Dönersong

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Döner oder was…. mußt Du unbedingt mal anschauen… 🙂

Lebensregeln und Zitate von Mahatma Gandhi

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Lebensregeln und Zitate von Mahatma Gandhi
Mahatma Gandhi
(* 2. Oktober 1869, in Porbandar (Gujarat), Indien; † 30. Januar 1948 in Neu Delhi (ermordet); (eigentlich Mohandas Karamchand Gandhi) war Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, die 1947 mit dem von ihm entwickelten Konzept des gewaltfreien Widerstandes das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbeiführte. Sein Konzept „Satyagraha“ (Festhalten an der Wahrheit) beinhaltete neben Ahimsa, der Gewaltfreiheit, noch weitere ethische Forderungen wie etwa Bedürfnislosigkeit. Er definierte auch „Wahrheit ist Gott“ und „Gott ist Wahrheit“, um Atheisten zu entwaffnen.

Der sanskritische Ehrenname Mahátma („Große Seele“) stammt von dem indischen Philosophen und Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore, der Gandhi bei seiner Ankunft in Bombay am 9. Januar 1915 so begrüßte. Gandhi tat sich aber schwer mit diesem Beinamen. In seiner Autobiografie „Mein Leben“ bezeichnet er sich dessen für unwürdig. Gandhis Autobiografie Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit (1927–1929) ist ein wichtiges Werk der gujaratischen Literatur.

Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft:

Reichtum ohne Arbeit
Genuß ohne Gewissen
Wissen ohne Charakter
Geschäft ohne Moral
Wissenschaft ohne Menschlichkeit
Religion ohne Opfer
Politik ohne Prinzipien

Zitate von Gandhi

Am 7. September 1947 schrieb Gandhi in Bengali:

“Mein Leben ist meine Botschaft” (My life is my message)

Satya – Wahrheit

“Das Wort Satya (Wahrheit) ist abgeleitet von Sat, d.h. Sein. Nichts ist in Wirklichkeit außer der Wahrheit. Darum ist sat oder Wahrheit der wohl wichtigste Name Gottes. In der Tat ist es richtiger zu sagen, daß die Wahrheit Gott ist, als das Gott die Wahrheit ist….”

Wöchentlicher Brief an die Bewohner des Satyagraha-Ashrams in Ahmedabad, geschrieben im Yeravda-Zentralgefängnis 1930.

Gott

“Das Endziel des Menschen ist das Erkennen Gottes, und alle seine Aktivitäten, seien sie sozial, politisch, religiös, müssen von diesem Endziel geleitet werden: Der Vision Gottes. Unmittelbarer Dienst am Menschen wird einfach deshalb schon ein notwendiger Bestandteil der Bemühungen, weil der einzige Weg, Gott zu finden, darin besteht, ihn in seiner Schöpfung zu schauen und eins mit ihr zu sein. Dies kann allein durch den Dienst an allen geschehen. Ich bin ein Teil vom Ganzen und kann ihn vom Rest der Menschheit nicht getrennt finden.”

Harijan, 29. August 1936

Die Frau

“Die Frau das schwächere Geschlecht zu nennen, ist leichtfertig; es ist das Unrecht des Mannes an der Frau. Wenn mit Stärke brutales Starksein gemeint ist, dann ist die Frau in der tat weniger roh als der Mann. Wenn mit Stärke aber moralische Kraft gemeint ist, dann ist die Frau dem Mann unermeßlich überlegen….Wenn Gewaltfreiheit das Gesetz unseres Seins darstellt, gehört die Zukunft der Frau.”

Young India, 10. April 1930

Bildung und Erziehung

“Ich bin der Meinung, daß wahre Erziehung des Intellekts nur durch eine richtige Übung und Durchbildung der Körperorgane wie Hände, Füße, Augen, Ohren, Nase etc. kommen kann. Mit anderen Worten: Der intelligente Gebrauch der Körperorgane eines Kindes bietet den besten und schnellsten Weg zur Entwicklung seines Intellekts. Wenn aber die Entwicklung von Geist und Körper nicht Hand in Hand mit einer entsprechenden Weckung der seelischen Kräfte geht, würde sich die erstere allein als eine einseitige Angelegenheit erweisen. Unter spiritueller Förderung verstehe ich Herzensbildung. Eine rechte und allseitige geistige Entwicklung kann darum nur geschehen, wenn sie gleichen Schrittes mit der Erziehung der körperlichen und spirituellen Fähigkeiten des Kindes einhergeht. Sie bilden ein unteilbares Ganzes. Entsprechend dieser Theorie wäre es daher ein grober Irrtum anzunehmen, daß sie stückweise oder unabhängig voneinander entwickelt werden können.”

Harijan, 8. Mai 1937

Nicht-Zusammenarbeit

“Dieser gewaltfreie Kampf kann als ein Vorgang der Reinigung beschrieben werden; denn die zugrundeliegende Vorstellung ist, daß eine Nation ihre Freiheit durch ihre eigene Schwäche verliert, und wir finden, daß wir unsere Freiheit wiedergewinnen, sobald wir unsere Schwächeanwandlungen abschütteln. Schließlich kann kein Volk auf Erden unterjocht werden, ohne das es freiwillig oder unfreiwillig daran mitwirkt. Es bedeutet unfreiwillige Mitwirkung, wenn man sich aus Furcht vor möglichem körperlichen Schaden einem Tyrannen oder Despoten unterwirft.”

The Nation’s Voice, Sept. – Dez. 1931

Satyagraha

“Der Begriff Satyagraha wurde von mir in Süd-Afrika geprägt, um die Kraft zum Ausdruck zu bringen, welche die Inder dort volle acht Jahre lang gebraucht haben, und er wurde geprägt, um ihn von der Bewegung zu unterscheiden, die damals in Großbritannien und Süd-Afrika unter dem Namen Passiver Widerstand aktiv war.

Seine ursprüngliche Bedeutung ist Festhalten and der Wahrheit; darum: Kraft der Wahrheit. Ich habe ihn auch Kraft der Liebe oder Seelenkraft genannt. In der Anwendung von Satyagraha entdeckte ich im frühesten Stadium, daß Wahrheitssuche nicht zuläßt, dem Opponenten Gewalt zuzufügen, sondern daß er mit Geduld und Sympathie von seinem Irrtum abgebracht werden muß. Denn was dem einen Wahrheit zu sein scheint, kann dem anderen Irrtum sein. Und Geduld bedeutet eigenes Leiden. So kam es, daß die Lehre Verteidigung der Wahrheit bedeutet, nicht indem dem Opponenten Leid zufegügt wird, sondern man selbst leidet.”

Young India, 14. Januar 1920

“Dies ist die Schönheit von Satyagraha. Sie kommt zu Dir, Du mußt nicht ausziehen, um nach ihr zu suchen… Die Wahrheit (satya) setzt Liebe voraus, und Festigkeit (Agraha) zeitigt Kraft und ist daher gleichbedeutend mit dieser. Deshalb gab ich der indischen Freiheitsbewegung den Namen Satyagraha, das heißt, die Kraft, die aus Wahrheit und Liebe geboren ist oder aus der Gewaltfreiheit.”

Satyagraha in Süd-Afrika, Einleitung, Kap. 12

Ziviler Ungehorsam

“Nur diejenigen können zivilen Ungehorsam leisten, die willigen Gehorsam selbst gegenüber unbequemen Gesetzen des Staates bejahen, solange diese nicht ihr Gewissen oder ihre Religion verletzen und die bereit sind, gleichermaßen willig, die Strafe für zivilen Ungehorsam auf sich zu nehmen. Ungehorsam, der zivil sein soll, muß vollkommen gewaltfrei sein, wobei das zugrundeliegende Prinzip darin besteht, daß der Gegner durch Leiden, d.h. durch Liebe gewonnen werden soll.”

Young India, 3. November 1921

Swadeshi

Swadeshi ist jener Geist in uns, welcher uns auf den Gebrauch und den Dienst an unserer unmittelbaren Umgebung einschränkt und die weiter entfernte ausschließt. So muß ich mich, um den Erfordernissen der Definition zu genügen, auf die Religion meiner Vorfahren beschränken, d.h. auf die Gebräuche in meiner unmittelbaren religiösen Umgebung. Wenn ich sie fehlerhaft finde, sollte ich ihr dienen, indem ich sie von ihren Fehlern befreie.

Im Bereich der Politik sollte ich von den eigenen Institutionen Gebrauch machen und ihnen dadurch dienen, daß ich sie von ihren erwiesenen Fehlern befreie. Im Bereich der Wirtschaft sollte ich allein Gegenstände benutzen, die von meinen unmittelbaren Nachbarn hergestellt worden sind, und ihren Industrien dienen, indem ich sie effizient und vollständig mache, wo sie noch fehlerhaft sein könnten….”

Aus einer Ansprache vor der Missionarskonferenz in Madras, 14. Februar 1916

Industrialismus

“Die Wiedergeburt des Dorfes ist nur möglich, wenn es nicht mehr ausgebeutet wird. Die Industrialisierung im Massenausmaß muß zwangsläufig zu direkter oder indirekter Ausbeutung der Dorfbewohner führen, weil dann die Probleme des Wettbewerbs und der Marktbeherrschung auftauchen. Wir müssen unsere Aufmerksamkeit darauf konzentrieren, daß das Dorf in allem sich selbst erhält und hauptsächlich für den eigenen Gebrauch produziert. Vorausgesetzt, daß dieser Charakter der dörflichen Industrie erhalten wird, wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn die Dorfbewohner sogar jene modernen Maschinen benutzten, die sie selbst herstellen und verwenden können. Sie dürfen nur nicht zum Mittel der Ausbeutung werden.”

Harijan, 29. August 1936

“Wogegen ich eingestellt bin, ist jene Verrücktheit nach Maschinen, nicht das Maschinenwesen als solches. Die Torheit liegt in dem, was man arbeitssparende Maschinen nennt. Die Menschen fahren fort, ‘Arbeit zu sparen’, bis Tausende ohne Arbeit sind und auf die Straße fliegen, wo sie verhungern .”

Young India, 13. November 1924, p.378

Swaraj

“Unabhängigkeit (swaraj) bedeutet nach meiner Konzeption nichts weniger als die Realisierung des Gottesreiches inwendig in Euch und auf dieser Erde. Auch wenn dieser Traum vielleicht niemals Wirklichkeit wird, ziehe ich es vor, ihm nachzustreben, für ihn zu arbeiten und zu sterben….”

Hindustan Standard, 1. April 1940

Indien’s Unabhängigkeit

Indien’s Unabhängigkeit muß von Grund auf beginnen. So wird jedes Dorf eine Republik oder ein panchayat mit allen Vollmachten sein. Daraus folgt, daß jedes Dorf selbständig und im Stande sein muß, mit den eigenen Angelegenheiten fertig zu werden, ja sogar sich gegen die ganze Welt zu verteidigen. Letzlich ist darum das Individuum die Einheit….In dieser Struktur von unzähligen Dörfern wird es nur sich ständig ausweitende Kreise geben, die nie aufsteigen. Das Leben wird nicht einer Pyramide gleichen…., sondern es wird ein Ozean gleicher Kreise sein, dessen Mittelpunkt das Individuum ist.

Harijan, 28. Juli 1946

Die Welt von morgen

Die Welt von morgen wird eine, ja muß eine Gesellschaft sein, die sich auf Gewaltfreiheit gründet. Das ist das erste Gesetz; aus diesem werden alle anderen guten Taten hervorgehen. Dies mag ein entferntes Ziel sein, ein unpraktisches Utopia. Aber es ist nicht im geringsten unerreichbar, da man dafür hier und jetzt arbeiten kann. Ein Einzelner kann den Lebensstil der Zukunft praktizieren – den gewaltfreien Weg -, ohne auf andere warten zu müssen. Und wenn es ein Einzelner kann, können es nicht auch Gruppen, ganze Nationen? Die Menschen zögern oft, einen Anfang zu machen, weil sie fühlen, daß das Ziel nicht vollständig erreicht werden kann. Diese Geisteshaltung ist genau unser größtes Hindernis auf dem Weg zum Fortschritt, ein Hindernis, das jeder Mensch, sofern er nur will, aus dem Weg räumen kann.”

Harijan, 10. Februar 1946

Gandhismus

“Es gibt keinen Gandhismus, und ich will keine Sekte hinterlassen. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, irgendein neues Prinzip oder eine neue Lehre gefunden zu haben. Ich habe lediglich in meiner eigenen Art versucht, die ewigen Wahrheiten auf unser tägliches Leben und seine Schwierigkeiten anzuwenden… Die Meinungen, die ich mir gebildet habe, und die Folgerungen zu denen ich gekommen bin, sind nicht endgültig. Vielleicht verändere ich sie morgen schon. Ich habe der Welt nichts Neues zu lehren. Wahrheit und Gewaltfreiheit sind so alt wie die Berge. Alles, was ich getan habe, ist, daß ich versuchte, in beidem Experimente auf einer möglichst weiten Basis durchzuführen. Dabei habe ich mich manchmal geirrt, und ich habe von meinen Fehlern gelernt. So wurden das Leben und all seine Probleme für mich zu Experimenten in der praktischen Anwendung von Wahrheit und Gewaltfreiheit.”

Harijan, 28. März 1936

Mittel

“Das Mittel mag einer Saat verglichen werden, einem Baum das Ziel; und es gibt genau den gleichen unverletzlichen Zusammenhang zwischen dem Mittel und dem Ziel, wie es ihn zwischen der Saat und dem Baum gibt.”

Hind Swaraj, Kapitel 16

“Ich glaube, daß der Mensch, da ihm nicht gegeben ist, etwas zu erschaffen, nicht das Recht hat, auch nur die kleinste Kreatur, die da lebt, zu zerstören.”

Young India, 25. August 1920

Glaube

“Ich glaube Leuten nicht, die mit anderen über ihren Glauben, besonders in einer Bekehrungsabsicht sprechen. Glauben läßt kein Reden zu. Er muß gelebt werden und spricht dann für sich selber.”

Young India, 20. Oktober 1927

Epileptiker

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Ich bin Epileptikerin, auch wenn Epileptiker ein sog. Schimpfwort ist, welches man eigentlich nicht verwenden soll. 1997 hatte ich einen sehr schweren Anfall, bei dem ich mir den Oberkiefer, das Stirnbein und das Jochbein gebrochen hatte, weil ich im Anfall voll auf mein Gesicht gestürzt bin. Einen Tag später machte ich dieses Photo per Selbsauslöser.

Ich habe die Epilepsie 1977 bekommen, wie aus dem Nichts krampfte ich plötzlich bei einem Zelturlaub. Annette hatte es mitbekommen und mir (wir waren 12 Jahre alt) erzählt, daß etwas komisches geschehen sei. Irgendwann berichteten wir meinen Eltern davon und dann kamen auch schon Anfälle in deren Gegenwart, so daß sie mit mir zum Neurologen gingen.

Epilepsie ist eine wirklich schreckliche Erkrankung, denn bei mir war es so, daß ich zu den unmöglichsten Zeiten einfach so auf der Straße umgekippt bin, und erst im Krankenhaus wieder erwachte. An dieser Stelle danke ich allen Ersthelfern. Heutzutage bin ich mit dem Medikament Keppra gut eingestellt. Aber das tröstet nur wenig über meine Vergangenheit mit 300 Grand Mal Anfällen und unzähligen Stürzen hinweg.

Nun gebe ich dir noch ein paar Ausschnitte aus der Geschichte der Epilepsie:

Der Begriff Epilepsie stammt aus dem Griechischen, von Epilambanein und bedeutet ergriffen, überwältigt werden. Bereits in der 400 v. Chr. erschienenen Charaka Samhita gibt es eine ausführliche Beschreibung epileptischer Anfälle. “Apasmara” = Bewusstseinsverlust wird dort detailliert mit verschiedenen Symptomen und Syndromen beschrieben. Die Krankheit wird dort auf übernatürliche Kräfte, in der Regel die Besessenheit von einem bösen Geist zurückgeführt. Entsprechend war die Behandlung spiritueller Natur. Auch heute noch werden in manchen ländlichen Regionen Indiens Epilepsiekranke an Bäume gebunden, ausgehungert und geschlagen, es werden ihnen dann Teile des Haupthaares abgeschnitten und Zitronensaft wird auf ihren Kopf geträufelt. All dies in dem Bemühen sie von dem bösen Geist zu befreien.

Auch 40 Babylonische Tafeln die bis 2000 v. Chr zurückreichen beschreiben recht genau die Anfallstypen wie wir sie heute kennen. “Seleniazetai” wurden Menschen mit einer Epilepsie dort genannt, da man davon ausging, dass sie von den Mondphasen und besonders dem Mondgott Selen beeinflusst wurden. Hier entstand auch die Auffassung dass Epilepsie etwas mit Mondsüchtigkeit zu tun habe. Diese Babylonischen Beschreibungen waren die Vorläufer griechischer Beschreibungen die von einer heiligen Krankheit. Erst Hippokrates (im 5. Jahrhundert vor Chr.) erkannte in der Epilepsie eine Erkrankung des Gehirns und empfahl auch körperliche Behandlungen. Dennoch setzte sich diese Sichtweise der Epilepsie erst im 18. und 19. Jahrhundert durch, in Vorurteilen leben die alten Auffassungen noch weiter.

Beispiele für Vorurteile gegenüber Epilepsiepatienten aus einem fact sheet der WHO:

In Cameroon glaubt man, dass Menschen mit einer Epilepsie vom Teufel besessen sind. Sie werden deshalb nicht unbedingt als schlecht gesehen, sondern als von dieser bösen Macht besessen, und der Teufel greift ab und zu Besitz von ihnen und verursacht dann die Anfälle.
In Indonesien, wird Epilepsie oft als eine Bestrafung durch unbekannte dunkle Mächte gesehen.
In Liberia, und anderen Afrikanischen Ländern sieht man oft eine Verbindung von Epilepsie und Hexerei oder damit zusammenhängende böse Geister
In Nepal, wird Epilepsie als Schwäche oder Besessenheit von einem bösen Geist oder auch eine Reaktion auf rote Farben gesehen.
In Swaziland, sehen viele traditionelle Heiler in der Epilepsie Hexerei.
In Uganda, wie in vielen anderen Ländern wird Epilepsie als ansteckend angesehen, den Kranken wird deshalb oft der Zugang zum dörflichen Kochtopf verweigert, da man befürchtet, dass man sich an ihrem Speichel anstecken könnte.
Wer nun glaubt man sei von solchen Vorurteilen und mittelalterlichen Verhältnissen bei uns Jahrhunderte entfernt, der sollte nicht nur an die Euthanasie im Naziregime denken, sondern sich auch bewußt machen, dass es noch 1970 in England für Menschen mit einer Epilepsie verboten war zu heiraten, und noch bis 1980 manche Staaten der USA dies ebenfalls als Grund für ein Verbot einer Heirat sahen. 18 Bundesstaaten der USA erlaubten noch bis 1956 eine eugenische Sterilisation für Menschen mit einer Epilepsie. Bis in die 70er Jahre war es legal in den USA Menschen mit einer Epilepsie den Zugang zu Restaurants, Theatern, Freizeiteinrichtungen und anderen öffentlichen Veranstaltungen oder Gebäuden zu untersagen.

Epilepsien sind organische oder Gehirnerkrankungen. Die Kranken sind nicht geisteskrank. Epilepsie mindert nicht die Intelligenz. Auch eine Vielzahl berühmter und sehr leistungsfähiger Menschen litt unter epileptischen Anfällen.

Prinzipiell kann jeder Mensch einen epileptischen Anfall bekommen, da in jedem Gehirn eine individuelle Krampfbereitschaft vorliegt. Das bedeutet, daß der epileptische Anfall lediglich ein Symptom und noch kein eigenes Krankheitsbild darstellt.

epilepsie

Stichwort “Kant”

immanuelkant

Der kategorische Imperativ

Der kategorische Imperativ ist die oberste und allgemeinste Handlungsanweisung in der Philosophie Immanuel Kants, das höchste Prinzip der Moral. In der Grundform lautet er: “Handle so, dass die Maxime (= subjektive Verhaltensregel) deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.”

Neben dieser Formel aus der “Kritik der praktischen Vernunft” (1788) nennt Kant bereits in seiner “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten” (1785), in der er den kategorischen Imperativ entwickelt, weitere Varianten: “Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte.” Und: “Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.”

Moralisch handelt demnach nur derjenige, der sich nicht von sinnlichen Bestimmungsgründen leiten lässt. Nicht wechselhafte Triebe, Bedürfnisse und Neigungen sollen den Willen bestimmen, sondern allein die Pflicht, dem Sittengesetz zu folgen. Nur dann handelt der Mensch nicht fremd-, sondern selbstbestimmt (“autonom”) und rational. Freiheit – für Kant der Grundbegriff der Moral – heißt nicht Schrankenlosigkeit, sondern Gehorsam gegen das selbst gegebene Sittengesetz, das jeder in seinem eigenen Gewissen erkennt.

“Kategorisch” heißt der Imperativ, weil er ohne jede Einschränkung gültig ist – im Unterschied zu hypothetischen Imperativen, die unter einer Bedingung stehen (“wenn ich x möchte, dann muss ich y tun”). Weil der kategorische Imperativ ausnahmslos jeden immer verpflichtet, gilt er schlechthin allgemein. Diese strenge Allgemeinheit wird zum Maßstab der Sittlichkeit: Sittlich handelt nur der, der sich an verallgemeinerungsfähigen Grundsätzen (“Maximen”) ausrichtet.

Kant bei mir auf der Homepage

Orgelpfeife

Die Orgel im Bardowicker Dom und ihre Pfeifen wurden vor ein paar Jahren restauriert. Wie heißt es so schön:

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“Ihr wurde neuer Odem eingehaucht.”

Mit dem Verkauf der alten Orgelpfeifen wurden dafür Spenden gesammelt. Eine alte Pfeife davon habe ich hier liegen, “4” steht drauf, und so klingt sie:

Orgelpfeife

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Die Orgel hat meiner Ansicht nach einen guten Klang…:-)))… Johann Sebastian Bach hätte sie mit seinem Toccata und Fuge in D-Moll sicher gefallen:

Bach – Toccata und Fuge in dmoll

Weiter Seiten zum Bardowicker St. Peter und Paul Dom findest Du hier

CDU Plakat

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Ich habe Vera Lengsfeld zwar nicht gewählt, aber ihr Plakat hat mir gefallen. Das ist doch schon einmal ein kleiner Schritt….:-)))

Die Sonne dreht sich um die Erde

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Hatte Galileo Galilei eventuell Unrecht? Hier ist der Beweis. Dieses Bild zeigt eindeutig, daß Claudius Ptolemäus doch Recht hatte…. grins… es hat mir einen riesen Spaß gemacht, diese Animation zu basteln. Wie wäre es, wenn Ihr Euch das entsprechende Rätsel zu Galileo Galilei einmal anschaut? Hier ist der Link: Rätsel

Die Physikprüfung

physik

Das folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung, an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde:

“Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.”

Ein Kursteilnehmer antwortete: Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, dass der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden. Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige.

Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte. Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:

“Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H = 0.5g x t im Quadrat berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings dahin!

Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich das Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: ” Wenn Sie ein nettes, neues Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt, Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.”

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne überhaupt, der den Nobelpreis für Physik gewann.

Quelle des Textes: per e-mail von Petra zugesandt bekommen

Bild von: http://www.ph-gmuend.de/deutsch/fakultaeten-institute/physik.php?navanchor=1010096

Binäre Uhr

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Naaaa…. jetzt mußt Du wohl erst einmal überlegen….???

00:00:00 bis 19:59:59 (bzw. 23:59:59)

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FC Bayern

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jaaa…liebe Münchner…und lieber Herr Beckenbauer…. wenn Ihre Frau schon genau wie ich aus Bardowick kommt, mein Papa mit ihrem Papa Karten gespielt hat,….2002, als Sie sich in Lüneburg ins Goldene Buch eintrugen, die Hysterie ausbrach …. und ich den FC Bayern so gar nicht mag…. dann will ich aber wenigstens zuschauen wenn “Ihr” verliert… :-))) … und dabei die Toten Hosen hören… :-)))… und meinen Spaß haben….

Bauernregeln für Februar

Februar

Der Feber muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen. — Wenn im Feber die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen. — Spielen die Mücken im Februar, frier’n Schaf’ und Bien’ das ganze Jahr. — Lässt der Februar Wasser fallen, so lässt’s der März gefrieren.

02. Februar: Mariä Lichtmeß, Darstellung des Herrn

An Lichtmeß fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an. — Lichtmeß im Klee, Ostern im Schnee. — Auf Lichtmeß laßt es Winter sein, dann kommt der Frühling bald herein. — Nach Lichtmeß kann’s gern Winter sein, dann kommt der Frühling früh herein. — Gibt’s an Lichtmeß Sonnenschein, wird’s ein später Frühling sein. — An Lichtmeß Sonnenschein, der bringt noch viel Schnee herein; gibt es aber Regen und keinen Sonnenblick, dann ist der Winter fort und kehrt nicht mehr zurück. — Scheint an Lichtmeß die Sonne klar, gibt’s noch späten Frost und kein fruchtbar’ Jahr; doch wenn es an Lichtmeß stürmt und schneit, dann ist der Frühling nicht mehr weit. — Um Lichtmeß hell und schön – da wird der Winter niemals geh’n. — Fällt Regen um Lichtmeß nieder, dann kommt auch der Winter kaum wieder. — Wenn’s zu Lichtmeß stürmt und tobt, der Bauer sich das Wetter lobt; scheint jedoch die Sonne froh – dann Bauer, verwahr’ dein Stroh. — Je stürmischer es um Lichtmeß ist, desto sicherer ein gutes Frühjahr ist. — Um Lichtmeß sehr kalt, wird der Winter nicht alt. — Es wird gewöhnlich sehr lang kalt, wenn der Nebel zu Lichtmeß fallt. — Scheint an Lichtmeß die Sonne, geraten die Bienen gut. — Um Lichtmeß Lerchengesang, macht um den Lenz nicht bang. — Singt die Lerche jetzt schon hell, geht’s unserm Bauern an das Fell. — Sonnt sich der Dachs in der Lichtmeß-Woche, geht er auf 4 Wochen wieder zu Loche.

03. Februar: Blasius

St. Blasius stößt dem Winter die Hörner ab.

05. Februar: Agatha

Am Fünften, am Agathentag, da rieselt das Wasser den Berg hinab. — Agathe, unsere Gottesbraut, die macht, daß Schnee und Eis wegtaut. — Den Tag der heiligen Agathe, der war oftmals reich an Schnee. — An St. Agathe Sonnenschein, bringt recht viel Korn und Wein.

06. Februar: Dorothea

Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee. — Die Heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee. — St. Dorothee gibt den meisten Schnee. — Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag.

09. Februar: Apollonia

Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da. — Ist’s an Apollonia feucht, der Winter oft sehr spät entfleucht.

12. Februar: Eulalia

St. Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein.

14. Februar: Valentinstag

Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt Mühle ein. — Hat der Valentin viel Regenwasser, dann wird der Frühling noch viel nasser.

18. Februar: Simon

Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage. — Friert es um den Simon plötzlich, dann bleibt der Frost nicht lang “gesetzlich”. — Nach dem Simonstage soll uns der Frost nicht lange plage’.

22. Februar: Petri Stuhlfeier in Antiochien

Der Klemens (23.11.) uns den Winter bringt, St. Petri Stuhl dem Frühling winkt; den Sommer bringt uns St. Urban (25.05.), der Herbst fängt nach dem Barthel (24.08.) an. — Wenn’s friert auf Petri Stuhlfeier, friert’s noch vierzehnmal heuer. — Weht es sehr kalt um Petri Stuhl, denn bleibt’s noch 14 Tag kuhl. — Die Nacht zu “Petri Stuhl” zeigt an, was wir noch 40 Tag für Wetter han. — Ist Petri Stuhlfeier kalt, dann hat der Winter noch 40 Tage Gewalt. — War’s in der Petersnacht sehr kalt, dann hat der Winter noch lange Gewalt. — Ist St. Petrus kalt, hat die Kält’ noch lang Gewalt. — Petri Stuhlfeier kalt, da wird der Winter sehr alt. — Gefriert es in der Petersnacht, dann auch noch lang das Eise kracht. — Hat Petri Stuhlfeier noch viel Eis und viel Ost (= Wind), dann bringt der Februar noch starken Frost. — Nach der Kälte der Petersnacht, verliert bald der Winter seine Kraft. — Ist’s noch so kalt um Petri Stuhl, dann bleibt’s nicht mehr lange so kuhl. — Ist es mild und nach Petri offen der Bach, dann kommt auch kein großes Eis mehr nach. — Wenn zu St. Petri die Bäche sind offen, wird später kein Eis mehr auf ihnen getroffen. — Ist an Petrus das Wetter gar schön, dann kann man bald Kohl und Erbsen säen. — Schließt Petrus die Wärme auf und der Matthias (24.02.) dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.

24. Februar: Matthias

Schließt Petrus (22.02.) die Wärme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh. — Der Matthias bricht’s Eis, doch sacht’, sonst kommt die Kälte im Frühjahr zu Macht. — Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er kein’s, so macht er ein’s. — War es an Matthias kalt, dann auch der Frost noch lang anhalt’. — Ist es an St. Matthias kalt, dann hat die Kälte noch lang Gewalt. — Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage. — Trat Matthias stürmisch ein, dann kann’s bis Ostern Winter sein. — Hat der Matthias endlich seine Hack’ verloren, dann wird der Joseph (19.03.) schon das Eis durchbohren. — Die Sonne an Matthias, die wirft ‘nen heißen Stein in’s Eis. — Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb. — Nach dem Matthais, da geht kein Fuchs mehr über’s Eis. — Nach dem Matthais, da trinkt die Lerche aus dem Gleis. — Wenn der Matthias kommt herbei, dann legt das Huhn das erste Ei. — Bald nach dem Matthiastag, da springen die Frösche in den Bach. — Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.

28. Februar: Roman

Februar warm – Frühling kalt. St. Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr. — War der Romanus hell und klar, bedeutet es ein gutes Jahr. — An Romanus und Lupizinius – unsere Sonne scheinen muß.

30. Februar: Humorius

Am 30. Februar ganz gewiß, immer schönes Wetter ist. — Am 30. Februar hat Petrus frei, da ist ihm der Winter einerlei.

Mein Name

Kanake, Polacke, Negerschlampe, Schlitzauge. So nennst du mich. Weißt du denn nicht, daß ich auch einen Namen habe? Denk mal drüber nach.

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Abitur 1985

Das sind die Photos aus meinem Abiturjahrgang. In Sachen Datenschutz sehe ich keine Probleme, wenn ich diese Bilder hier veröffentliche. Wer weiß schon, ob eine Sabine Peters, die am Gymnasium Scharnebeck 1985 ihr Abitur gemacht hat, heute noch lebt, vor allem aber wo, und ob sie heute immer noch so heißt.

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Luziefee

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Ich habe Euch noch gar kein schönes Photo von Luziefee präsentiert. So geht das ja nun nicht, das hole ich hiermit nach. Luzie hat völlig verwildert draußen gelebt, bevor sich Bettina ein Herz gefasst hat, und sie bei sich aufgenommen hat.