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Abstauben oder Leben?

Geschrieben von am 18. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Abstauben oder Leben?

Nimm das Putzen nicht gar so streng !

Denke daran, eine Staubschicht schützt das Holz, das darunter liegt!

Ein Haus wird erst ein Heim, wenn du “ich liebe Dich” auf die Möbel schreiben kannst ….!

Früher spendete ich mindestens 8 Stunden pro Woche alles perfekt sauber zu halten, nur für den Fall “jemand kommt zu Besuch” – schlussendlich jedoch realisierte ich, dass niemand einfach mal vorbei schaut – alle waren damit beschäftigt auszugehen, Fun zu haben und das Leben zu geniessen! Jetzt, wenn Leute zu Besuch kommen?
Ich brauche nicht den Zustand meines Hauses zu erklären…

??????????

… Sie sind mehr daran interessiert zu hören, was ich so alles gemacht und erlebt habe während ich ausging, Fun hatte und das Leben genoss.

Falls du es noch nicht gemerkt hast:
DAS LEBEN IST KURZ ……… GENIESSE ES!!!!!!
Staube ab …. wenn du musst …..

Doch wäre es nicht besser ein Bild zu malen oder einen Brief zu schreiben, Kekse zu backen und dabei den Löffel abzulecken, einen Samen zu pflanzen, Wäge den Unterschied zwischen WOLLEN und MÜSSEN ab?!

Staube ab . . . wenn du musst ….. , doch da ist nicht viel Zeit übrig

um Champagner zu trinken, im Fluss (oder See) zu schwimmen, und Berge zu erklimmen, Musik zu hören und Bücher zu lesen, Freundschaften zu pflegen und das Leben zu geniessen!!

Staube ab….. wenn du musst…

aber das Leben findet da draussen statt mit der Sonne in deinen Augen, dem Wind in den Haaren, Einer Schneeflocke …. , den Regentropfen ….. – Bedenke, dieser Tag kommt nicht mehr zurück !!

Staube ab ….. wenn du musst ….

aber vergiss nicht, du wirst alt werden und vieles ist womöglich nicht mehr so einfach …..

Und wenn du gehst, und das muss einmal jeder von uns, wirst auch du Staub machen!!!

“Nicht was du zusammenfegst, sondern was du verstreust erzählt, wie du dein Leben gelebt hast”

ENDE per e-mail von Günter erhalten

Sind so kleine Hände

Geschrieben von am 17. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Sind so kleine Hände

Sind so kleine Hände – winzge Finger dran.

Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße mit so kleinen Zehn.

Darf man nie drauftreten könn sonst nicht gehen.

Sind so kleine Ohren scharf – und ihr erlaubt –

Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.

Sind so schöne Münder sprechen alles aus.

Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so klare Augen, die noch alles sehn.

Darf man nie verbinden, könn sie nichts verstehn.

Sind so kleine Seelen – offen und ganz frei.

Darf man niemals quälen, gehen kaputt dabei,

Ist so’n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.

Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.

Grade klare Menschen – wärn ein schönes Ziel.

Leute ohne Rückgrat hab’n wir schon zuviel.

Bettina Wegner

Gran Teatro La Fenice

Geschrieben von am 15. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Gran Teatro La Fenice

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Wie heißt es so schön: Der Phoenix aus der Asche… wenn es nur nicht so wahr wäre. Handwerker hatten am 21. Januar 1996 im La Fenice Feuer gelegt – vermutlich um einer Konventionalstrafe wegen Terminüberschreitungen zu entgehen. Das Opernhaus von 1792 im Baustil Neobarock und Neorokoko brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Stadt Venedig hat es sich trotz mancher Querelen um Theatereinsparungen und Schließungen in der heutigen Zeit nicht nehmen lassen, dieses grandiose Opernhaus für etwa 100 Millionen Euro dank großzügiger Spenden in einer Zeit von 7 Jahren wieder aufzubauen. “Come era dove era” (wie es war und wo es war). Es wurden allein 1300 Quadratmeter Blattgold in 24 Karat aufgetragen.

Verdi – La Traviata Libiam ´ne lieti calici

Fenice Seite

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Kuriositäten während der Renaissance

Geschrieben von am 13. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Kuriositäten während der Renaissance

Im Hochmittelalter kamen in Europa im Durchschnitt auf zwei Menschen eine Kirche.

Vor 400 Jahren stand es jedem Mönch am Bodensee in den Klöstern zu, pro Tag 4,3 l Wein zu trinken.

Vor 500 Jahren wurde in Überlingen ein Winzer lebend eingemauert, weil er seinem Wein ein Drittel Wasser zugesetzt hatte.

König Franz I. von Frankreich bezahlte für die Mona Lisa 15,3 kg Gold.

Eau de Cologne wurde ursprünglich als Mittel gegen die Pest erfunden.

Während der Regierungszeit von Elisabeth I. mußte jeder Mann, der einen Bart trug, Steuern zahlen.

1329 war in Berlin der erste Streik.

1349 erließ Eduard III. von England ein Gesetz, daß das Fußballspielen generell verbot, weil es die Leute vom Bogenschießen abhielt.

Erst im 15. Jhdt. wurde der Eßteller erfunden.

Um 1400 v. Chr. war die größte Seemacht der Erde China.

Der fränkische Techniker Konrad Hyeser stellte 1405 eine Rezeptur aus “hohlen Knochen, Schießpulver und Zündschnur” zusammen. Es war die 1. Attentatsrezeptur.

1457 wurde im schottischen Parlament das Golfspiel verboten.

1471 wurde in Basel einem Hahn der Prozeß gemacht, weil er für schuldig befunden wurde, ein Ei gelegt zu haben, nach dem Prozeß wurde er verbrannt.

1489 wurde in China die erste Zahnbürste erfunden.

1494 wurde in Deutschland die erste Lotterie eingeführt.

Michelangelo entwarf 1508 die Uniformen der Schweizer Garde..:-)… und begann mit der Sixtinischen Kapelle.

Im 16. Jhdt. gab es in England ein Gesetz, daß den Männern erlaubte, ihre Ehefrauen vorn 10:00 Uhr vormittags zu verprügeln.

Im 16. Jhdt. galt es als unanständig ein Nachtgewand zu tragen.

1521 verteidigte der französische Rechtsanwalt Bathélemy Chasseuée Ratten.

1550 wurde in Italien nachweislich das erste Mal Billiard gespielt.

1567 Der Mann mit dem längsten Bart Europas stolperte über den Bart, stürzte die Treppe hinunter und brach sich dabei das Genick.

1581 wurde in Schottland die Köpfungsmaschine erfunden.

1620 wurde die Eiscreme erfunden.

1653 wurde in Paris erstmals ein Briefkasten für Post aufgestellt.

In Siena war es allen Frauen, die Maria hießen, bei Strafe verboten, als Prostituierte zu arbeiten.

Das Periodensystem der Elemente zum mitsingen und -spielen …:-)))…

Geschrieben von am 13. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Das Periodensystem der Elemente zum mitsingen und -spielen …:-)))…
supertoll von Tom Lehrer… (3,46MB)

Bei meinem Physiklehrer Herrn Hertz habe ich Schlagzeug gelernt…:-)))… dann wird es doch wohl einen Chemielehrer geben, der mit der Gitarre im Klassenzimmmer auftaucht, und mit den Schülern gemeinsam singt, das macht mehr Spaß…:-)))… die Noten sind schon hier:

Tom Lehrer – The Elements (1959)
Music – Arthur Sullivan
Lyrics – A great many eminent scientists from the Renaissance to today
Arranged by Tom Lehrer.

C
There’s antimony, arsenic, aluminum, selenium
G7
And hydrogen and oxygen and nitrogen and rhenium
C
And nickel, neodymium, neptunium, germanium
G D7 G
And iron, americium, ruthenium, uranium.

G7 Cm
Europium, zirconium, lutetium, vanadium
Bb7 Eb
And lanthanum and osmium and astatine and radium
G7 Cm
And gold and protactinium and indium and gallium
Ab7 G7
And iodine and thorium and thulium and thallium

C
There’s yttrium, ytterbium, actinium, rubidium
G7
And boron, gadolinium, niobium, iridium
C G7 C G7
And strontium and silicon and silver and samarium
C F C G7 C
And bismuth, bromine, lithium, beryllium and barium

(Isn’t that interesting)

C
There’s holmium and helium and hafnium and erbium
G7
And phosphorus and francium and fluorine and terbium
C
And manganese and mercury, molybdenum, magnesium
G D7 G
Dysprosium and scandium and cerium and cesium

G7 Cm
And lead, praseodymium and platinum, plutonium
Bb7 Eb
Palladium, promethium, potassium, polonium
G7 Cm
And tantalum, technetium, titanium, tellurium
Ab7 G7
And cadmium and calcium and chromium and curium

C
There’s sulphur, californium and fermium, berkelium,
G7
And also mendelevium, einsteinium, nobelium,
C G7 C G7
And argon, krypton, neon, radon, xenon, zinc and rhodium
C F C G7 C
And chlorine, carbon, cobalt, copper, tungsten, tin and sodium

C G7 C G7
These are the only ones of which the news has come to Harvard
C F C G7 C
And there may be many others, but the haven’t been discovered.

[And after that dreadful punchline, the big finish (pause at the bar line):]

e ———–|—–
B ———–|—–
G ———–|—–
D ———–|—–
A -3———|-2h3-
E —3p2h3h4-|—–


Gareth Owen
“Computer games don’t affect kids, I mean if Pac Man affected us as kids,
we’d all be running around in darkened rooms, munching pills and listening
to repetitive music.”

Schiffsbegrüßungsanlage – Willkomm – Höft

Geschrieben von am 12. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Im Willkomm – Höft in Wedel sieht man, wie die Schiffe von der Nordsee kommen und Richtung Hamburg auf der Elbe fahren – oder den gleichen Weg umgekehrt zurücklegen, aus Hamburg auslaufen und ihren Zielhafen ansteuern. Das ist das Schulauer Fährhaus, in dem es die Schiffsbegrüßungsanlage gibt – der beste Ort der Welt, um schick Kaffee zu trinken, und die Nationalhymne und Daten des gerade einlaufenden oder auslaufenden Schiffes über 500 BRT zu hören – und wenn es ein richtig großer Pott ist, der dann meinetwegen nach Asien fährt, dann wird einem richtig warm ums Herz und man könnte fast mitheulen…echt supertoll, auch wenn ich den Kaffee und den Kuchen immer viel zu teuer finde, aber angesichts des hohen Erlebniswertes komme ich immer wieder.

willkommhoeft

Und wenn Du gerade die Kaffeetasse in der Hand hast, und eine Sekunde lang unaufmerksam warst, und noch gar kein Schiff entdeckt hast, weil Du die tollen Buddelschiffe bewunderst, ertönt plötzlich der Lautsprecher:
Wagner – Fliegender Holländer – Steuermann lass die Wacht

weiter auf den Willkomm – Höft Seiten: hier

“WILLKOMM – HÖFT”

Alle Schiffe über 500 BRT, welche den Hamburger Hafen anlaufen, werden in ihrer Landessprache, mit ihrer Nationalhymne und mit Flaggengruß begrüßt oder verabschiedet.

Als zusätzliche Attraktion erwartet den Gast das Buddelschff – Museum und das Muschel Museum mit Nautic – Souvenir Shop

Über 200 alte und neue Flaschenschiffe aus aller Welt. 850 Muscheln, Schnecken und Korallen aus allen Ozeanen sind zu bewundern.

Das Schulauer Fährhaus ist zum Frühstück, zum Mittag- oder Abendessen wie zur Kaffeestunde ein beliebtes Ausflugsziel. Es wartet eine interessante Umgebung, der Elb Wanderweg, eine große Veranda und ein Kaffeegarten.

Stadt Hamburg an der Elbe Auen

Stadt Hamburg an der Elbe Auen,
Wie bist du stattlich anzuschauen!
Mit deinen Türmen hoch und hehr
Hebst du dich schön und lieblich sehr.

Refrain:
Heil über dir, Heil über dir,
Hammonia, Hammonia!
O wie so herrlich stehst du da.

Reich blühet dir auf allen Wegen
Des Fleißes Lohn, des Wohlstands Segen.
So weit die deutsche Flagge weht
In Ehren Hamburgs Namen steht. (Refrain)

In Kampf und Not bewährt aufs Neue
Hat sich der freien Bürger Treue
Zur Tat für Deutschlands Ruhm bereit
Wie in der alten Hansezeit. (Refrain)

Der Becher kreis’ in froher Runde
Und es erschall aus Herz und Munde
Gott wolle ferneres Gedeih’n
Der teuren Vaterstadt verleih’n. (Refrain)

Neue Kühe fürs Land

Geschrieben von am 12. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

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Ein supertoller Artikel von Marcus Rohwetter Datum 12.4.2010 – 06:33 Uhr Quelle DIE ZEIT, 08.04.2010 Nr. 15
Neue Kühe fürs Land
Ein bizarrer Schilderstreit könnte Städten und Gemeinden teuer zu stehen kommen.

Es tut sich was auf deutschen Straßen: Hunderttausende Verkehrsschilder müssen ersetzt werden, weil sie aus der Mode gekommen sind. Als ob wir sonst keine Sorgen hätten: Das Männchen auf dem Zebrastreifenschild darf keinen Hut mehr tragen.

Man muss schon sehr genau hinschauen, um überhaupt zu bemerken, dass zahlreiche Schilder in zwei Versionen an heimischen Alleen, Autobahnen, Einbahnstraßen und Sackgassen stehen. Etwa die runden blauen an den Fußwegen: In der alten Fassung trägt die Frau mit dem Mädchen an der Hand eine Sechziger-Jahre-Frisur und einen schmal geschnittenen Rock. In der neuen Fassung fehlt die Haarpracht, während der Rock lampenschirmartig daherkommt. Moderner sieht das aus, sachlicher, irgendwie piktogrammiger. Aber eigentlich ist es völlig wurscht, solange jeder weiß, was gemeint ist. Und das wusste ja auch bisher jeder.

Trotzdem müssen jetzt sämtliche Altschilder ersetzt werden. Sie widersprechen nämlich den jüngsten Designrichtlinien – die freilich ihrerseits bereits 18 Jahre alt sind. Damals wurden die Verkehrszeichen grafisch überarbeitet. Die alten Schilder sollten ursprünglich so lange gültig bleiben, bis sie rostzerfressen von der Stange rutschen, und eigentlich war das ziemlich vernünftig, denn die Änderungen sind ja minimal. Zum Herbst vergangenen Jahres aber wurde diese lebensnahe Regel außer Kraft gesetzt. Seitdem gilt: Die Altschilder sind ungültig. Also weg damit. Angeordnet haben das vor mehr als einem Jahr der frühere Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und sein Kollege vom Umweltressort, Sigmar Gabriel (beide SPD). Und zahlen sollen die Kommunen, die zwar kein Geld für Theater und Schwimmbäder haben, jetzt aber rund 200 Euro für jedes neue Schild berappen müssen.

Wie teuer die Wiederaufforstung des Schilderwaldes insgesamt wird und wie lange sie dauert, lässt sich kaum abschätzen. Denn, so heißt es in der damaligen ministeriellen Verordnung: »Die Zahl der Verkehrszeichen, die in Deutschland aufgestellt sind, ist nicht genau bekannt.« Einig sei man sich bloß darüber, dass es »zu viele« seien.

Also müssen die Kommunen ihre Schilder erst einmal suchen lassen, bevor sie sie ersetzen.

Derweil können sich Autofahrer die Reisezeit durch eine Partie »Finde den Unterschied« verkürzen: Überholverbote gelten neuerdings bloß für Autos mit flachen Kotflügeln oder Lkw mit Doppelbereifung. Auf dem Gehweg parkt besser nicht, wer ein Stufenheckauto besitzt. Sogar Tiere haben sich der Straßenverkehrsordnung angepasst: Die neue Kuh im rot umrandeten Dreieck sieht aus, als hätte sie ein Stück Weidezaun verschluckt – zumindest ist sie ihr Hohlkreuz losgeworden. Und der Wildwechsel-Hirsch springt neuerdings in einem etwas flacheren Winkel ab. Was waidmännisch betrachtet sicher korrekt ist, aber letztlich nebensächlich, wenn einem ein Zwölfender erst mal auf der Kühlerhaube hockt.

Schon streiten spitzfindige Juristen darüber, ob Falschparker ihren Strafzettel überhaupt bezahlen müssen, wenn das Halteverbot falsch beschildert wurde. Dazu muss man wissen: Halteverbote beginnen jetzt, wenn der Pfeil oben steht.

Früher stand er nämlich unten. Aber wo gehört der Pfeil nun hin? Und wo nicht? Wahrscheinlich werden solche Fragen für die nächsten paar Jahre deutsche Verwaltungsgerichte beschäftigen. Damit eines Tages auch höchstrichterlich geklärt ist, wann ein Pfeil den Designidealen der Straßenverkehrsordnung entspricht. Diese verlangt im Übrigen nun ausschließlich kantige Pfeile. Die bisher verwendeten, leicht abgerundeten »Herzpfeile« sollen demgegenüber verschwinden. Und das ist ausnahmsweise auch gut so. Denn Herzlichkeit hat im Straßenverkehr nun wirklich nichts zu suchen.

Von Marcus Rohwetter Datum 12.4.2010 – 06:33 Uhr Quelle DIE ZEIT, 08.04.2010 Nr. 15
Zeit Artikel

the principle of emptiness

Geschrieben von am 11. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Das Gesetz der Leere

Denk ‘mal nach…

…ob du dir angewöhnt hast, nutzlose Dinge zu sammeln, weil du sie, vielleicht ja eines Tages, mal brauchen könntest?
…ob du dir angewöhnt hast, Geld anzuhäufen, aber nicht auszugeben, weil du es vielleicht irgendwann in der Zukunft brauchen wirst?
…ob du dir angewöhnt hast, Kleidung, Schuhe, Möbel, Geräte und andere Haushaltsgegenstände zu lagern, obwohl du sie schon lange nicht mehr benutzt hast?
…ob du dir tief in deinem Inneren angewöhnt hast, an Vorwürfen, Groll, Traurigkeit, Angst und dergleichen, festzuhalten?
Tu es nicht. Du handelst gegen dein Wachstum!

Es ist wichtig, Raum zu schaffen, eine Lücke, um neuen Dingen zu erlauben, in dein Leben zu kommen.
Es ist wichtig, dass du alle nutzlosen Dinge in deinem Leben und in dir selbst loslässt, um Wachstum und Wohlstand annehmen zu können.
Die Kraft dieser Leere ist jene, die alle deine Wünsche aufnimmt und anzieht.
Solang du dich an alte, nutzlose Gefühle klammerst, materiell oder emotional, wird kein Raum sein für neue Möglichkeiten.
Dinge müssen fließen.
Reinige deine Schränke, deine Garderoben, deinen Arbeitsbereich, die Garage…
Gib weg, was du nicht mehr benutzt….

Die Angewohnheit alles Nutzlose behalten zu wollen, fesselt dein Leben.
Es sind nicht die Gegenstände die du behälst, die dein Leben stagnieren lassen. Es ist die Einstellung zum “Behalten” an sich.
Wenn wir festhalten, sind wir im Wollen, im Mangel.
Wir glauben, dass es morgen fehlen könnte, und dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, unsere Bedürfnisse zu stillen.
Mit dieser Idee sendest du zwei Botschaften an dein Gehirn und dein Leben:
Dass du dem Morgen nicht vertraust.
Und du denkst, dass das Neue und das Bessere nicht für dich gedacht sind.
Deshalb heiterst du dich selbst damit auf, was du alles an Altem und Nutzlosem gesammelt hast.

Tanze
Als würde dich niemand beobachten.
Liebe
als wärst du niemals verletzt worden.
Singe
als ob dich niemand hören könnte.
Lebe
als sei der Himmel auf Erden.

(Alfred D. Souza)

Werde los, was seine Farben und seine Helligkeit verloren hat.
Lass das Neue in dein Heim kommen…
…und in dich selbst. Aus diesem Grunde, nachdem du das hier gelesen hast…
Behalte es nicht…
Lass es fließen…
Möge Wachstum und Friede dich bald erreichen.
Amen.

(Text: “The Principle of emptiness” by Joseph Newton)

7 Todsünden

Geschrieben von am 11. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

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Hieronymus Bosch (1450–1516): Die Sieben Todsünden; in den Ecken: Die vier letzten Dinge

Sünden entstehen nach der klassischen Theologie aus sieben schlechten Charaktereigenschaften:

Superbia: Hochmut (Übermut, Eitelkeit, Ruhmsucht)
Avaritia: Geiz (Habgier, Habsucht)
Luxuria: Genusssucht, Ausschweifung (Wollust)
Ira: Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht)
Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
Invidia: Neid (Missgunst, Eifersucht)
Acedia: Trägheit des Herzens/des Geistes (Faulheit, Feigheit, Ignoranz)

Diese Charaktereigenschaften werden als Hauptlaster bezeichnet. Sie sind selbst keine Sünden im engeren Sinne, jedoch die Ursache von Sünden und können sowohl zu schweren als auch zu lässlichen Sünden führen. Da die Hauptlaster Ursache und somit Wurzel von Sünden sind, werden sie gelegentlich auch als „Wurzelsünden“ bezeichnet; auch der Begriff „Hauptsünde“ ist gebräuchlich. Verwirrend und theologisch falsch, aber umgangssprachlich gebräuchlich ist die Bezeichnung der sieben Hauptlaster als „sieben Todsünden“.

Merkel – 10 Jahre CDU-Parteivorsitz

Geschrieben von am 10. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

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Mit Sicherheit dachte eine klare Mehrheit der Delegierten des CDU-Parteitags am 10. April 2000 in Essen nicht daran, dass Helmut Kohls “Mädchen” zehn Jahre im Amt bleibt. Mit 95,9 Prozent stimmten die Delegierten für eine Frau, die jetzt bereits die CDU-Chefin mit der drittlängsten Amtszeit ist. Länger amtierten nur Konrad Adenauer (16 Jahre) und Helmut Kohl (25 Jahre). “Eine Übergangslösung”, dachten damals die CDU-Machos. Eine Frau halt mal – und nur deshalb, weil die Herren Helmut Kohl und Wolfgang Schäuble nicht mehr zur Verfügung standen.

Stern Artikel

…. :-) ))….Du kannst auswählen, was Du am Gesicht manipulieren möchtest, und dort, wo Du die Maus im Bild hinziehst, verändert sich das Photo.

Beatles Ende

Geschrieben von am 10. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Vor 40 Jahren stieg Paul McCartney bei den Beatles aus. Mit der Band war’s vorbei, aber ihre Musik sorgt noch heute für Zündstoff, sei’s am PC oder in der Wirtschaft.
Es war ein rabenschwarzer Tag für Beatles-Fans. “Paul steigt bei den Beatles aus!” titelte der Daily Mirror am 10. April 1970. Im Interview gab Paul gleich mehrere Gründe für die Trennung an: “Persönliche Differenzen, geschäftliche Differenzen, musikalische Differenzen, vor allem aber, weil ich mehr Spaß mit meiner Familie habe.”
ZDF Artikel

Beatles – Let it be

Bertolt Brecht Zitate

Geschrieben von am 9. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

bertolt_brecht

Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater bzw. „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

Propheten und Sibyllen

Geschrieben von am 9. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Michelangelo malte das Deckenfresco in der Sixtinischen Kapelle von 1508 bis 1512. Dort sind die Propheten und Sibyllen dargestellt.

Die Zeit

Geschrieben von am 9. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Albert Einstein (1879-1955)
Der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist für uns Wissenschaftler eine Illusion, wenn auch eine hartnäckige.

Richard Feynman (1918-1988)
Was ist Zeit? Es wäre schön, wenn wir eine gute Definition der Zeit finden könnten … was jedoch wirklich wichtig ist, ist nicht, wie wir Zeit definieren, sondern wie wir sie messen. Eine Möglichkeit, Zeit zu messen, ist die Benützung von etwas, das immer wieder in regelmäßiger Art geschieht – etwas Periodischem … Alles was wir sagen können, ist, dass wir eine Übereinstimmung finden zwischen einer Regelmäßigkeit der einen Art mit einer Regelmäßigkeit der anderen Art. Wir können nur sagen, dass wir unsere Zeit-Definition auf der Wiederholung eines offensichtlich periodischen Ereignisses aufbauen.

Platon (Plato) (427-347 v. Chr.)
Ihre Existenz ist nur an die Gegenwart gebunden, Vergangenheit existiert nicht mehr, das Zukünftige gibt es noch nicht. Das Jetzt ist unteilbar. Das Bild der Welt ist unumwandelbar und letztlich uneinsehbar, es ist eine Welt der Ideen

Aristoteles
Wir messen also nicht nur die Bewegung durch die Zeit, sondern auch die Zeit durch die Bewegung, weil sie einander begrenzen und bestimmen. So bestimmt also die Zeit die Bewegung selbst als Zahl und genauso die Bewegung die Zeit” “Man könnte sich streiten, ob auch dann Zeit sei, wenn es kein Bewußtsein und keine Seele gäbe. Denn wo keiner zählen kann, kann auch nichts Abzählbares sein, folglich auch keine Zahl. Denn Zahl ist entweder das Gezählte oder das Abzählbare. Wenn aber seinem Wesen nach nichts anderes zählen kann als die Seele und in ihr die Vernunft, dann kann unmöglich Zeit ohne Seele bestehen

Augustinus
Was ist also ‘Zeit’? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht.(Bekenntnisse, 11. Buch)”

Immanuel Kant (1724-1804)
Die Zeit ist kein empirischer Begriff, der irgend von einer Erfahrung abgezogen worden. [...] Die Zeit ist eine notwendige Vorstellung, die allen Anschauungen zum Grunde liegt. (Aus: Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, Der transzendentalen Ästhetik, Zweiter Abschnitt, Von der Zeit, 1781)

Martin Heidegger
Zeitlichkeit ist der Seinssinn der Sorge. Die Verfassung des Daseins und seine Weisen zu sein sind ontologisch nur möglich auf dem Grunde der Zeitlichkeit, abgesehen davon, ob dieses Seiende “in der Zeit” vorkommt oder nicht. (Aus: Martin Heidegger, Sein und Zeit, Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 1984, S. 367)

Jean Gebser (1905-1973)
Sie (die Zeit) äußert sich, ihrer jeweiligen Manifestationsmöglichkeit und der jeweiligen Bewußtseinsstruktur entsprechend unter den verschiedensten Aspekten als: Uhrenzeit, Naturzeit, kosmische Zeit oder Sternenzeit; als biologische Dauer, Rhythmus, Metrik; als Mutation, Diskontinuität, Relativität; als vitale Dynamik, psychische Energie (und demzufolge in einem gewissen Sinne als das, was wir ,Seele’ und ,Unbewusstes’ nennen), mentales Teilen; sie äußert sich als Einheit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; als das Schöpferische, als Einbildungskraft, als Arbeit, selbst als Motorik. Nicht zuletzt aber muß, nach den vitalen, psychischen, biologischen, kosmischen, rationalen, kreativen, soziologischen und technischen Aspekten der Zeit auch ihres physikalisch-geometrischen Aspektes gedacht sein, der die Bezeichnung ,vierte Dimension’ trägt. (Ursprung und Gegenwart, München 1973, S. 382)”

Sohn des Sharaman
Viele Leute denken die Zeit wäre ein Fluß, der sanft und sicher in eine Richtung fließt, doch ich sah das Antlitz der Zeit und ich sage euch sie haben Unrecht. Die Zeit ist ein Ozean im Sturm.

Berliner Unterwelten

Geschrieben von am 7. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

kanaldeckel

Dieser Kanaldeckel steht für mich symbolisch für Berlins Unterwelten, einen tollen Verein hier in Berlin.

Berlin ist auf Sand gebaut

Umso gewichtiger erscheint daher die Frage, warum sich ausgerechnet in der „Märkischen Streusandbüchse“, die doch traditionell eigentlich eher eine Armenkammer gewesen ist, aus einem kleinen, unbedeutenden Fischerdorfe die heutzutage – mit Abstand – größte deutsche Metropole hat entwickeln können. Noch erstaunlicher wird es, wenn man bedenkt, dass sich dieser Prozess eigentlich nur dadurch erklären lässt, wenn man nachvollzieht, wie der sandig-moorige Untergrund zunehmend für großstädtische Versorgungssysteme, ob nun die Kanalisation, die Gas-, Wasser- und Stromleitungen oder der öffentliche Nahverkehr, nutzbar gemacht werden konnte.

Der Verein Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert diese Zusammenhänge. 1997 ist er als ein Zusammenschluss von Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen begründet worden. Es fanden sich Akademiker (Architekten, Historiker, Juristen, Kunsthistoriker, Ökonomen, Stadt- und Regionalplaner, Studenten aller Fachrichtungen) ein, aber auch Handwerker, Justizbeamte, Lehrer, Pensionäre, Polizisten, Rentner, Schüler und viele andere. Jeder von ihnen kann, darf und soll seine bzw. ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Talente einbringen, um diesem ambitionierten Projekt auf die Sprünge zu helfen. Denn mit dem Forschungsschwerpunkt des „Berliner Untergrundes“ ist der Verein offenkundig auf ein bis dahin noch weitgehend brachliegendes Terrain gestoßen. Das zeigt sich auch an der sehr guten Resonanz auf die durch Vereinsmitglieder geschriebenen Bücher, die zum Teil bereits in mehrfacher Auflage erschienen sind.

Für seine Verdienste im Denkmalschutz erhält der Verein am 13. November 2006 die „Silberne Halbkugel“. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung, die in diesem Bereich in der Bundesrepublik Deutschland vergeben wird.

Berliner Unterwelten

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