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Koran 1 Sure 1 bis Sure 24 - Koran 2 Sure 25 bis Sure 114 - Satellitenbild der Kaaba in Mekka

Satellitenbilder der Kaaba in Mekka

Die Kaaba in Mekka

Eine Information von http://www.musliminfo.de/Islam/kaaba.html Die Kaaba (arab.: Würfel) ist ein würfelförmiges Gebäude im Hof der Moschee von Mekka im heutigen Saudi-Arabien. Sie wurde vom Propheten Abraham und seinem erstgeborenen Sohn Ismael (as) erbaut. Die Kaaba steht auf dem Platz, auf dem Adam, der erste Mensch und Prophet, das erste Haus gebaut hatte nach Gottes Anweisung. Gott sagt im Koran:

"Wahrlich, das erste Haus, das für die Menschen gegründet wurde, ist das in Mekka - ein gesegnetes und eine Leitung für die Menschen. In ihm sind deutliche Zeichen - die Stätte Abrahams. Und wer es betritt, ist sicher. Und der Menschen Pflicht gegenüber Allah ist die Pilgerfahrt zum Hause, wer da den Weg zu ihm machen kann. Wer aber ungläubig ist - wahrlich, Allah ist nicht auf die Welten angewiesen." [Sure 3: Verse 96-97]

In der Ost-Ecke der Kaaba ist der schwarze Stein, ein Stein aus dem Paradies, eingelassen. Er wird von Pilgern berührt und geküßt, da der Prophet Mohammed sagte, daß dieser Stein am Tage des Gerichts für diejenigen Zeugnis ablegen wird, die ihn geküßt oder berührt haben.

Eines Tages erhielt der Prophet Mohammed während des Gebets die Offenbarung, fortan das Gebet in Richtung der Moschee, in der die Kaaba steht, zu verrichten, und zwar durch folgenden Vers des Koran:

"Wir sehen dich oft dein Gesicht gen Himmel wenden; also werden Wir dich zu einer Gebetsrichtung kehren lassen, die dir gefällt. So wende dein Gesicht in Richtung der Heiligen Moschee; und wo immer ihr seid, wendet eure Gesichter in ihre Richtung. Und diejenigen, denen die Schrift gegeben ward, wissen wohl, daß dies die Wahrheit von ihrem Herrn ist; und Allah ist nicht achtlos demgegenüber, was sie tun." [2:144]

So wenden sich seither alle Muslime auf dem ganzen Erdball in diese Richtung zum Gebet, mindestens fünfmal am Tag, wissend, daß sie damit einen gesegneten Ort auf dieser Welt anvisieren, das Haus Gottes. Allah selbst hat es einst gegen die Armee der Leute des Elefanten verteidigt, kurz vor der Geburt des Propheten Mohammed, woran Gott später in einer ganzen Sure erinnert:

"Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfahren ist? Hat Er nicht ihre List mißlingen lassen und Vögel in Scharen über sie gesandt, die sie mit brennenden Steinen bewarfen, und sie dadurch wie abgefressene Saat gemacht?" [105:1-5]

Und Gott läßt die Menschen auffordern:

"So sollen sie denn dem Herrn dieses Hauses dienen, Der sie speist, nachdem sie gehungert haben, und ihnen Sicherheit gewährleistet, nachdem sie in Angst lebten." [106:3-4]

Unser Leben als Gottesdienst zu begreifen und zu erfüllen ist das Kernziel des Islam, des sich in Frieden Ergebens. Eine Hilfe dazu ist die Pilgerfahrt, bei der jeder Muslim, wenn möglich, mindestens einmal in seinem Leben dieses Haus Gottes besucht, um wie Abraham und Mohammed zu rufen: "Labaik Allahumma labaik!" - "Hier bin ich, o Gott, hier bin ich!"

Die Kaaba ist damit im Islam ein Symbol für die Gottergebenheit des Menschen, und hilft durch die Bestimmung als Richtung für die täglichen Gebete, sich Gottes in allen Lebensbereichen vom Alltag bis hin zu besonderen Anlässen zu erinnern.
 

Ein Auszug aus dem Heligen Koran zu diesem Thema: Sure 2, Verse 124-144

Das war eine Information von http://www.musliminfo.de/Islam/kaaba.html

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Jetzt eine Information zum Islam vom Islamischen Zentrum Aachen http://islam.de/72.php - als ich ihn etwa Anfang 2006 übernahm, war der Text umfangreicher:

Was ist Islam?

"Sprich:
Mein Gebet und
mein Opfer,
mein Leben und
mein Tod
gehören Allah,
dem Herrn der Welten."

(Koran 6/162)

Das Gottesbild

Der Islam verkündet die reinste Form des Monotheismus. Allah ist der eine Gott; Er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Er ist unvergleichlich und nichts ist ihm auch nur ähnlich. Nichts geschieht ohne seinen Willen. Er ist der Erste, der Letzte, der Ewige, der Unendliche, der Allmächtige, der Allwissende. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Er ist der Gerechte, der Allerbarmer, der Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, Preiswürdige, der Wahrhaftige. Er ist der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen Eigenschaften.
Alle diese, und noch andere im Koran erwähnten Eigenschaften Gottes, müssen in ausgewogener Weise betrachtet werden, ohne daß die eine Eigenschaft zugunsten einer anderen vernachlässigt wird, oder zum Nachteil einer anderen überbetont wird; denn Allah allein hat sich mit all diesen Namen benannt.

Einheit der Religionen

Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religionen. Nach seiner Lehre sind dem meschlichen Geist, trotz seiner großen Möglichkeiten, bestimmte Grenzen gesetzt, die er weder mit den exakten, noch mit empirischen Wissenschaften überschreiten kann. So liegt für den Menschen das sichere Wissen um die letzten Wahrheiten jenseits dieser Grenzen, und die einzige Quelle, die dem Menschen für die Erreichung dieses Wissens offen steht, ist die göttliche Offenbarung, die ihm von Anbeginn der Zeit zur Verfügung stand.
Die Propheten des Einen Gottes erschienen im Verlauf der Geschichte in jedem Land und bei jeder Gemeinschaft und überbrachten den Menschen die Weisungen Gottes. Die Menschheit wurde so auf die endgültige und an die ganze Welt gerichtete Botschaft stufenweise vorbereitet. Diese letzte göttliche Offenbarung, die durch den letzten Propheten Muhammad überbracht wurde, berichtigt und ergäntzt alle inzwischen durch menschiche Schwächen veränderten Botschaften. Allein diese letzte Botschaft ist wissenschaftlich beweisbar, bis auf den heutigen Tag den Menschen unverfälscht zugänglich.
Alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses Jesus bis hin zu Muhammad sind die Propheten, an die der Muslim glaubt und die er ohne Unterschied verehrt. Alle göttlichen Offenbarungen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis des einen Gottes; nur ist der Koran die letzte dieser Offenbarungen, die unverfälscht geblieben ist, und die all das enthält, was der Mensch zu einem gottgewollten Leben benötigt.

Einheit der Botschaft

Der Islam lehrt die Einheit der gesamten Menschheit. Er betont, daß Unterscheidungen nach Rassen, Hautfarben, Sprachen usw, niemals den Grund für Übelegenheitensansprüche einer Gruppe gegenüber einer anderen bilden können. Die einzige, wirkliche Unterscheidung zwischen den Menschen ergibt sich auf geistig sittlicher Ebene, nämlich die Unterscheidung nach Rechtschaffenheit und Gottesehrfurcht.

Allumfassender Lebensweg

Der Islam ist ein allumfassender Lebensweg, der sich auf alle Bereiche des menschlichen Daseins erstreckt und der in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Natur, ihren Gesetzen und ihren Anforderungen steht. Islam ist das in die Praxis umgesetzte Wissen um die Existenz Gottes, die Wahrhaftigkeit seiner Propheten, seiner Bücher, seiner Engel und des Lebens nach dem Tode.
Ein Muslim ist derjenige, der die Gesetze Gottes in allen Lebenssituationen befolgt, und die islamische Gesellschaft ist die nach Wissen um den Willen Gottes strebende Gemeinschaft der jeder Einzelne direkt und ohne Vermittlung eines Priesters mit Gott in Verbindung steht. Und schließlich ist die islamische Gesellschaft die jedem Nichtmuslim größte Tolerenz entgegenbringende Gemeinschaft der Gottgläubigen, denn das Wort Islam hat sowohl die Bedeutung Unterwerfung unter den Willen Allahs, als auch die Bedeutung Frieden .

Vollständiges Rechtssystem

Der Islam gibt der Menschheit ein vollständiges Rechtssystem, denn obwohl sich der Islam an das Geistige im Menschen wendet und ihm vor allem ein ethisches Ideal bietet, beachtet er gleichzeitig das Materielle im Leben der Menschen in ausgewogener Weise. Die islamische Gesetzgebung vereint harmonisch geistige und materielle Elemente.
Ob ein Muslim in der Moschee betet, auf dem Markt seine Ware verkauft, Staatsgeschäfte leitet, zu Gericht sitzt oder im Kreis seiner Familie ist, immer wird seine Handlungsweise von dem einen, ewigen und immergültigen Gesetz Gottes bestimmt, von dem Gesetz, dessen Hauptgrundlagen in der göttlichen Offenbarung, dem Koran, und in den Überlieferungen vom Propheten Muhammad niedergelegt sind, und welches der muslimischen Gemeinschaft zu jeder Zeit und Epoche einen breiten Spielraum für Interpretationen einräumt.

Die Familie

Der Islam mißt der Familie innerhalb seines Sozialsystems die weitaus größte Bedeutung bei. Im Verhältnis zwischen Mann und Frau ist die Ehe die einzige legale Form des Zusammenlebens. Jeden intimen außerehelichen Verkehr zwischen den Geschlechtern lehnt der Islam ab.
Mann und Frau vervollkommen sich gegenseitig, um in der Ehe einen gemeinsamen Beitrag zum Aufbau einer gesunden Gesellschaft zu bringen. Um den Aufbau einer gesunden Familie zu gewährleisten, verteilt der Islam die Verantwortungen in der Familie zwischen Mann und Frau. Während der Mann für den Unterhalt verantwortlich ist, ist die Frau bemüht, ihre Kinder in einer Atmosphäre der Fürsorge und Liebe zu erziehen, und das Haus zu einem Hort der Geborgenheit zu gestalten.

Die Vernunft

Der Islam betrachtet die Vernunft als ein kennzeichendes Merkmal des Menschen und als eine Gabe Gottes. Sie ist der Grund für die Verantwortlichkeit des Menschen vor Gott und gleichzeitig sein Führer in allen Lebenssituationen. Weil der Islam der Vernunft einen so bedeutenden Platz einräumt, gibt es für mystische Kulte und Dogmen keinen Platz in ihm.

Islam und Wissenschaft

Der Islam macht das Streben nach Wissen zur Pflicht eines jeden Muslims. Er geht sogar so weit, die wissenschaftliche Arbeit zum Gottesdienst zu erheben. In ständigen Appell fordert der Koran den Menschen dazu auf, die Natur zu erforschen, damit er die Existenz Gottes und Seine Eigenschaften erkennt. Im Koran findet der Muslim die Grundlagen und Richtlinien für ein wissenschaftliches Forschen. Die einzige Einschränkung auf diesem Gebiet bestehet darin, daß die Forschung selbst nie zum Ziel werden darf, sondern immer ein Mittel zur Erreichung menschlichen Fortschritts und zur Vervollkommnung der Moral bleiben muß.

Ziele des Islam

Der Islam befaßt sich nicht nur mit dem ewigen Leben im Jenseits, sondern er richtet sein Augenmerk in gleichem Maße auch auf das diesseitige Leben. Sittliche Vollkommenheit, sozialer Fortschritt, wirtschaftliche Gerechtigkeit, zwischenmenschliche Liebe und Barmherzigkeit, politische Vernunft und Friede sind Ziele, die der Islam zur Erreichung wahren menschlichen Glücks in diesem Leben zu verwirklichen sucht.

Pflichten des Muslims

Der Islam schreibt den Gläubigen das tägliche Gebet vor. Dadurch wird neben der äußeren Reinigung durch Waschung auch die Reinigung der Seele erzielt. Die Vermögensabgabe (Zakat) ist nicht nur ein Faktor des sozialen Systems des Islam, sondern auch gleichzeitig ein Mittel zur seelischen Entlastung, denn sie soll allein aus dem Glauben an Gott gezahlt werden. Das vorgeschriebene Fasten im Monat Ramadan gibt dem Gläubigen nicht nur ein Mittel zur Erlangung von Selbstbeherrschung. Die Pilgerfahrt nach Mekka schließlich läßt den Gläubigen die wahre Hinwendung an Allah, die Opferbereitschaft und die Brüderschaft der Muslime aus aller Welt spüren. Neben diesen vier Hauptpflichten, die dem Gläubigen vorgeschrieben sind, gibt es im Gesetz Gottes noch viele andere Gebote und Verbote, die dem Menschen den Weg zu einem glücklichen Leben in dieser Welt und einem gottnahen ewigen Leben im Jenseits weisen. Somit kann jede Arbeit des Menschen zum Gottesdienst werden, nämlich dann, wenn sie gemäß dem Willen Gottes und mit der aufrichtigen Absicht durchgeführt wird.

Dieser Text wurde vom

Islamischen Zentrum Aachen - (Bilal Moschee) e.V. - Prof. Pirlet Str. 20, 52074 Aachen - Tel. 0241-889060

in der Schriftenreihe Kenne den Islam als Blatt Nr. 1 in der 3. überarbeiteten Ausgabe im Mai 1989 veröffentlicht.

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