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Jean Paul - Bemerkungen über den Menschen - Aphorismen 5

5. Bändgen - Bemerkungen über den Menschen - (Febr. 1803)

Ein Autor wird am dunkelsten, wenn er Sätze sagt, die er 1000mal dachte und die, in seinem Innern lang erzogen, er nicht erst auf dem Pulte erfand, wo er sie gab. Andere entwickeln sich und dem Leser zugleich die Sache.

Die Bücher machen nicht gut oder schlecht, nur besser oder schlechter.

Schlechte Autoren sollte man vor, gute nach ihren Büchern kennenlernen, um jenen die Bücher zu vergeben, und diese den Büchern.

Die Kinder sagen unzählige zarte Gefühle heraus, die die Erwachsenen auch haben, aber nicht sagen.

Was die Kraft-Menschen so wild gegen ihre Gegner macht - Herder, Fichte - ist, daß sie nie mit ihresgleichen kriegen müssen, sondern mit den untergeordneten.

Der Mensch schenkt am leichtesten nach dem Schenken.

Die zu gewissenhaften Autoren, die nichts wagen, haben den fast nicht bescheidnen Glauben, daß ihnen kein zweiter Autor entgegenarbeiten daß man ihnen aufs Wort glaube - dem Schreiber wie dem Sprecher steht stets ein anderer entgegen.

Wenn man nur einmal recht ins Bewundern hineingekommen - Moritz gegen Goethe - so gewinnt man so viel, als sei man selber der Gegenstand und mehr und reiner, weil man seine höchste Idee nun außer sich realisiert antrifft.

Wer bloß bürgerliche Steigerungen seines Glücks hat, muß immer größ(eres) wünschen; der Dichter etc. hat gleich das unendliche Glück vor sich.

Niemand glaubt leichter, in der Philosophie etwas verstanden zu haben - etwas sehr Schweres nämlich - als die Weiber.

Die Weiber wollen zu erziehen anfangen, wenn schon alles verzogen ist.

Weltumgang gibt nicht Erfahrung, höchstens diese jenen.

Die kleine Stadt sagt von der kleineren, sie sei noch nicht so verdorben - und so Tugend immer im Verhältnis der Kleinheit.

Wer ein rechtes Ideal, das er ins Leben ziehen will, im Geiste hegt, ist gegen d(as) Gift der Mode geschirmt, wie Schwangere gegen ansteckende Krankheiten.

Feststehende philosophische Worte sind gefährlich - man bringt sein ganzes Anschauungssystem darunter - und dann versteht man fremde Worte nicht, die man sonst verstände.

Wer sagt, er verachte, fängt's kaum an und hasset noch.

Wo die Menschen an Verstand übertroffen werden, glauben sie, es sei nur an Wissenschaft.

Weiber fragen soviel nach Sentenzen, weil sie kein System haben.

Der gute Mensch sogar drückt seine guten Maximen noch schärfer aus, als er sie übt.

Das Unglück der Weiber ist, daß sie nicht imstande sind, Männer so keck zu verachten als Weiber.

Wenn die Verleumdung oder das Gerücht schon das Unschuldigste falsch auslegt: wie schlimm (verdreht) muß sie erst sorglose Handlungen der Menschen, die sich absichtlich um keinen Schein bekümmern, ja gegen den Schein leben, aufnehmen und zusammensetzen. Glaube,

Sorgloser, sie wird noch etwas Schlimmeres daraus machen als du scheinen wolltest.

Glückliche Mädgen in der Ehe lieben schon Romane nicht mehr, weil sie nichts mehr auf sich beziehen können.

Eine Handlung ist fast eher durch eine entgegengesetzte aufzuheben als ein Wort durch ein Wort, wovon man das erste wieder für eine Handlung erst ausgeben muß.

Gelehrsamkeit auch darum so imponierend, weil man sie sich nicht durch eine willkürliche Anstrengung ersetzen (verschaffen) kann als das Gefühl, Genieblick usw.

Ein Dichter hat zwar die schnellsten Irrtümer, aber auch dafür die schnellsten Bekehrungen. Andere haben keinen Standort, um ihre Fehler zu übersehen, die sich von einem Tal ins andere verlieren.

Ein Schmeichler ist's selten aus bloßem Eigennutz, sondern aus Charakter; denn er schmeichelt Niedrigen wie Hohen.

Die Fürsten und alle Menschen lieben es weit mehr, wenn man etwas aus persönlicher als allgemeiner Rücksicht für sie tut, weil das Allgemeine leicht ebensogut ihr Feind werden kann.

Eigne Anmerkungen findet man zum Aufzeichnen oft bloß darum zu unbedeutend, weil man sie durch langes Herumtragen und Handeln darnach sich selber gemein gemacht.

Daß sich die Männer wundern über weibliche Niederlage, ist ein Lob für die Weiber; diese wundern sich nicht über den Angriff, ein Tadel für uns.

Man gebe manchem Selbstvertrauen, so ist er ein Weltmann.

Die Menschen widerlegen einander ewig nur Irrtümer, die der Gegner nicht behauptet.

Alle Menschen suchten die Wahrheit, wenn sie nur gewiß wüßten, daß sie sie fänden - z. B. in einem von einem Engel geschriebnen Buch.

Erstlich zur Seltenheit muß man sich machen, und damit man es bleibe in der Gesellschaft, zuweilen hintereinander keine Seltenheit sein.

Viele Handlungskühnheiten (z. B. Konferenz) kommen uns nur kühn und schwer vor, weil wir in der Ruhe sind, wie schlechtes Wetter unerträglich, wenn man aus der warmen Stube hinaussieht - ist man draußen, fragt man nichts darnach, weil man die Rüstung entgegensetzt.

In der Ehe ist es schädlich, wenn man, wegen Zank, sich seine Liebe, die man doch hat, zu äußern schämt, wie gegen Eltern.

Gerade die Menschen, die nicht verstanden werden, sprechen nicht gern davon oder doch traurig - hingegen die Jugend prahlt damit.

Bedeutende Menschen, die uns aber böse geschildert worden, nehmen uns, da wir ihnen stets ein unmoralisches Äußeres dazu liehen, stets bei der ersten Bekanntschaft ein wenig ein.

Oft gehört nichts dazu, den Ehemann zu stillen, der 100 Fehler vorwirft, als sie alle rein-denkend zuzugestehen.

Man liebt am schönsten und reinsten die Wesen, die nicht wiederlieben, Hunde, Kinder; Geliebte, von denen man nichts fodern kann.

Jede gute Neigung wirkt stärker, wenn sie sich durch Tun, als wenn [sie] sich durch Meiden zeigen muß.

Gerade der Freie sucht den Schein der Freiheit am wenigsten.

Die meisten achten sich nicht eher, als bis andere sie achten.

Kein Autor hört so gern das Lob eines fremden Autors als der, der ihn nachahmt.

Wer nicht sucht, wird bald nicht mehr gesucht.

Der rechte Charakter ist nicht mit Standhaftigkeit anfangen und nach den Umständen sich zu fügen - sondern wie die Römer, in jeder Verschlimmerung nicht um einen Fußbreit zu weichen.

Zur Lebensart gehört, daß man auch gegen sich höflich sei.

Nicht Dicke, aber 1 Fuß Länge mehr gibt immer ein Übergewicht des Ansehens.

Fremde sehen Eheweiber in Rücksicht des Gatten so falsch-verschönernd an wie Liebhaber die Mädgen.

Eine kurze Enthaltsamkeit ist schwerer als eine lange. Besser, von Sachen als von Menschen abzuhängen.

Nur in der höchsten Gleichgültigkeit oder höchsten Wärme (Hasse) kann man sich über Menschen irren; in beiden bemerkt man zu wenig.

Man vergibt ungern dem Demütigen ein gerechtes höheres Gefühl bei seinem Glückswechsel.

Die Eitelkeit nur hassenswert, wenn sie große Gegenstände zu ihrem Dienst mißbraucht, das Große um ihrentwillen affektiert; mit Kleinem darf man eitel sein, mit einer Schnalle, nicht mit einer großen Empfindung oder mit Mangel an Eitelkeit; daher man sie kleinen Menschen eher vergibt.

Das Individuelle entscheidet überall. Wie wenig kann jeder vom besten Helden brauchen! - Der Dichter gibt überall nur sittliche Momente, die jeder anwende!

Seltner und schwerer streitet man, um den andern zu bessern, als um die Wahrheit zu befriedigen (daher das Feindliche), als ob man nicht durch jenes sie am meisten befriedigte.

Alle weiche gegen Fremde nachgebende Menschen suchen sich eine Lüge ihrer Selbständigkeit durch Härte gegen die Ihrigen weiszumachen.

Wo viel Ehrgefühl, da ist viel Ehrgeiz; aber gar nicht umgekehrt.

Die kühnsten Autoren im Urteil über andere oder über Wissenschaften sind junge, die dadurch Autorität zu erlangen hoffen; da die alten dadurch ihre zu verscherzen fürchten.

Nirgends noch Vaterlandsliebe als bei gemeinen Leuten.

Der Mensch wird wie der Stahl hart - durch öfteres Abkühlen nach Erhitzung.

Der Mensch nimmt es schon übel (im ersten Anstoß), wenn man ihm überhaupt etwas übelnimmt.

Manche handeln poetischer als sie schreiben.

Man glaubt es gar nicht für möglich - daher die Zuversicht -, daß man etwas vergessen werde, wenn man sich dess(elben) eben erinnert.

Wenn die Mädgen früher in der Liebe Gründe anzunehmen scheinen: so handeln sie doch nur aus Liebe gegen den Gegenstand, der sie gibt, nicht aus Überzeugung - Ohne Liebe keine Gründe.

Man scheuet sich, dem jungen Kind den lateinischen Namen eines Tiers zu sagen, als wär ihm der erste deutsche Name nicht ebenso fremd.

Man kann vom Menschen Geschlechte zu schlecht denken und doch vom einzelnen immer zu gut.

Vielleicht wirft sich niemand mehr Schwäche vor als ein starker Mensch.

Die feinste Aufgabe im tätigen Leben ist die, ob man einer Sache zuvor-, oder erst nachzukommen habe.

Eine Frau läßt Geld herumliegen, nicht Kaffee.

Der, der einen Rat begehrt, hat meistens - schon durch die Zeit - eine Sache von allen Seiten beschauet; der Ratgeber von der ersten, die vortrat, da man ihn fragte. Und doch muß man fragen, um eben alle Seiten durch mehre(re) Augen kennenzulernen.

Der erste Bettler nach einer Feuersbrunst bekommt am meisten.

Weiber schildern gern dem Arzte alle Symptomen recht stark, als ob er dadurch besser kurierte oder lieber.

Man muß nie einen Tadel in ein Schimpf- oder Entscheidungswort kleiden, weil ein Wort - z. B. Schurke - den ganzen Menschen umfaßt und ein Leben abspricht, da der Mensch sich doch so vieler besserer Ziele bewußt ist und überhaupt, weil hier der Prozeß mit der Exekution angefangen und der Beweis vorausgesetzt wird, der erst bei dem Menschen zu führen ist. So muß man nie sagen: ich habe dir etwas Unangenehmes zu sagen, weil dieses die ganze Welt des Jammers umfaßt, von der uns doch nur eine glühende Kohle gegeben wird.

Gegen den Egoismus - zumal den feinsten - gibt es nun kein Mittel weiter als - Republik, Anteil an allem.

Wer irgendeine von diesen Bemerkungen weder in seinem Leben noch die Antizipation in seiner Seele hat: findet sie bloß leer oder nichts. Etwas anderes ist, wenn einer eine falsch findet.

Wenn sich ein großer Kopf euch zu unbedeutend darstellt: so glaubt nur, daß ers ist, weil er euch dafür hält.

Wer die Menschen nicht mehr liebt, findet wieder Liebe und Interesse an einem, der leidet. Der Schmerz führt uns die alte Liebe des ganzen Geschlechts zurück.

Die Begierde nach Geld kann sich sogar in einer edeln Seele entschuldigen - um nämlich von Menschen (nicht bloß von Sachen) frei zu bleiben, um gegen jene niederwerfende Ungleichheit eine Stütze zu haben.

Unter allen Arten von Liebe, die der Mensch hat - Eigen-, Kinder-, Menschen-Liebe - ist keine so schwach als die Wahrheitsliebe, für die er nicht einmal kleine Wunden der Eitelkeit sich gefallenläßt.

Wenn man in sich eine Veränderung gegen Irrtümer der vorigen Zeit bemerkt: so hält man sich nicht für irrfähiger darum, sondern jetzt für kräftiger, als ob die Vergangenheit nicht der Zukunft drohe.

Die Schwachheit (das Nachgeben, Verändern) der Männer macht die Weiber listig.

Man kann vieles als so scharfe Axiomen sagen, wodurch durch ein Leben gehandelt worden und werden soll, wenns recht geht, und welche unmöglich gerade bei Anlaß des Gesprächs können erfunden sein und werden - und die es doch sind.

Durch übertriebnes Lob (aus wahrem Herzen) wird niemals vor dem Gegenstand übertriebner Tadel (aus wahrem Herzen) gut und süß gemacht.

Alles ist eher in einem Staate ins Reine und Vollkommene zu bringen, Ausübung der Justiz - Rechte - Kammer -; nur die Besetzung der Stellen, zumal der hohen, offenbart sich als Fleck jedes Staats.

Nicht Mangel an Ideen - denn man hat immer welche -, sondern an neuen macht Langweile.

Man (ein Mann) kann zu leicht Anmerkungen, die auf die Menschheit passen, auf die Weiber allein machen und beziehen, weil diese mehr außer uns gehören und wir sie anschauen, die Männer aber in uns.

Der Wegreisende glaubt stets, weiter zu sein als der Dableibende.

Ach, aller Zank und Haß wäre geschlossen, wenn man sich bei dem Beleidiger mehr hell dächte, was er sich ist, als was er uns ist; wie er seinen Wert behauptet, wenn er irrend unsern bekriegt. Der Ehemann muß sich der Liebe seiner Frau gegen ihn erinnern, aber nicht als Liebe gegen ihn, sondern als Zeichen ihres Werts.

Nicht sowohl der Verstand kommt nicht vor den Jahren als die rechte geistige DenkFreiheit.

Derselbe Mann, der uns anfangs mit seinem Nachsprechen unserer Ideen Freude macht, wird uns in schwierigen Fällen lästig und verhaßt, wo er unserer Furcht nicht widerspricht und uns keinen Rat erteilt oder keine Hoffnung.

Mangel an Verschwiegenheit entsteht meistens aus Mangel an Redestoff.

Die Worte des Ehemanns wirken höchstens auf die Ehefrau, wenn er sie einer fremden vorsagt.

Das Altertum schrieb reiche, große, edle Worte auf - die Neuen mehr witzige. - Die jetzigen moralischen Anekdoten zeichnen mehr die Menschenliebe; die alten die Tapferkeit und jede Größe. Wir können überhaupt jetzt leichter einen Historiker als einen Plutarch ernähren.

Ein Mann hält die Bücher rein, nicht die Westen, Weiber umgekehrt etc.

Nicht die Frau, die Kinder binden den wagenden Mut, weil wohl jene mit uns tragen kann, da sie sich mit uns entschließt, diese aber noch keine Kräfte zum Entschließen und Tragen haben.

Menschen von einigem Talent (wie Erhard) haben sich so sehr mit den gestickten Gewändern des Jahrhunderts umhangen, so viel Fremdes, was schön ist, umlegt ihr Eignes, das auch schön ist, daß man kaum zum eigentlichen Wesen durchdringen kann. Nehmt ihnen die Zeit ab: wie wenig sind sie von denen verschieden, auf die sie herabsehen! - Es sollte eine Abschälungstheorie geben, um den, der viel von der Zeit geborgt, doch nicht über den zu setzen, der wenig geborgt.

Eine Stadt imponiert anfangs, als wären ihre großen Häuser und Gassen eine Masse zum Befehlen - bis man endlich sieht (und zu ihr gehört), daß alles sich wie im Dorfe in Einzelne zerteilt.

Keinen Titel zu haben schadet oft darum bei Bekannten, weil sie nicht mit unserer Freundschaft prahlen können.

Nicht die Jünglinge sollten so oft klagen, daß sie einsam wären, keine verwandte Seele fänden - sie meinen nur eine weibliche -, sondern die Männer und Alten sind und werden einsam - niemand ist einsamer als ein Mann, es müßte denn ein Greis sein. Der Jüngling hat sich noch nicht in sich abgeschlossen und lässet sich von jeder Windseite bilden, beugen und Blumenstaub zublasen; hingegen der Mann hat sich gegen Männer, Welt gegen Welt fest gegründet, und sie können nicht mehr aneinanderlaufen.

Lust und Not - durch beides zugleich ist freilich jedes Weib zu gewinnen.

Die Urteile der Männer über Menschen wägen den Gehalt bloß ab, um Kenntnis zu haben; die der Weiber über Menschen, um zu lieben oder zu hassen; daher jene vielseitiger sind.

Leichter heiratet ein Mann eine Frau aus niederem Stande hinauf als eine aus höherem herab; die Hof-(Stadt-)kunst ist bald gelernt, aber nicht so die Küchen- und Haushaltungskunst, sogar bei der Lehre des Vaters.

In Gesellschaft macht der Witz eine Lücke und Finsternis durch Blenden; hingegen Laune ergötzt in einem fort.

Gäb es nur eine höhere Gattung Tiere: schwerlich würden wir sie martern; so sehr nimmt uns die herabsteigende Stufenfolge oder d(ie) Grenzenlos(igkeit) den Maßstab.

Ich kenne sehr geschmackvolle Leute, welche die langweiligsten Gesellschafter sind, weil sie immer nur zu fühlen und zu schmecken gewohnt sind und andern folglich nichts zu fühlen und zu schmecken geben.

Jeder Freund hält es für den größten Genuß, dem andern die Wahrheit zu sagen - am Hören findet keiner einen sonderlichen.

Die Einschaltung des Mannes in die Staats-Fachwerke gewöhnt die nachfühlende Frau an eine ähnliche Einschaltung ins Ehe-Fach. Ein freier Dichter hingegen hat es schwerer, zu seiner Frau zu sagen: »bedenke!«-

Es ist schlimm, daß man vor lauter heißerer Liebe zu Freunden ihnen gerade das Bestimmteste über ihre ganze Lage zu sagen wagt.

Keine Frau könnte durch das Ankleiden so viel gewinnen als sie verliert, wenn man ihr dabei zusieht.

Die einfachsten Menschen hör ich die feinsten Vermutungen äußern, wenn der Schritt etc. eines Gesandten, Ministers politisch zu erklären ist.

Einer kann stets sein Wort halten, seine Vorsätze ausführen und doch veränderlich sein; er führt nämlich nur die gesagten aus; aber in den gedachten ist er veränderlich; und niemand weiß es.

Man muß, um einen Menschen zart und fein zu behandeln, nicht bloß nach der hohen Achtung messen, die man für ihn hat, sondern auch die (vielleicht irrige) Achtung erraten, die er für uns hegt und nach deren Größe ihn unsere Vernachlässigungen schmerzen.

Es gibt gewiß bloß darum vieler glücklichen Ehen mehr, weil der Mann nicht mit zu erziehen suchte.

Ein Lehrer, Hausvater ärgert sich gerade über die wiederkommenden Fehler am meisten, da ers als über in der Natur gegründete am wenigsten sollte.

Nirgends ist mehr Kriegsenthusiasmus als in der Hauptstadt, weil nie oder selten der Krieg dahin kommt. Eine Provinzialstadt voll Kriegslust wäre etwas Höheres.

Man tadelt den eignen Hund, der an jedem Fremdling aufhüpft, liebt es aber, wenn es uns geschieht; so hassen wir unsern Schmeichler nicht so sehr als einen fremden.

Durch Tadel wird man öfter mehr vorsichtig und klug als besser.

D(er) Treulose macht Treulose; wer kein Wort hält, findet keinen Worthalter mehr.

Wenn man in Gesellschaft ein lobendes Urteil fällt, darf man es in starke Ausdrücke zusammenfassen. Hingegen bei einem Tadel muß man nur die Gründe, keine Benennungen sagen, 1) weil man dem fremden Urteil vorgreift 2) weil der andere leicht an unsern frohen, aber nicht [an] zornigen Ausbrüchen Anteil nimmt 3) weil der Gegenstand des Tadels nicht Gründe, nur Namen rächt. Man darf sagen: A. ist ein Engel! - nie aber: A. ist ein Teufel!

Ein Mann wie Voltaire taugt(e) zu keinem ewigen Hofmann, weil seine Kraft die Ebene und Leichtigkeit der Geselligkeit unterbrach.

Durch Trinken vor der Ehe gewöhnt der Mann die Geliebte an übermäßige Liebeszeichen; in ihr hat es entgegengesetzte Folgen.

Weiber hassen an Weibern, nicht an Männern Eitelkeit und Stolz.

Fiel einer einmal in den Verdacht der Eitelkeit: so wickelt er sich nicht mehr daraus heraus, er handele, wie er will.

Die Toleranz ist leichter gegen den, der schlecht handelt und sich dafür hält, als gegen den, der gemein egoistisch etc. handelt und sich für edel nimmt.

Durch übermäßiges Lob wird der Autor nicht für übermäßigen Tadel entschädigt. Jenes nimmt das halbe Vergnügen (und gibt weniger als gerechtes Lob) durch die Unvollkommenheit des Lobredners und durch die Erinnerung an die gelobten Vorzüge, deren man eben entbehrt. Überm(äßiger) Tadel verwundet 1) durch Nachsprechen 2) fremde Unvollkommenheit 3) eigne Geneigtheit, ihm zu glauben 4) Gefühl der Beleidigung.

Man muß nie dem einen leidenschaftlichen Ausbruch zeigen, der dessen Ursache nicht kennt.

Ein berühmter Mann schreibe ein Buch mit Gründen, z. B. gegen den Eid - man vergißt, zitiert, widerlegt das Buch - aber er lasse in einem ganz davon fremden Werke, z. B. wie Lessing, Schiller etc. ein Wort dagegen fallen ohne Gründe: man zitiert ihn als Autorität.

Dies ist die Probe, wie hoch man einen andern Menschen stelle und liebe, inwieweit man von ihm in Rücksicht der Glücksgüter abhängig sein will. Nur dies Gefühl entscheidet über die Ansicht fremden Gehalts.

Darum, weil es eine erste Liebe gibt - und Flitterwochen - und Ideal der Jugend und Kindesliebe: so gibt es auch erste Freundschaft; aber der Gegenstand ist nicht sein Wert.

Kein Mensch nennt sich dümmer als den andern; kein Zeitalter nennt ein voriges klüger, sich bloß schlimmer und klüger.

Nicht nur zu einem Lügner - oder zu einem Spieler - gehört Gedächtnis, sondern besonders zu einem Weltmann und Gesellschafter.

Man fühlt in sich zweierlei Tugenden 1) moralische Anlagen (Tendenzen), welche man (dies ist man sich bewußt) in allen andern Verhältnissen und Umgebungen erhalten und bewahrt hätte - 2) gewonnene, gleichsam klimatische Sittlichkeit, für deren Bestand in ganz anderem Boden der Erziehung etc. uns unser Gefühl nichts verbürgen will.

Man denkt sich fremden Haß gegen uns viel heller und ergreifender als das fremde Lieben. Besonders stellt man sich in der Ehe jenen heller vor als dieses.

Man bereuet mehr die Feigheit als die Kühnheit des Handelns, insofern jede von beiden echt gewesen.

Warum hängt auch dem redlichst-liebenden Mann, der sein Seelenglück in einer weiblichen Seele gefunden, noch etwas von dem Bestreben an, auch eine zweite ebenso edle Seele für sich zu haben, als obs nicht an einer genug wäre? -

Die größte Schlechtigkeit der Menschen hab ich in Predigten gefunden - nicht über jene, sondern an diesen. In Kant, Fichte, Schelling find ich nichts, als was rein stärkt oder erhebt oder begeistert.

Bücher und Anstalten etc. wirken zwar wenig auf einzelne Menschen, aber dadurch, daß sie zur Sitte arten, auf Völker.

Die Weiber halten Bücher nicht viel reinlicher als wir Schals etc.

Man muß seine Frau lieben - oder seinen Mann - wie die Kinder; man findet bessere und schönere; aber man vertauscht doch nicht. Man schlägt die Kinder und verläßt sie doch nicht.

Man idealisiert jeden, den man zum ersten Male sieht - entweder auf- oder abwärts.

Nie sollte der Mann zärter gegen die Frau sein als nach einem Geschenk, um ihr jetzt das Gefühl der Verbindlichkeit zu erleichtern.

Entweder das Neueste oder das Älteste (aus der Jugend) gefällt auf Reisen. Am Ende gibts kein Neuestes mehr, aber das Älteste wird älter.

Bei weiblichen Gesprächen hört man von weitem ewig(es) Lachen.

Ich habe wohl eine männliche Gesellschaft nacheinander reden hören, aber keine weibliche.

Der bessere Sonntagsanzug gibt bei dem Volke der Kirche Heiligkeit und predigt früher als der Mantel des Pfarrers.

Oft besteht die größ(ere) Kraft eines Mannes weniger darin, wie er ein Amt verwaltet, als wie [er] in dasselbe gelangte.

Man läßt in (nach) langen Disputationen so gern die Beisätze und Sätze des andern gelten, wenn unsere vorher gegolten.

Bei dem weiblichen Geschlecht wöchentlich wenigstens 1 Tag des Neids, der h[eilige], der Sonntag.

Sosehr man über die Unfähigkeit der Weiber lärmt, mehr bloßen Verstand zu verstehen, als Gefühle nachzufühlen: so ärgert man sich doch wieder - wenn man ihnen eben diese Bemerkung gesagt -, daß die Hoffnung der Besserung nicht eintrifft, die sich ja nur auf das Gegenteil der Bemerkung gründet.

Jeder, der Unsterblichkeit auf seinem Wege errang, begreift nicht die Anstrengungen eines andern, z. B. Bonaparte, der sie auf einem andern sucht, und tadelt die Anstrengung.

Der Geizige ist eine beinah poetische Besonnenheit der Gegenwart; er sieht alles, wenn auch zu anderm Zweck als der Naturforscher und Dichter.

Der Ehemann sollte bei allen Tadlungen und Befehlen an seine Frau vorzüglich bedenken, daß ihr, da sie sich untergeordnet und unterwürfig dem Recht oder der Gewalt fühlt, alles viel härter vorkomme.

Wie anders ist die Bewunderung im 20. und die im 40. Jahre! Jene nimmt man oft zurück, und sogar bei dem höchsten Grade hat man noch eine geheime Hoffnung, den Gegenstand zu erreichen. Wen ich aber jetzt bewundere, hoff ich nie zu erreichen und bewundere ihn desto mehr.

Die rechte unwillkürliche Originalität ärgert sich, daß nicht jeder ist wie sie -, die scheinbare will gar nicht, daß andere sind wie sie.

Man kann ziemlich seinen eignen innern Menschen - den moralischen, sogar den intellektuellen - kennen; aber [nicht] das Ensemble unsers äußern, den Eindruck, den unser ganzes Reden und Erschein(en) auf andere macht.

Auch die größten Menschen, die uns jetzt mit ihrer Kühnheit und Gleichgültigkeit gegen Urteile ergreifen, waren als Jünglinge furchtsam - man kommt nur allmählich zu Mut gegen und über Urteile hinaus.

Wenn von 2 Menschen der eine [ich] zum andern [Cloeter] sagt: wir verstehen uns nicht: so hat er sich eben verstanden.

Die Ärzte haben auch darum weniger Schein des Mitleids, weil sie Anschläge des Helfens haben; die Trostlosigkeit, nicht helfen zu können, hat keinen Trost als den zu weinen.

Eheweiber nehmen (vom Manne) wohl eine Belehrung, eine Voraussagung an, nie eine Widerlegung.

Zwei Irrtümer setzen unsere Handlungen für (vor) den andern in falsches Licht. 1) Je mehr wir unser Ich und den rächenden Stolz desselben genießen und zeigen, desto mehr glauben wir, unsere Freude erzeuge die fremde. 2) Je weher uns Nachgeben und Zuvorkommen tut, desto weniger setzen wir voraus, daß es den andern oder den Feind um so mehr gewinne und befriedige, und wir glauben nicht, daß unserem Gefühle gerade das entgegengesetzte antworte.

Man fürchtet den Gerechten, noch mehr den Ungerechten.

Fast alle Menschen sind gut, wenn man ihnen die Qual des Bedürfnisses, der Verhältnisse, oder der Not wegnimmt. Sie wollen alle das Beste, ohne die Kraft, es zu holen.

Ein anderes ist, wenn ein Mensch das Geld häuft, um etwas zu brauchen - ein anderes, wenn er's häuft, um es noch höher zu häufen; denn hier beginnt der Geiz; das Aufhäufen hat keine Grenze, da es selber das Ziel ist.

Es ist nicht Stolz, daß der Negersklave gegen seine Frau so herrisch ist oder jeder Oberbediente gegen den Unterbedienten - Wut und Zorn ist's gegen die höhere Ungerechtigkeit und Ungleichheit. - Der Kutscher und Jäger peitschet seine Tiere am meisten, wenn er ausgescholten worden - so die Mutter die Kinder.

Es ist physisch viel leichter, eine Nonne zu sein als ein Mönch; moralisch viel schwerer.

Nichts ist unbegreiflicher als die Ursache, warum dasselbe Weib - zu verschiednen Zeiten - so viel versagt und gewährt.

Weswegen jetzt die Ehen unglücklicher sind gegen sonst, ist, weil die mehr empfindsamen Männer die Frauen mehr zur Empfindung aufregen, die dann nach ihrer Ungemessenheit ins Unendliche geht. Sonst zeigte ein Mann seine Empfindung durch Tat im Leben; und da war es vorbei; jetzt fodert ein Wort das andere.

Der edlere Mensch verschlimmert sich mehr durch das Unterlassen guter Menschen (Freunde) als das Unternehmen böser.

Auch in der Ehe etc. gilt's, ein Wort ist giftig-durchgreifender als eine Tat, weil diese viel-, jenes nur eindeutig ist. Jene offenbart nur den Augenblick, dieses das Herz. Es gibt in der Ehe etc. Worte, die man zu entschuldigen nicht braucht, aber auch nie vermag und denen [man] nichts vorwerfen kann als ihr Dasein. Doch die rechten eigentlichen Donnerworte sind nicht die in Leidenschaft - dann gehören [sie] ja zur Tat selber -, sondern die in der Ruhe und Unbefangenheit gesagten.

Je älter man wird, desto mehr schätzt man Ordnung.

So treulos auch die Frauen gegen Männer scheinen, so sind sie es doch mehr gegen Frauen. - Keine ist gegen die andre ehrlich (auf Kosten der Männer und ihrer). - Kurz, sie wissen doch zu schweigen.

Eine Gattin verzeiht leichter Untreue und Freude an fremden Reizen, als Kälte gegen ihre.

Man erzürnt sich immer mehr gegen einen, für den man erst den Zorn einige Zeit aufheben muß - und genade ihm dann Gott!

Ich begreife, wie man ein Tyrann sein kann; aber nicht, wie man einer einen ganzen Tag lange sein kann.

Das Unrecht, das dir geschieht, treibe rächend ab, aber nicht als Individuum, sondern als Menschheit; diese soll sich nichts gefallen lassen.

In der Politik errät sogar das Publikum stets das Listige und Feine; nur das Große und Reine allein ist dazu gemacht, nicht geahnet zu werden.

So lange man lieset, besinnt man sich auf all(es), nur nicht auf sich.

Man sollte niemand über Furchtsamkeit tadeln, bis man weiß, wie wenig oder viel er dagegen gearbeitet.

Ein Buch ist für das Volk ein Stück Kirche oder Religion.

Je älter man wird, desto mehr will man gewöhnlicher erscheinen, um nur nicht die Mühe zu haben, bemerkt zu werden.

Was der Mensch von Menschen erfährt, erträgt er weniger, weil ers mehr der Freiheit als dem Schicksal zuschreibt.

Wenn du in der Hitze glaubst, du sprächest stark in der Gesellschaft oder zu einem Menschen: so sei versichert, du sprichst zu stark.

Die Weiber sind verdrüßlich (eigentlich herrisch und auffahrend wie bei dem Anputz, daher die Römerinnen da so viele Grausamkeiten verübten), wenn sie Wäsche haben; die Männer, wenn sie nur waschen sehen, besonders die Zimmer.

Man hält so oft den Vorsatz des Autors, nicht mehr so zu schreiben wie in der Jugend, für Unvermögen, so fortzufahren.

Der Mensch gibt leichter das Leben auf, als die Mittel zu leben. (In Belagerungen sind sogar Weiber mutig, im Frieden nie.)

Im jüngsten Kinde ist am meisten zu gewinnen durch Gewohnheit - unterwegs bis zur Mannbarkeit ist, glaub ich, weder durch Gewöhnen noch sonst viel zu bestimmen. - Hingegen mit der Mannbarkeit oder der Jünglingsschaft fängt ein neuer Frühling an, der nicht einmal im Manne wiederkehrt und der alles bestimmt, oft in einem Tage oder durch einen Menschen. Die Lebenszeiten der Menschen gleichen Jahreszeiten; in ihrem Anfange säe; der Fortgang reift bloß.

Man sage nicht, daß man einen Menschen kenne, geschweige eine Frau, ohne in ein Handels Verhältnis damit gekommen zu sein. Schaue eine schöne, milde, liebende Frau wochenlang an; und höre ihre Worte: sie sagt doch nur ihre Vorsätze, Poesien, Wünsche und alles, was sie in ihrer Kraft selber glaubt. Aber sie handle im Ungestüm der Verhältnisse und im Widerstreit zwischen sich und außen und dir: dann zeigt sichs.

Der große Unterschied zwischen verheirateten Männern und Frauen ist noch der: jene haben ein ganzes Werk zu machen, das in einer bestimmten Zeit fertig sein muß - diese können spielend an ihrem Werke fortschaffen, ungehindert.

Die schwachen Menschen widersetzen sich einem Ent- und Einwurf gegen ihr Leben am stärksten, aus Bewußtsein ihrer ewigen Nachfolgsamkeit; - schweigt man darauf, so tun sie, was sie verneinten.

Das meiste und Gewöhnlichste, was Jugendfreunde nach spätem Wiedersehen aneinander bemerken, ist, daß sie dicker geworden.

Der Mensch fodert nach jeder Unterwerfung noch eine tiefere; unrechtm(äßiger) Widerstand ist ihm verhaßter als unrecht(mäßiges) Nachgeben.

In der Ehe gilt Verstand (zumal des Weibs) weit mehr als Liebe. Diese hält nicht lange nach, wird leicht gestört und bringt nie in Ordnung. Also bildet eure Töchter verständig, nicht bloß liebend.

Was für Weiber Romane, können für Männer leicht Geschichts- und Reisewerke werden, ja noch anziehender; ein sanftes Unterhalten des Geistes ohne Anstrengung; noch unterhaltender durch die Wahrheit, durch Schlüsse daraus - aber man kann darüber das eigentliche schwere Arbeiten vergessen. In jeder Geschichte steckt ein Roman, aber nicht in jedem Roman Geschichte.

Warum man die Weiber so haßt, ist, weil jede Schönheit nicht eine, sondern alle Tugenden verspricht - weibliche Schönheit ist gleichsam poetische Darstellung des Sittengesetzes - und weil man zwar die Liebe findet und dann viel schließt, aber so oft weiter nichts findet. Dazu kommt noch, daß der Mann sogar den Verstand voraussetzt, als im Kaufe dreingegeben.

Vielleicht entsteht Menschen-Verachtung weniger aus Beobachtung ihrer Schlechtigkeit als ihrer ewigen Wiederholung, nämlich der Wiederkehr von Glanz in Schatten.

Die Menschen und Kinder bedecken beschämt nicht das Gesicht, um es andern zu verbergen, sondern um andere sich zu verbergen, da in der Scham menschliche Gegenwart zu hart anfaßt.

Daß im Ganzen die Menschen nicht im Glücke besser, sondern schlechter werden - leichter umgekehrt im Unglück - beweist hart gegen sie.

Bei den Weibern, ja allen Menschen löscht die letzte Handlung tausend vorhergehende Wohltaten aus, so sehr sind die Gefühle nur Geschöpfe des neuesten Augenblicks.

Überall ist die Zeit der Jugend die der Tugend; später und älter geben sich die Weiber hin; so in Ehrenstellen die Männer.

Es gibt Menschen, denen jedes Lob Tadel ist, das nicht das größte ist.

Im Moralischen darf man um keinen Rat fragen; nur fragen, wie, nicht ob man zu handeln habe. Aber der Mensch versteckt gern das Ob und Wie hintereinander. So will er stets nur Bestätigungen (Ratifizierungen) seines Entschlusses, nicht Angaben desselben.

Einen Menschen beobachten heißt nicht, sehr aufmerken auf ihn, sondern ihn rück- und vorwärts mit seiner Gegenwart vergleichen - und ihn nicht mit mir und umgekehrt vergleichen.

Das Entscheidende bei Autoren und Fürsten ist weder die Kenntnis der Menschen noch die des Menschen, noch weniger die des einzelnen, sondern die Vereinigung davon.

Weibliche Energie ist oft dem Gatten schädlich, wenn er 1) schwach ist - dann beherrscht und entzweiet sie ihn - und dann 2) wenn er stark ist; denn selten bringt er durch bloße Gründe ihr seine Vernunft bei, und die Klügere widerstrebt unklüger als die Dumme.

Jedes Tun in der Ehe und Gesellschaft wird stärker, wenn man den andern nicht darauf hinweist und ihm die eigne Reflex(ion) darauf verrät; eigne Handlungen soll man so wenig erklären als eigne Bonmots.

Woher kömmt's, daß das gelesene oder erlebte Beispiel der größten moralischen Aufopferung etwas Süßes und bloß Liebenswürdiges und Anziehendes für uns hat, das Gebot selber aber in einer Sittenlehre etwas Zurückstoßendes?

Wie man kein Prophet im eignen Vaterland ist, so auch kein Redner und Beredner gegen die eigne Frau.

Die Ehen werden so schlecht, weil die Männer sich nicht entschließen können, Liebe an die Stelle der Kraft und der Gründe zu setzen und nur mit Recht und Stärke wirken wollen.

Man kommt in der Ehe am besten aus, wenn man nicht liebt; sowie am besten, wenn man bloß liebt.

Viel läßt sich von einem Mann erraten, wenn man ihn das einem andern erzählen hört, was man mit ihm selbst erlebte als Augenzeuge.

Die Liebe will 1 Menschen; die Wollust alle Menschen; nur hat diese dann nicht genug; jene aber an 1 die Unendlichkeit.

Man muß, schon aus Welt, dem andern auch nicht das geringste Unangenehme sagen, sobald man nicht ihn oder sich bessern damit will oder kann. »Sage nicht zum Mietsherrn, deine Zimmer haben keine Morgensonne.«

Den Männern sind in der Ehe (auch von Fremden) nur Gründe nötig, den Eheweibern Autoritäten; denn der Mann ist, gegenüber ihrem Willen, keine mehr.

Im Buche oder Lebensbeschreibung verliert ein Corneille oder Lafontaine nichts dadurch, daß er im wirklichen Leben nicht reden kann; aber im Leben können wir uns nicht daran gewöhnen und tragen mehr den Menschen in den Autor als diesen in den Menschen hinein.

Die Menschen rechnen einem nicht an, wo man ihnen Recht gibt, sondern nur, wo man ihnen Unrecht gibt.

100 000 etc. gute Handlungen können das Herz nicht für eine böse entschädigen, schuldlos machen oder beruhigen - so sehr sind wir zum Guten geboren.

Wer Ruhm hat, fragt nach der Ehre weniger.

Die körperliche Liebe begehrt Wechsel, die geistige dieselbe Person.

Manche suchen aus Eitelkeit stolz zu sein.

Um geistreich zu sprechen, habe man - wenn man es auf irgendeine Art ist - nur den Mut, alles auszusagen. An der Furcht stirbt das Genie.

In bösen Augenblicken der Ehe rechnet der Mann immer die eignen Tugenden auf 1 Summe zusammen; nun so rechne er auch die seiner Frau so auf.

Viel Zänkereien in der Ehe kommen davon, daß man verlangt (fordert), der Gatte soll die Liebe erraten, die man auszusprechen zu stolz oder zu schamhaft ist.

Für Kinder fällt Lob und Liebe der Eltern in eins: 'das ist schön, daß du den Schlüssel aufhebst.' Hier zugleich Gefühl fremder Achtung und Liebe und eignen Werts.

Die nüchternen Weiber sollten einmal es versuchen, so nüchtern zu urteilen als die Männer, wenn sie selber und jene es nicht sind.

Der Kritikus sollte bloß das einzelne oder die Werk-Teilchen tadeln, aber den Werkmeister möglichst loben. Der einzelne Tadel samt dem Lobe des Verfassers erhebt diesen zu höherem; das Übrige ist umgekehrt.

Willst du die männlichen Deutschen zu einem ordentlichen Gespräche bringen: veranlasse eine Disputation über eine Wissenschaft etc. - Rein, gesellig sprechen können sie nicht. Nur die Weiber höchstens können in einigen Gegenden (z. B. sächsischen) ein Gespräch über alles spielend führen wie ein Franzose.

Noch keine fromme, alle Pflichten treu erfüllende Hausfrau hat je gesagt: ich bin zu gut für die Erde - höchstens: ich verdiene sie nicht ganz -, aber die empfindsam zarten, die nichts tun, sagen es.

Es ist ein fast unvermeidlicher Trug, daß man desto mehr auf den andern zu wirken (wärmen) glaubt mit Zornfeuer, weil uns dies selber so viel zu genießen gibt - indes den andern gerade unsere größte Ruhe und Kälte am meisten erwärmt und für uns gewinnt.

Seltsam sind die Weiber! Kein Mann wird sich eine schönere Weste von einem andern erborgen, um mit seinem Bauche gesellig zu glänzen.

Aber eine Frau trägt ohne Bedenken entlehnte Perlen, Hüte etc.

Schwerlich wird irgendein Ehemann die Minute für schön und liebevoll empfinden, wo er mit ihr nach ihrem Anziehen in eine große Gesellschaft geht - aus dieser zurück, denkt sichs leichter.

Was am Menschen das Reinste ist, ist vielleicht sein Streben nach immer schärferem Wissen, wobei er sich vergißt und jeden Ruhm. Nur hier erscheint die Menschheit im großen Schritt zur Größe.

Der große Unterschied zwischen Weibern, 1) die Talent, Scharfsinn, Philosophie sogar haben, ja Empfindung und 2) die Verstand, Hausverstand haben, Berechnung zwischen sich und Mann und Kind, und überhaupt Berechnung. Nr. 1 gefällt vor, Nr. 2 in der Ehe.

Den (inländischen) Ruhm großer Minister, Feldherrn, Fürsten stürzt eine einzige Staatsumwälzung oder Eroberung.

Man hat oft eine prosaische Unterredung selber mit fortspinnen helfen, die man ungerecht tadelt, daß sie der andere fortsetzt, wenn man in einer poetischen Stimmung ist.

Man wird zwar für die Verhältnisse, worin man betrogen wurde, künftig klüger; aber man bildet sich dann fälschlich ein, man sei es auch für die geworden, worin man noch nicht betrogen worden.

Wenn das Genie schon in seiner Jugend, vor der Erfahrung so viele Erfahrungen antizipiert hat: was wird es erst im Alter zu sagen haben nach den Erfahrungen; aber es sagt eben da leider so wenig mehr, und das Seltenste wird eingesargt.

Auch die geistreichen Menschen suchen - sobald sie einander nur einige Male zuerst gesehen - dann mehr die Bücher als deren Verfasser.

Ist man einmal aus dem rechten Gesichtspunkte (Fokus) eines Menschen gekommen: so werden, zumal in der Ehe, gerade Strahlen seine Flecken - z. B. Festigkeit gegen Freunde und Fremde und dann wieder Nachgiebigkeit sonst, beide Dinge werden so abgeleitet, daß eines Egoismus heißt, das andere Schlaffheit.

Die Arbeit ist ein Vergnügen, das als Widerspiel schlecht anfängt und dann immer mehr erfreuet und das am Ende gerade zu allen andern Vergnügen einlädt.

Wenn man bei einem Fürsten durch große Sittlichkeit den höchsten Posten eines Günstlings erobert; so fodert jener leise und spät, daß man ihn durch einige Flecken oder Abweichungen von jener behaupte.

Man glaubt immer, der Mensch, der eine neue, die erste Meinung über das ganze Ideen-System gehabt, z. B. Leibniz, müsse auch eine neue über jedes einzelne, z. B. den Stiefelknecht, haben; daher die Liebe zu Biographien.

Ein Jüngling ist viel kühner und furchtsamer als ein Mann. Kühn tritt er z. B. ins Publikum oder vor jeden großen Mann; ein Nein macht ihn oft auf immer zaghaft. Der Mann hingegen wagt weniger, und nach Nein fragt er weniger.

Argwohn argwöhnen ist nicht darum immer selber einer.

Wer irgendeinen tiefen Verstand herauswittert, hat den tieferen; jener schrieb ungebildeter, dieser las gebildeter.

Die Weiber sind gut, aber schwer werden sie besser.

Vielleicht erriete man gewisse Menschen besser, wenn man sich dächte, als Dichter sie darstellen zu müssen.

Das erste Mal liest man einen Roman etc. der Geschichte wegen, das 2., 3. etc. des Inhalts (Gehalts), Bemerkungen etc. wegen.

Ist man in der Liebe und Freundschaft darin, so rechnet man ihr sogar gewöhnliche Tugenden als Reize an - dem Unbekannten aber fordert man sie ab ohne Dank.

Ich kann mir denken, daß die rechten Ehen in Republiken etc. sind, wo der Mann selten gesehen wird zu Hause, außer zurückkommend mit dem Glanze, den schon vorher Volk und eigne Neigung des Weibs verkündigt hat - hier ist's leicht, zu scheinen, was man ist.

Kurz nach einem Fehler ist der bereuende Mensch am besten, weil er demütig ist.

Man muß nur nicht Menschen lieben, d. h. Gegenliebe fodern, so kann man alles erdulden von ihnen, von Weib, Kind etc. - aber wer kann's, wer darf's, wer mag's? -

Ein ganz neues Verhältnis zwischen 2 unverheirateten Freunden und so zwischen 10 - wenn alle heiraten; denn die Weiber und ihre eheliche Liebe und außereheliche Abneigung kommen doch auch in das frühere leichte, feste, warme Verhältnis.

Es gibt 2erlei ganz verschiedne Töne, um nach dem Lobe den Tadel folgen zu lassen. Der erste macht das Lob zur Hauptsache, nicht zur Entschuldigung und ist weitläufig; dann fügt er vorbeiläufig den Tadel an. Der zweite ist, daß man - im Tone liegt schon ein Zwar für das künftige Aber - das Lob als Entschuldigung des nahenden Tadels ausspricht.

Jeder hat für seine Besonnenheit seine besondern Gegenstände; der eine schweigt darüber, der andere darüber.

Gegenwärtiges Unglück verdau ich in wenig(en) Stunden; aber künftiges bleibt mir im Magen liegen.

Bei allem Rechte zu Achtung und Lob ertrotze diese nicht gewaltsam - nichts wird leichter der Gewalt versagt als dies.

Die Koketten gewinnen - wenigstens für einen Abend - sogar ernste Männer nicht durch ihre Reize oder das starke Vorspiegeln derselben, sondern durch das Vorspiegeln ihres Liebens. Dem Geliebtsein widersteht man sogar in einem Alter schwer, wo man der Schönheit widersteht.

Der Hagestolz hat das Unglück, daß ihm niemand seine Fehler frei sagt; aber der Ehemann hat dies Glück.

Gerade dem, der vielen Ruhm hat, erlaubt man nicht die Anmaßung irgendeines kleinsten Verdienstes (Nebenrühmchens), das vielleicht andere haben, sobald er es nicht wirklich verdient. Man hält es für Geiz und Raubsucht.

Die Einmischung der französischen Sprache soll den Adeligen in ihrer platten deutschen so etwas sein wie Witz; sie ekeln sich selber ihres Gesprächs.

Man sollte nie schweigen, wenn man nur einigen Ruf hat; Schweigen wird für Verachtung und Zurückziehen angesehen, und man [wird] gehaßt bloß für Schüchternheit.

In kleinen Städten, Hof weiß man die neuesten Moden in Kleidern, nicht in Büchern.

Die Freundschaft hat so gut ihre Blüte - die aber Jahrzehnte lange steht - als die Liebe, die kürzer ist. - Aber ist jene abgebrochen: so ist viel und unersetzliches dahin, und Gott bewahre jeden davor.

Wenn ein Lehrer immer weiter lehrt und lernt; wenn er das Gelesene sogleich zu einem Gelehrten vor Schülern machen kann: so muß ihn jedes neue Buch unendlich heben, weil er damit andere hebt und die erkauften Gewinste für kräftige Eroberungen ansieht.

Habe dasselbe Entzücken über 2 Bücher, aber über das eine in der Jugend, über das andere im Mannsalter: nur dort bei dem ersten hängt sich dem Buche ein Glanz an, den das zweite nie bekommt.

Der Maler muß eine Frau heiraten, - der Musiker - der Philosoph - Diplomatiker - Theologe - Jurist etc.: wie soll nun ein Geschlecht so verschiednen Tendenzen genugtun und sie erraten? - Folglich muß der weibliche Geist voraus ein allgemeiner sein, der sich in jeden besondern fügt; jeder bestimmte weibliche zerrüttet die Ehe, oder es müßte der Maler die Malerin ehlichen? Und doch!

Langweile ist nicht, wenn man nichts Besonderes hat, sondern wenn man es erwartet. - Ruhig, ja seelig liegt der Türke ohne ein fremdes Wort; aber sobald es ihm versprochen ist, kann er kaum mehr sitzen.

Fände der gute Mensch oder Ehemann nur immer das Gute: o wie würd er sich gleichbleiben! - Aber im Kampfe gegen das Böse wird er sich selber unkenntlich und am Ende - wegen der Ausweichungen des Bösen - selber zu diesem und sich unähnlich.

Je mehr eine weibliche Physiognomie der männlichen [sich] nähert - desto richtiger schließt sich aus ihr. Hingegen die echt weibliche, milde, schöne verbirgt den starken Engel oder schwachen Teufel zugleich.

Der Jüngling habe einen lebendigen Großen-Mann, aber nicht in seinem Fache und Triebe vor sich - sondern nur Größen seitwärts in andern Wissenschaften; denn jener gäb ihm ewige Richtung und verschläng ihn.

Die Menschen wollen immer vom Autor etwas Großes im Stoffe, um sich zu entschuldigen, daß sie kein Großes in der Form finden; und um zu verhehlen, daß sie eben das rechte Große, das überall sein kann, nicht kennen.

Je höher die Stände, desto mehr hat der Mann zu tun und desto weniger die Frau. Der König muß doch wenigstens bedenken und unterschreiben. Die Königin lebt von ihm. In untern Ständen ist es wie bei Wilden fast umgekehrt.

Nichts ist leichter, als die Kinder dazu zu erziehen, daß sie gehorchen, gefallen, aufwarten und alles tun, was Eltern und andere Erwachsene begehren. Freilich sind dann die Kinder nichts, nicht mehr als die Eltern. Aber schwerer ist es, Gehorsam und Freiheit zu vereinigen, die Kraft dazulassen und doch zu lenken und sich selber einen Gegner der besten Art zu erziehen.

Wer sich der Eitelkeit recht bewußt ist, verbirgt sie stark und doch ohne Erfolg; wer nicht, ist geradehin und vielleicht angenehmer eitel.

Keine Frau ist zur Vernunft zu bekehren; doch die gutmütige durch Liebe ohne Gründe; die geniale durch beides nicht.

Ich habe zuweilen gefunden, daß das einzige Gute, was noch in großen adeligen Familien nachwuchs - z. B. bei Gieg - bloß dem bürgerlichen Hofmeister zu danken war.

Alles ist am Weibe leichter zu erraten - z. B. Treue, Wahrheit, Keuschheit haben feste Zeichen - als Milde oder Wilde. Vielleicht aber nur darum, weil beides Lieben und Hassen zugehört und sie hoch von einem ins andere überspringen.

Noch mehr Kinder gehen verloren durch zu vieles Erziehen als durch zu weniges. Grönländer, Wilde, Goten etc., Hake's Kind gut, trotz aller Vernachlässigung.

Um sich recht zu erkennen, muß man nur sich seiner Jugend recht scharf erinnern, ohne Gegenwart etc. einzumischen. Dort gab sich dir dein Umriß.

Die Probe des Feinen ist nicht, gegen den Feinen fein zu sein - sie wäre zu leicht - aber wohl gegen den Groben es zu bleiben.

Der Eitelkeit oder ihrem Scheine entgeht niemand, wenn ihn nicht eine große Idee erfüllt, die ihn gegen sein Selbst verblendet.

Willst du das Verdorren deines jugendlichen Ideals außer dir sehen: so geh in die Stadt, wo du als Jüngling gewohnt - alle Körper sind dicker geworden, die Weiber in die Wirtschaft eingewunden, kein Mensch denkt voriger Zeit als mit Sehnsucht ohne Willen, alles Zarte der Gestalten und Züge und Ziele ist verschwunden - hinter das Glück der Kinder versteckt sich jede prosaische Erniedrigung - Bäuche und Vollwangen gehen hin und her - die Weiber als die Zärtesten haben am meisten verloren und sind in Haushaltungsfleisch verquollen. -

Wer Kraft hat, aber keine, mit der er ein Werk erschüfe, gebe nur, wie Arndt, Reisebeschreibungen. Alles ist hier zufällig - was begegnet - und unter dem Begegnenden noch, was der Verfasser nur aufnehmen will -, und dann kann er über jedes Individuelle, das ihm als Folie dient, seinen, kleinen Juwel von Gedanken legen. Ein Reisebeschreiber kann der unterhaltendste witzigste Mann mit den kleinsten Kosten des Kopfes sein, wenn er's recht macht.

Der Unsinn: daß man durch alle Vorsicht und Glücksfälle je dahin gelangen könne, daß einem eine zufriedne schon gefundne Lage nicht mehr gestört werde - Aus höherem Glück erwächst höheres Unglück usw.

Jeder hat seine Weise, sagt man. Aber man wundert sich weniger, daß man nicht die fremde, als daß der andere nicht die unsrige hat.

Wer kein Weiberhasser werden will, höre nie 2 Weiber miteinander zanken.

Gewissen Menschen, z.B. dem Fischer, die Verachtung auszudrücken, die man gegen sie hat, müßte man ihnen erst alle die Kenntnisse und Gesinnungen geben und beibringen, die uns eben von ihnen unterscheiden.

Alle Klarheit, die man über fremde Charaktere habe, gibt doch noch keine Sicherheit vor Selbsttäuschung und fremder Schmeichelei; das Unglück ist eben, daß man drei schwere seltene Kenntnisse haben muß, die von sich, die von andern, die von der Ansicht des andern gegen uns. - Man sollte geradezu voraus-[setzen, daß] einem jeder ein wenig mehr Gutes sage, als wir glauben.

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