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Hambacher Fest

175 Jahre Hambacher Fest - eine Artikel- und Schriftensammlung 11

Das Hambacher Fest - Hambacher Schloss

Das Hambacher Fest

Die Ausstellung im Hambacher Schloß thematisiert das politische Hauptereignis des Vormärzes: das Hambacher Fest, die Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland.

Warum wurde gerade die Pfalz Ort des Protestes?

Seit 1797 gehörte die Pfalz zur französischen Republik. Es entstand eine Gesellschaft, die sich an den Ideen der Französischen Revolution, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, orientierte. 1816, nach dem Wiener Kongreß, wurde die linksrheinische Pfalz dem Königreich Bayern zugeschlagen. Das französische Verwaltungs- und Justizsystem blieb jedoch bestehen. Dennoch engte die bayerische Obrigkeit die verbrieften Rechte der Pfälzer ein. Enorm hohe Steuern und ein ungerechtes Zollsystem, das den Export von Wein und Tabak aus der Pfalz behinderte, führten zu großer wirtschaftlicher Not. Zusätzlich stürzten Mißernten die Menschen in bittere Armut.

"...während den Tagen des Hambacher Festes hätte mit einiger Aussicht guten Erfolges die allgemeine Umwälzung in Deutschland versucht werden können. Jene Hambacher Tage waren der letzte Termin, den die Göttinn der Freyheit uns gewährte..." Heinrich Heine zum Hambacher Fest am 27. Mai 1832

1830 gab die Julirevolution in Paris dem bürgerlichen Freiheitsgedanken einen neuen Impuls. Um die freiheitlichen Bestrebungen zu unterbinden, schränkte die bayerische Obrigkeit in der Pfalz die Rechte der Bürger, insbesondere die Pressefreiheit, immer mehr ein. Zensur und Druckverbote waren an der Tagesordnung. Liberale Bürger und Journalisten aus der Pfalz gründeten zur Abwehr dieser Presseverbote 1832 den "Deutschen Preß- und Vaterlandsverein", der in kürzester Zeit über 5.000 Mitglieder zählte. Die Publizisten Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Johann Georg August Wirth zählten zu den führenden Köpfen des deutschen Preßvereins.

Siebenpfeiffer und Wirth sowie der deutsche Preßverein organisierten am 27. Mai 1832 ein Volksfest - politische Versammlungen waren verboten - auf dem Hambacher Schloßberg. Dem Festaufruf folgten nahezu 30.000 Menschen: Franzosen, Polen und Pfälzer, Männer und Frauen, Abgeordnete, Studenten, Handwerker und Bürger, Bauern und Winzer zogen singend, mit wehenden Fahnen hinauf zur Hambacher Schloßruine. Freiheit, Bürgerrechte und nationale Einheit waren die Hauptforderungen der Hambacher Redner. Die Farben Schwarz-Rot-Gold der mitgeführten Fahnen sollten später die Nationalfarben Deutschlands werden.

Die Dauerausstellung verdeutlicht die Aufbruchstimmung jener Tage. Hambacher Objekte, Fahnen, eine Druckerpresse und zeitgenössische Dokumente lassen das Hambacher Fest wieder lebendig werden. Multimediale Informationssysteme illustrieren die Ereignisse der Hambacher Bewegung bis hin zur ersten deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche am 18. Mai 1848.

Das Hambacher Fest 1832 und die Paulskirche 1848 sind Meilensteine in der Entwicklung der Demokratie in Deutschland und Stationen der Freiheit auf dem Weg nach Europa.

Quelle: http://www.hambacher-schloss.de/html/Die_Ausstellung/Das_Hambacher_Fest.htm

Animierte Flagge von http://www.nationalflaggen.de, Lieder von http://www.burschenschaft.de/studentenlieder/index.htm

 

Können diese Augen lügen ???

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