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Jupiter und die Homosexualität

Ein Käfig voller Narren - La Cage aux Folles - 2

Ein Musical aus dem Theater des Westens Berlin in zwei Akten

Es begann in Paris. 1973 wurde Jean Poiret´s La Cage aux Folles uraufgeführt und wurde auf Anhieb zu einem raren Boulevard-Hit.
Allein im Théatre du Palais Royal konnte es sich nonstop 7 Jahre lang behaupten; gleichzeitig wurde und wird es weltweit nachgespielt.
Eine Verfilmung lag auf der Hand. 1978 eroberte Edouard Molino´s Leinwandfassung des "Narrenkäfigs" mit Michel Serrault, der seine "Zaza" bereits auf der Bühne kreiert hatte, zusammen mit Ugo Tognazzi, das Publikum.

1983 bewies der Broadway einmal mehr sein Gespür für die Attraktivität einer Vorlage wie La Cage aux Folles. Und jedes Genre - das Lustspiel, der Film, das Musical - verstand es, dem jeweiligen Medium gemäß, seine optimale Version zu finden: der Dauererfolg beweist es schlagkräftig.
Für die Musicalbühne schrieb der Altmeister Jerry Hermann ("Hello Dolly", "Mame") eine eingängige Melodienfolge ohrwurmträchtiger Songs.
La Cage aux Folles errang in der Theatersaison 1983/84 sämtliche amerikanische Theaterpreise (so u.a. den "Tony" als "Bestes Musical") und wurde vom 21.08.1983 bis zum 15.11.1987 im New Yorker Palace Theatre 1761 mal aufgeführt.

 

Ohne den beinahe obligaten Umweg über London gelang es dem Theater des Westens schon 1985 die Aufführungsrechte für die Deutschsprachige Erstaufführung zu bekommen; zudem, selten genug, nicht mit der Auflage verbunden, sich an die Original Inszenierung halten zu müssen.

 

Die Berliner Erstaufführung von La Cage aux Folles am 23. Oktober 1985 wurde zu einem triumphalen Theaterereignis, Helmut Baumann, Günter König und das Musical-Ensemble des Theater des Westens, wurden mit standing ovations gefeiert.
Die Fachkritik verglich die Aufführung mit der legendären "My Fair Lady" von 1961.
Rezensenten, die das New Yorker Vorbild kennen, verteilen das beispiellose Kompliment, die Berliner Version hätte das amerikanische Original aufgrund seiner überzeugenden Musicalqualität überflügelt.

 

 

So schrieb beispielsweise der Kritiker Friedrich Luft:

"Am Schluß kommt schier die Decke des schönen, alten Theaterschuppens in der Kantstraße herunter. Die Kronleuchter wackeln. Das Publikum ist außer Rand und Band. Frenetischer Beifall, Johlen, Trampeln und Schreie des Entzückens sind zu hören. Es ist, als hätte die leichte Muse des pfiffigen Musicals das pompöse Haus laut geküßt.
Seit "My Fair Lady" hat Berlin eine ähnlich perfekte und ständig so pulstreibende Musical-Produktion nicht erlebt. Dies ist wahrhaft großstädtisch.
Darob also, sehr zu recht, ein Beifall, der schließlich schier an die Grenzen dankbarer Tobsucht gehen wollte."

 

Helmut Baumann, geboren am 31. Januar 1939 in Berlin, wo er heute noch mit seinem Lebensgefährten lebt und bleiben will. Nach dem Abbruch seines Architekturstudiums Tanzausbildung an der Hamburger Staatsoper, später auch Gesangs- und Schauspielunterricht. Es folgen Wanderjahre als Regisseur, 1984 ruft ihn das Theater des Westens, wo er 15 Jahre mit großem Erfolg verweilen wird: erst als Künstlerischer Direktor, dann als Intendant – aber auch als Regisseur, Choreograph und Sänger. Nun hat er sich von seinem Haus verabschiedet: "Ohne Wehmut, ohne Reue!"

 

La Cage aux Folles Ouvertüre

 

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Quellen: Im Oktober 1990 war ich in der Draeger Ausstellung "Lebensläufe" in der Galerie im Rathaus, Kunstamt Tempelhof ...:-)))... besonders spannend, da die Eröffnungsrede von "Bezirksstadtrat" Klaus Wowereit gehalten wurde, der von 2001 bis 2014 unser Berliner Regierender Bürgermeister war und sich offen zu seiner Homosexualiät bekennt, und am Freitag, den 31.03.1995 waren wir zu dritt im Theater des Westens und haben uns für stolze 84,- DM pro Nase ...die Karten habe ich noch, falls ich mich mal wieder erschrecken möchte...:-))).... die Vorstellung angesehen. Dort habe ich sowohl das Heft, als auch das Buch vom Theater des Westens zu "La Cage aux Folles" erstanden (ISBN Nummer finde ich nicht) , als auch ein paar Wochen später das Buch von Jürgen Draeger (ISBN Nr. 3-921524-78-4) aus dem diese Bilder sind im Buchhandel gekauft. Die drei Draeger Bilder auf der 1. Seite sind aus der Berliner Morgenpost von "damals" 1990, als diese Ausstellung eröffnet wurde.

Wer schnitzte 299 Buchstaben ???

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