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Alles Gute für das neue Jahr 2011

Geschrieben von am 1. Januar 2011 | Abgelegt unter Allgemein

Ich wünsche Euch allen
ein glückliches
und gesundes
neues Jahr!

Alles Liebe für 2011.

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Brot statt Böller!
Bitte helft mit und spendet.
Brot für die Welt
500 500 500
Postbank Köln
BLZ 370 100 50
Stichwort: Brot statt Böller

Siegfried Fietz – Von guten Mächten

neue Aneurysmen

Geschrieben von am 13. Dezember 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Im Juni 2010 und vergangenen Sonntag, den 5.12.2010 hatte ich TIA Probleme und bin ins Vivantes Klinikum Friedrichshain gefahren. Am 8.12.2010 wurde ein MRT gemacht und ein neues media Aneurysma gefunden.
Freitag, am 10.12.2010 wurde eine Angiografie zur Bestätigung gemacht. Es fand sich sowohl das neue media Aneurysma, als auch ein neues pica Aneurysma.
Jetzt am Wochenende hatte ich Krankenhausurlaub und soll mich Montag den 13.12.2010 in der Neurochirurgie des Vivantes Klinikums Friedrichshain bei Prof. Moskopp vorstellen und stationär aufgenommen werden.

Es kotzt mich an, bin nur noch fertig, und dachte ich hätte 2003 und 2004 alles überstanden!!!

Ragazzi aus dem Epilepsie Forum schrieb mir dazu folgenden supertollen Text:

Ich wünsche dir ganz viel Kraft Susanne. Du hast es immer wieder geschafft und wirst das auch diesmal schaffen.

Da du an Gott glaubst … vielleicht kann dir dieser Text etwas Kraft geben.

Eines Nachts hatte ich einen Traum…..

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn…
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben…
Und jedes mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn…
Als das letzte Bild an meinen Augen vorüber gezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war….
….und dies waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
“Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein…
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist…
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?”
Da antwortete er:
“Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten…
…dort wo Du nur eine Spur gesehen hast…
…da habe ich dich getragen.”

Liebe Grüße und alles Gute für die kommende Zeit!
ragazzi

Darüber habe ich mich riesig gefreut.

Hier sind meine Seiten zu den Aneurysmen http://www.susili.de/14kontakt-op.html

Nachtrag:
jetzt bin ich schlauer. Das pica Aneurysma muß gecoilt (Platindraht wird über die Leistenarterie zum Knäuel in das Aneurysma geschoben) werden, evtl. muß ein Stent in die Hirn Arterie geschoben werden. Damit der Blutfluß gewährleistet bleibt, und es nicht zu Verklumpungen kommt, muß ich Blutverdünner über mindestens 1 Jahr schlucken.
Mit Blutverdünner kann aber nicht operiert werden, deshalb wird vorher das media Aneurysma geclippt.
Freitag, den 17.12.2010 ist der Clipping Termin – also die große OP mit Schädel aufsägen etc…
Boah, mir ist schon ganz anders.
Euch alles Gute und liebe Grüße,
Susanne

################

Nachtrag:
heute am 24.12.2010 bin ich aus dem Vivantes Krankenhaus Friedrichshain entlassen worden. Herrn Prof. Dr. Moskopp’s OP an dem von ihm geclippten media Aneurysma hat wunderbar geklappt. Es geht mir sehr gut. Montag am 27.12.2010 werden die Fäden gezogen. Ich bin sehr glücklich, alles ist bisher gut verlaufen.
Media Aneurysma

Queen Mary 2 Kompendium

Geschrieben von am 2. Dezember 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Queen Mary 2

Endlich habe ich mich hingesetzt und all die schönen Queen Mary 2 Seiten für die Homepage aufbereitet. Ich hoffe es gefällt Euch.

Hier geht’s zum Queen Mary 2 Kompendium

Baukosten: knapp 870 Millionen Euro.

Länge: 345.0m Breite: 41.0m
Tiefgang: 9.95m Höhe: 72m
Decks: 17 BRZ: 142200
Besatzung: 1254 Passagiere: 2514
Balkonkabinen: 944 Kabinen: 1310
Restaurants: 5 Pools: 5
Geschw.: 30.0 Kn = 55,56km/h

Reederei : Cunard Line
Heimathafen : Southampton
Flagge : Großbritannien
Bauwerft : Alstom, St.Nazaire ( Frankreich )
Bau-Nr. : G 32
Bauauftrag : 6. November 2000
Kiellegung : 4. Juli 2002
Ausdockung : 21. März 2003
Probefahrten : ab 25. September 2003
Ablieferung : 26. Dezember 2003
Taufe : 8. Januar 2004
Jungfernreise : 12. Januar 2004
1.Überholung : ab 8.11.2005 bei Blohm & Voss, Hamburg

Frank Zanders 16. Weihnachtsfeier für Obdachlose

Geschrieben von am 29. November 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Info *.pdf

Frank Zanders 16. Weihnachtsfeier für Obdachlose

16. Weihnachtsfeier für Obdachlose
Jedes Jahr, wenn die ersten Lebkuchen in den Regalen stehen, wissen wir genau, es geht wieder in die heiße Phase der Planung für eine der ungewöhnlichsten aber auch wichtigsten Veranstaltungen der Stadt Berlin. Auch in diesem Jahr wird Frank Zander mit seiner Familie und vielen Freunden eine Weihnachtsfeier für ca. 2.700 Obdachlose und arme Menschen arrangieren, bei der es
neben dem traditionellen Gänseessen und Live-Musik auch wieder zur Verteilung von Sachspenden in Form von warmen Kleidern, Schlafsäcken, Getränken oder anderen nützlichen Dingen kommen wird.

Der Termin für 2010 steht fest: Die Feier wird am 21. Dezember im Estrel Convention Center in der Sonnenallee 225 stattfinden, und Familie Zander würde sich über tatkräftige Unterstüzung freuen, denn es gibt wieder viel zu tun.

Bitte setzen Sie sich mit dem Büro – Tel.: (030) 225 01 155 oder mit Frank’s Sohn Marcus Zander – Tel.: (030) 883 61 87 in Verbindung, um mögliche Geld- oder Sachspenden zu besprechen.

Weitere Informationen zur Feier finden Sie unter:
www.obdachlosenfest.de

Witzlebenstr. 25
14057 Berlin
Tel: (030) 225 01 155
www.frankzander.de

Auszeichnungen für soziales Engagement:
Bundesverdienstkreuz 2002, silbern. Ehrennadel v. Berlin, Berliner d. Jahres 2008, Bürgermedaille, Grenander Award.

Kooperiert wird auch dieses Jahr wieder mit dem “Diakonischen Werk” und es besteht die Möglichkeit, ggf. Spendenquittungen zu erhalten.

Spendenkonto:
Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg e.V.
Bank für Kirche und Diakonie
BLZ: 350 601 90 / Kto.-Nr.: 44 44 0
Kennwort: Weihnachten mit Frank

Der besondere Adventskalender

Geschrieben von am 25. November 2010 | Abgelegt unter Allgemein

der besondere Adventskalender

Hallo liebe Gäste,

Totensonntag ist vorbei. Dieses Jahr gedachte ich meiner Eltern. Mein Vater verstarb dieses Jahr am 16. Mai; bereits am 26.2.2002 verstarb meine Mutter.
Mein besonderer Adventskalender, der stündlich automatisch eine neue Seite enblendet, ist jetzt endlich online.
Ich wünsche Euch viel Freude.

Herzliche Grüße, Susanne

Papst erlaubt Kondome

Geschrieben von am 21. November 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Na endlich bewegt sich etwas, dpa berichtet schier unglaubliches:

Papst: Kondom in manchen Fällen gerechtfertigt
Rom (dpa) – Papst Benedikt XVI. rückt offensichtlich von einer völligen Ablehnung von Kondomen als Verhütungsmittel ab. In einigen einzelnen Fällen könnten Präservative gerechtfertigt sein, sagt das katholische Kirchenoberhaupt in einem Buch. Als Beispiel nennt Benedikt Prostituierte, die auf Kondomen bestehen. Das geht aus Auszügen des Buches hervor, die von der katholischen Zeitung «Osservatore Romano» veröffentlicht wurden. Doch sei dies nicht der Weg, um die tödliche HIV-Infektion wirklich zu besiegen, wird Benedikt zitiert.

Meine Seite dazu

Spaß mit Google Maps

Geschrieben von am 19. November 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Frank ist da grad über was gestolpert. Die Leute bei Google haben wohl echt Spass.

1. Öffne Google Maps
2. Route berechnen
3. ‘Japan’ als Start
4. ‘China’ als Ziel
5. Scroll runter bis Punkt ’43’, lies und lache

oder noch besser:

1. Öffne Google Maps
2. Route berechnen
3. ‘Honolulu’ als Start
4. ‘Los Angeles’ als Ziel
5. Scroll runter bis Punkt ’12’, lies und lache

Viel Vergnügen!

Friedensgebet am kommenden Montag 17:00 Uhr

Geschrieben von am 18. November 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Ihr Lieben alle miteinander,

In ganz Deutschland wird am kommenden Montagnachmittag um 17 Uhr für den Frieden in unserem Land gebetet, dass der Terror und die Angst keine Macht über uns gewinnt.

Geht einfach mit einer brennenden Kerze auf die Straße – da wo Ihr um 17 Uhr seid,- und schaut Euch um: es werden andere kommen und Euch suchen, und Ihr werdet in kleinen oder größeren Gruppen – aber immer mit Jesus in Eurer Mitte – den Herrn bitten:

Dein Reich komme, Dein Wille geschehe. Bleibe bei uns. Gib uns Deinen Frieden. Und hilf uns, auch in unseren Feinden das Feuer Deiner Liebe zu entzünden.

Es ist doch gerade erst 21 Jahre her, dass solche Gebete Mauern zum einstürzen gebracht haben.

Mache dich auf und werde Licht! Und gib (sende) es weiter. Dann „werden sie kommen, von Osten und von Westen…“

Herzliche Grüße
Susanne

Blinde Kuh

Geschrieben von am 14. November 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Blinde Kuh.

O liebliche Therese!
Warum seh’ ich so böse
Mit offnen Augen dich?
Die Augen fest verbunden,
Hast du mich gleich gefunden,
Und warum fingst du eben — mich?

Du faßtest mich auf’s beste,
Und hieltest mich so feste,
Ich sank in deinen Schooß.
Kaum warst du aufgebunden,
War alle Lust verschwunden;
Du ließest kalt den Blinden los.

Er tappte hin und wieder,
Verrenkte fast die Glieder,
Und alle foppten ihn.
Und willst du mich nicht lieben;
So geh’ ich stets im Trüben,
Wie mit verbundnen Augen hin.

Johann Wolfgang von Goethe

Der Herbst – ein Maler

Geschrieben von am 30. Oktober 2010 | Abgelegt unter Allgemein

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Herbst auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg

Jetzt ist es Herbst

Jetzt ist es Herbst,
Die Welt ward weit,
Die Berge öffnen ihre Arme
Und reichen dir Unendlichkeit.
Kein Wunsch, kein Wuchs ist mehr im Laub,
Die Bäume sehen in den Staub,
Sie lauschen auf den Schritt der Zeit.

Jetzt ist es Herbst,
das Herz ward weit.
Das Herz, das viel gewandert ist,
Das sich verjüngt mit Lust und List,
Das Herz muss gleich den Bäumen lauschen
Und Blicke mit dem Staube tauschen.
Es hat geküsst, ahnt seine Frist,
Das Laub fällt hin, das Herz vergisst.

Max Dauthendey
(1867 – 1918)

Eine kleine Lebensphilosphie

Geschrieben von am 20. Oktober 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Eine kleine Lebensphilosphie

Suche keine Glücksgefühle, suche das wertvolle Leben. Dann wirst du dich manchmal glücklich fühlen und manchmal nicht.

Frage dich nicht: “Wie will ich mich fühlen?” Frage dich: “Wie will ich leben?”

Wenn du liebst, wenn du arbeitest, wenn du die Welt kennen lernst, wirst du Schmerz erleben. Und Angst. Und Traurigkeit. Liebst du nicht, arbeitest du nicht und verschließt du dich vor der Welt, weil du den Schmerz und die Angst und die Traurigkeit nicht spüren willst, wirst du leiden. Und dieses Leid wird ein stumpfes, lähmendes, erdrückendes Leid sein. Das Leid, zu leben ohne lebendig zu sein.

Dein Verstand ist wichtig. Du brauchst ihn. Aber er ist nicht immer dein Freund. Und vor allem: Er soll dir dienen, er ist dein Werkzeug – und nicht umgekehrt. Er neigt dazu, das zu vergessen. Vergiss du es nie.

Deine Gefühle sind wichtig. Du brauchst sie. Geh gut mit ihnen um. Aber denk daran: Sie sind Spuren deiner persönlichen Geschichte. Nicht mehr und nicht weniger.

Du bist ein Mensch, keine Maschine. Erwarte niemals, eine Maschine zu sein. Keine Angst zu haben, kein Herzklopfen, keine Zweifel, keinen Schmerz – das können Maschinen. Menschen nicht. Jedenfalls keine lebendigen.

Du musst nicht der Beste sein, nicht der Klügste, nicht der von sich am meisten Überzeugte. Du wirst dich viel kritisieren. Das ist gut so. Du brauchst deine Zweifel, auch die an dir selbst. Aber gehe gut mit dir um. Sei anteilnehmend, offen, tröstend und liebevoll, zu anderen und zu dir selbst. Lerne zu verzeihen. Dir selbst und anderen.

Schöpfe aus deinen Erfahrungen, mache dir das im Leben Gelernte zunutze. Nutze deine Vergangenheit, aber benutze sie nicht als Waffe gegen andere und auch nicht als Entschuldigung dafür, dass du nicht das Leben lebst, das du leben könntest.

Akzeptiere deine Vergangenheit. Sie ist nicht mehr zu ändern.

Akzeptiere, dass das Leben die Karten nicht gerecht verteilt. Du kannst dich über die Karten beklagen, die du bekommen hast. Du kannst sie hinwerfen. Oder du kannst sie annehmen und spielen. Du hast die Wahl.

Den Text von Psychologe Matthias Wengenroth hat Ragazzi im Epilepsieforum gepostet.

Geschützt: Muss ich erst krank sein

Geschrieben von am 11. Oktober 2010 | Abgelegt unter Allgemein

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Lütt Anna Susanna

Geschrieben von am 11. Oktober 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Lütt Anna Susanna

Anna Susanna, stah op un bööt Füür!
Och nee, mien leev Moder dat holt ist to düür.
Fide ra la la la, fide ra la la la,
Och nee, mien leev Moder dat holt ist to düür.

2. Schüür mi den Grapen und feeg mi dat Huus,
Hüüt Avend kaamt dree Jungesellen in’t Huus.
Fide ra la la la, fide ra la la la,
Hüüt Avend kaamt dree Jungesellen in’t Huus.

3. Wüllt se nich kamen, so wüllt wi jüm haaln,
Mit Peer und mit Wagen, mit Iesen beslaen.
Fide ra la la la, fide ra la la la,
Mit Peer und mit Wagen, mit Iesen beslaen.

4. Künnt se nich danzen, so wüllt wi’t jüm lehrn,
Wi wüllt jüm de Tüffeln in Botter ümkehrn.
Fide ra la la la, fide ra la la la,
Wi wüllt jüm de Tüffeln in Botter ümkehrn.

5. Künnt se nich küssen, denn mööt wi’t jüm lehrn,
Wi wüllt jüm dat Maulwark in Botter insmeern.
Fide ra la la la, fide ra la la la,
Wi wüllt jüm dat Maulwark in Botter insmeern.

Die Regenbogenbrücke

Geschrieben von am 4. Oktober 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Die Regenbogenbrücke
Verfasser unbekannt

Es gibt einen Platz in der Ewigkeit, noch auf dieser Seite des Himmels, den man Regenbogenbrücke nennt. Wenn ein Tier stirbt, das eng mit jemandem zusammengelebt hat, begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke. Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere Freunde, damit sie laufen und zusammen spielen können. Es gibt Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden. Alle Tiere, die alt waren sind dort wieder jung und alle die krank waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit vergeht. Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einer Kleinigkeit; Sie vermissen jemanden bestimmtes, jemanden, den sie zurückgelassen haben. Sie alle laufen und spielen, aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut. Die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper ist unruhig. Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller. Noch bist du wie ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn du und dein Freund sich dann endlich treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Die glücklichen Küsse regnen über dein Gesicht, deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und du siehst einmal mehr in die treuen Augen deines Hundes, die du lange nicht mehr gesehen, die du aber niemals aus deinem Herzen gelassen hast. Nun seid ihr wieder zusammen und werdet nie wieder getrennt sein, denn nun geht ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke.

Wünschen wir nicht es wäre so?

Elias Canetti – Zitate

Geschrieben von am 22. September 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen.

Wer von all seinen Gewohnheiten Kenntnis nähme, wüßte nicht mehr, wer er ist.

Es gibt keinen Schmerz, der nicht zu übertreffen wäre, das einzig Unendliche ist der Schmerz.

Wie leicht sich das sagt: sich selber finden! Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht!

Tiere sind schon darum merkwürdiger als wir, weil sie ebensoviel erlebt haben, es aber nicht sagen können. Ein sprechendes Tier wäre nicht mehr als ein Mensch.

Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden. Aber weiß man denn, was draus wird, wenn sie nicht verändert werden?

Ein niederschmetternder Gedanke: daß es vielleicht überhaupt nichts zu wissen gibt; daß alles Falsche nur entsteht, weil man es wissen will.

Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht aber immer nur von sechs oder sieben.

Feig, wirklich feig ist nur, wer sich vor seinen Erinnnerungen fürchtet.

Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst – aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.

Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.

Der Beweis ist das Erb-Unglück des Denkens.

Immer zierlicher die Uhren, immer gefährlicher die Zeit.

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