis dahin noch weitgehend brachliegendes Terrain gestoßen. Das zeigt sich auch an der sehr guten Resonanz auf die durch Vereinsmitglieder geschriebenen Bücher, die zum Teil bereits in mehrfacher Auflage erschienen sind.

Für seine Verdienste im Denkmalschutz erhält der Verein am 13. November 2006 die „Silberne Halbkugel“. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung, die in diesem Bereich in der Bundesrepublik Deutschland vergeben wird.

Berliner Unterwelten