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Starke und unregelmäßige Verben, .. bitte hier klicken...daran hätte Marc Twain seine helle Freude ...:-))) ....

Rhetorische Stilmittel... bitte hier klicken ...

Dunkel war´s der Mond schien helle...

Dunkel war's, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Auto blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blondgelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schachtel,
Zählte kaum erst sechzehn Jahr,
Und sie aß ein Butterbrot,
Das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Nachttopf saß
Und seine Morgenzeitung las.

 

"Dunkel war’s der Mond schien helle" - Erklärungen zu Oxymoron und Paradoxon

Hier sind die Varianten eines Spottgedichts aufgeführt, dessen Autor unbekannt ist. Dieses Gedicht gibt es in vielen Varianten und es wird spekuliert, ob Goethe, Lewis Carroll oder Christian Morgenstern der Urheber ist, dies aber ohne jede Belege. Wahrscheinlich stammt es aus dem sächsischen Volksmund aus der Zeit um 1850. Dieses Spottgedicht ist ein exzellentes Sprachspiel das von seinen Oxymora und Paradoxien lebt.

http://de.wikisource.org/wiki/Dunkel_war's,_der_Mond_schien_helle

Ein Oxymoron (griechisch: oξύμωρος aus oxys: scharf(sinnig) und moros: dumm; Mehrzahl: Oxymora) ist eine rhetorische Figur, bei der eine Formulierung aus zwei (mitunter nur scheinbar) gegensätzlichen, einander widersprechenden oder gegenseitig ausschließenden Begriffen gebildet wird. Ebenso ist das Oxymoron, als eine rhetorische Figur, auch in ganzen Satzgebilden wiederzufinden.

Ein verbreiteter Spezialfall des Oxymoron ist die Contradictio in adjecto (lat. „Widerspruch in der Beifügung“). Oft steht dabei ein Adjektiv, welches normalerweise ein Substantiv näher erläutert, im Widerspruch zu diesem.

Im Deutschen kann die widersprechende Beifügung auch das Bestimmungswort eines zusammengesetzten Substantivs sein, das dem Grundwort widerspricht.

Das Gegenteil eines Oxymorons ist die Tautologie oder der Pleonasmus (z. B. „hegen und pflegen“, „voll und ganz“, „weit und breit“, „Null und nichtig“, „manuelle Handarbeit“, „weltweite Globalisierung“ und „tote Leiche“).

http://de.wikipedia.org/wiki/Oxymoron

 

Ein Paradoxon oder Paradox ([alt]griechisch παράδοξον, von παρα~, para~ - gegen~ und δόξα, dóxa - Meinung, Ansicht), auch Paradoxie (παραδοξία) genannt, ist ein spezieller Widerspruch. Man versteht darunter:

Widersprüchlichkeit als Folge der Negation von Selbstbezüglichkeit, d. h. wenn eine auf sich selbst anwendbare Aussage negiert wird. Eine solche selbstwidersprüchliche Aussage heißt in der Logik auch Antinomie. Ein Beispiel ist das Paradoxon des Eubulides:
Dieser Satz ist falsch. (sagt etwas über sich selbst aus, aber: ist er nun wahr oder falsch? Er ist wahr, wenn er falsch ist und falsch, wenn er wahr ist.)
in der Rhetorik eine Stilfigur, die in scheinbaren Widersprüchen eine tiefere Wahrheit veranschaulichen will (z.B. Oxymoron).
Beispiele:
Weniger ist mehr!
Phänomene und Fragen, die der menschlichen Intuition widersprechen. Hierzu gehört beispielsweise die alte Frage nach der Endlichkeit/Unendlichkeit von Raum und Zeit. Ein unendliches Universum widerspricht dem gesunden Menschenverstand ("das muss doch mal irgendwo angefangen haben") ebenso wie ein endliches ("was war vorher?"). Auch unter den Phänomenen, die die moderne Quantenmechanik thematisiert, zeigen viele diese Art von paradoxer Natur. Davon zu unterscheiden sind
Scheinbare Widersprüche, die sich bei genauerer Analyse auflösen. Das Paradoxe an dieser Art von Paradoxa ist, dass es eigentlich keine sind. Die Analyse scheinbarer Paradoxa, beispielsweise im Rahmen eines Gedankenexperiments, hat schon oft zu wichtigen Erkenntnissen in Wissenschaft, Philosophie und Mathematik geführt. Der Widerspruch besteht dabei oft zwischen der intuitiven und der exakten Lösung. Ein Beispiel hierfür ist das Ziegenproblem, das logisch und mathematisch exakt lösbar ist, aber der Intuition vieler Menschen, ihrem "gesunden Menschenverstand" widerspricht.
Einen unauflösbaren Widerspruch nennt man auch Aporie.

http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon

Was ist so schön, daß es wohl an den Pforten des Paradieses stehen könnte ???

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